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Review / 03.05.2021

Für einen sicheren Tritt beim Angeln! Der HAIX Ratgeber mit Manuel Ostermeier

Die Wahl des richtigen Schuhwerks beim Angeln ist nicht zu unterschätzen, das zeigen uns spätestens kalte Füße im Winter oder schwitzige Stinkefüße im Sommer. Wir wollten wissen, worauf es beim Schuhkauf ankommt und haben uns dazu Manuel Ostermeier von HAIX vor die Kamera geholt. Er erklärt im Talk mit Redaktionschef David Rosemeier, auf was Angler beim Schuhkauf achten sollten und welche Modelle sich für welchen Angelstil anbieten.

Im wesendlichen sind drei verschiedene Schuhöhen interessant für uns Angler: niedrig, mittel und hoch. Doch Einsatzgebiete und Features gehen je nach Modell auseinander. Manuel Ostermeier von HAIX erklärt euch nicht nur, aufgrund welcher Merkmale HAIX-Schuhe so hochwertig sind, sondern verrät euch auch seine ultimativen Praxistipps. Spätestens hier zeigt sich: in einem HAIX Schuh seid ihr genauso schnell, wie in einem Croc und habt dabei noch festen Halt!

Darüber hinaus führt Manuel euch durch die verschiedenen Ausführungen, sagt euch wo welches Modell zum Einsatz kommt und auch, wie ihr den perfekt passenden Schuh für euch findet. Des weiteren klärt er über den umfangreichen und teilweise sogar kostenlosen Zusatzservice von HAIX auf - hier zeigt sich ganz klar, dass man für sein Geld wirklich mehr geboten bekommt als nur einen Schuh.

Neben Pflegetipps und Materialkunde klärt Manuel alle wichtigen Fragen zum Thema HAIX und Angeln - und wenn ihr noch eine Frage habt, könnt ihr euch jederzeit an ihn wenden.

Alles zum Thema HAIX auf Carpzilla findet ihr unter folgendem Link:

https://www.carpzilla.de/search/node/Haix

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Nachgehakt 28.03.2022

Atemberaubende Landschaften, Karpfenangeln vom Kajak, unberührte Fische und Abenteuer PUR – das erwartet euch bei „Kajak Carping“, der neuen Videoserie von Kai Thiry und David Rosemeier auf Carpzilla Plus. Wir wollen einen Blick hinter die Kulissen der Serie werfen, wissen, wie es zu der Idee gekommen ist und wie Kai und David den Abenteuertrip erlebt haben. Im Nachgehakt Interview lassen sie uns daran teilhaben.Carpzilla: Hallo David, hallo Kai! Erstmal: Glückwunsch zur neuen Videoserie. Der Einstand am vorletzten Sonntag war ja direkt ein voller Erfolg. Erzählt doch mal, was erwartet den Zuschauer in der Serie „Kajak Carping“?David: Hallo in die Runde und vielen Dank für die Blumen! Kai und ich verbrachten letzten Sommer eine Woche an einem wunderschönen Fluss, der sich Kanyon-artig durch Südfrankreich schlängelt. Dabei legten wir fast 40 Kilometer auf dem Kajak zurück und angelten mitten in der Wildnis auf unberührte Fische. Die unterschiedlichen Facetten des Flusses, der Tackle Transport auf dem kleinen Kajak durch die Stromschnelle und natürlich die vielen Ups und Downs machten die Tour zu einem unvergesslichen Abenteuer für uns, das wir zum Glück mit der Kamera festgehalten haben.Carpzilla: Du sagtest es bereits, David: Vom Kajak auf Karpfen zu angeln ist wahrlich nichts Alltägliches und dann noch in diesem Paradies. Erzählt doch mal, wie kamt ihr zu der Idee, vom Kajak auf Karpfen zu angeln?David: Ich war mit meiner Familie bereits vor vielen, vielen Jahren an diesem wunderschönen Ort, damals noch mit Spinnrute und Wohnwagen. Auch die Kajaktour habe ich davor schon in einer ähnlichen Art, natürlich ohne Karpfenausrüstung, unternommen. 2017 machte ich dort kurz mit meiner Freundin halt, auf dem Weg zum Cassien. Schon damals konnte ich einige Karpfen fangen. Es war klar, dass es ein baldiges Widersehen geben würde und Kai brauchte ich zu der Idee - Kajak und Karpfen zu kombinieren - nicht lange überreden.Carpzilla: Wie verlief denn euer Trip zusammengefasst? Womit hattet ihr zu kämpfen, was ging euch leicht von der Hand?Kai: Da kann ich wirklich so manche Geschichte erzählen. Wir hatten zwei 1-Man Kajaks organisiert, die für das Tackle viel zu klein waren. Dem netten Busfahrer sei Dank, durften wir noch auf ein längeres Modell upgraden. Dann fanden die Franzosen, die auf ihr Natur-Juwel sehr gut achtgeben, unser Vorhaben weniger toll. Es kostete uns einige Überredenskunst, bis sie uns ziehen ließen. In der zweiten Nacht fiel ein Kajak auf Davids Zeh und zertrümmerte seinen Nagel, dazu kam, dass ich an dem Tag durch eine kurze Unachtsamkeit mein Kajak verlor und es erst viele Stunden später unter einer Stromschnelle wiederfand. Alle Pleiten, Pech und Pannen aufzuzählen, würde hier den Rahmen sprengen, vielleicht machen wir noch eine Recap Folge dazu… Seid gespannt!Carpzilla: Folge 1 ist bereits am vorletzten Sonntag erschienen, gestern, am 27.03. ging es weiter. Könnt ihr kurz anreißen, was die Zuschauer erwarten wird?Kai: Oh da gibt es jede Menge. Die erste Folge handelt ja „nur“ von der Vorbereitung an unserem Ausgangspunkt, einem kleinen Campingplatz. Das eigentliche Abenteuer geht also erst noch so richtig los. Fette Stromschnellen, riesige Felswände, unberührte Natur und jede Menge Karpfen erwarten alle Zuschauer. Wir hoffen und glauben, dass wir ein gutes Stück unseres Flows mit unserer Serie in alle heimischen Wohnzimmer transferieren und die Zuschauer an unserem Trip der besonderen Art teilhaben lassen können.Carpzilla: Ihr beiden seid für eure Abenteuerlust bekannt. Wie geht es also in diesem Jahr weiter?David: Da gibt es natürlich schon so manche Pläne. Zum einen werden Kai und ich viele große Gewässer in Frankreich beangeln, zum anderen planen wir auch ein Kajak Carping Revival an einem anderen, aber nicht weniger schönen Gewässer – seid gespannt, ihr werdet mit Sicherheit von uns hören!Carpzilla: Vielen Dank für eure Zeit, Jungs. Wir freuen uns auf die nächsten Folgen und wünschen euch für dieses Jahr viel Erfolg! David & Kai: Vielen Dank für das Interesse an unserer Serie. Wir wünschen allen Lesern und Zuschauern einen tollen Start in das Frühjahr 2022! Ihr kennt die Kajak Carping Videoserie von Kai und David auf Carpzilla+ noch nicht? Hier könnt ihr euch die ersten beiden Folgen anschauen: https://www.carpzilla.de/cz-plus/videos/serien Noch kein Carpzilla+ Abonnent? Kein Problem: Mit unserer Testwoche kannst du dir alle Carpzilla+ Inhalte eine Woche lang völlig kostenlos und unverbindlich anschauen: https://testwoche.carpzilla.de/ 

David Rosemeier: Lockdown-Blog #4 - Auf die Fresse am Montbel
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Deine Story 04.05.2021

Unser Chefredakteur David Rosemeier ist gemeinsam mit Videographer Kai Thiry trotz verschärften Maßnahmen nach Frankreich aufgebrochen, um das Frühjahr im Süden einzuleiten. Doch wie sind die Regelungen vor Ort? Wie reagieren die Menschen auf ausländische Angler? Und wie schaffen die Zwei es, sich trotzdem an die Regeln zu halten? David berichtet in seinem Lockdown-Blog:Nach einer kräftezehrenden Fahrt liegt er im schönsten Abendlicht vor uns: Der See mit den Tausend Bäumen. Eingebettet in ein Tal, dessen Hänge von blühenden Rapsfeldern überzogen sind. Wir sind vom ersten Anblick des Sees so angetan, dass wir einen kurzen Zwischenstopp auf einem der Hügel einlegen, um diese wunderschöne Kulisse auf uns wirken zu lassen. Als wir langsam über einen Feldweg ans Wasser rollen, holt uns die Realität wieder ein: noch eine Stunde bis Lockdown!Wir beschließen, noch eine kurze Runde mit der Falte zu drehen, um uns einen Überblick zu verschaffen und damit wir in den frühen Morgenstunden keine kostbare Zeit vergeuden. Während ich das Boot startklar mache und das viele Totholz im Wasser ansteuere, sucht Kai eine flache Bucht mit seiner Drohne ab. Schon kurze Zeit später läuft er mir aufgeregt am Ufer entgegen, schließlich hat er zwei Fische ausfindig machen können. Ein gutes Zeichen für den folgenden Tag.Viel Schlaf? Nix da!Wir legen uns ab und hoffen auf eine ruhige Nacht. Hätten wir lieber zuvor noch einen Blick auf die Wetterapp geworfen, denn wie aus dem Nichts kommt Wind auf – und wie! Am nächsten Morgen ist alles voller Staub und Sand, doch wir wollen uns die Chance nicht nehmen lassen, in diesem See einen Karpfen zu fangen. Kai steuert die flache Bucht an, in welcher er am Vortag die Karpfen gesehen hat. Ich platziere meine Ruten rund um das zahlreiche Totholz, dass sich überall aus dem Wasser erstreckt, eine wirklich skurrile Angelei und bei dem Wind auf der Falte auch irgendwie beängstigend.Wir erholen uns mit einem starken Kaffee von der windigen Nacht, als Kais linke Rutenspitze anfängt zu Wippen. Vielleicht ist etwas in die Schnur getrieben? Als das Wippen jedoch nicht aufhört, schwingt sich Kai in die Falte und fährt dem Etwas am Ende der Schnur entgegen. Kurze Zeit später sehe ich ihn jubelnd zurückkommen. Er hatte tatsächlich einen Karpfen im Schlepptau. Zwar kein Riese, doch in Anbetracht der wenigen Zeit und dem starken Wind, zählt jeder Fisch!Das Ziel vor AugenMit zittrigen Fingern gebe ich das nächste Ziel in das Navi ein, auf welches ich mich persönlich am meisten gefreut habe: Wir fahren an den Montbel! Ein riesiger See, verzweigt, unterteilt, glasklar und die Heimat von einigen wunderschönen Fischen. Wir treffen auf zwei Karpfenangler, die am Vortag von der Polizei hochgenommen worden. Auch im Süden von Frankreich ist die Ausgangssperre ein heikles Thema.Nach kurzer Location steuern Kai und ich mit den Booten eine flache, verkrautete Bucht an, die mit Fraßlöchern übersäht ist und förmlich nach Karpfen schreit. Sehen tun wir zwar keine, aber wir haben zwei Tag Zeit im Gepäck und Bock uns auf dieses Abenteuer einzulassen.Ein Unglück kommt selten alleinDer Wind hat nachgelassen und während Kai die Bucht nach Spots absucht, heißt es für mich erneut: Strategisch Angeln! Eine Rute kommt an die gegenüberliegende Uferkante, eine vor ein unscheinbares Krautfeld, dass sich bis in tieferes Wasser zieht und eine Rute auf weite Distanz in einen Übergangsbereich. Ich kürze hier ab: Am ersten Tag passiert rein gar nichts. Irgendwie auch kein Wunder, bei diesem klaren Wasser. Als wir am zweiten Tag in der Morgendämmerung sechs Ruten im Rennen haben, passiert alles ganz schnell. Kai bekommt einen Lauf in der Bucht. Während wir dem Fisch entgegenfahren, läuft meine Rute am gegenüberliegenden Ufer ab. Shit, was nun?Zu allem Übel, steigt Kais Fisch kurze Zeit später im dichten Kraut aus. Als ich meine Rute aufnehme, ist der Fisch bereits die Kante hoch geschwommen und hat zwei Bäume erreicht, die in einer unscheinbaren Ecke ins Wasser ragen. Ich merke die Reibung jedoch zu spät und nach einer kräftigen, kurzen Flucht, verabschiedet sich auch dieser Fisch in die türkisenen Fluten. Zwei Fisch in fünf Minuten verloren, wir wissen gar nicht wie uns geschieht und setzen uns erstmal verdattert neben die Ruten.Macht euch gefasstIn den nächsten Stunden passiert natürlich nichts mehr und stehen vor einem großen Fragezeichen: Hier bleiben oder weiterziehen? Vermutlich würde hier in den nächsten Tagen noch etwas beißen, aber einen Eindruck vom See haben wir bereits bekommen. Also nichts wie zusammenpacken und weiterfahren. Während ich diese Zeilen schreibe, merke ich, was wir während unseres Roadtrips eigentlich alles auf uns genommen haben, aber so ist das eben, wenn man viele Gewässer sehen möchte! Und eines kann ich euch versprechen: Die Entscheidung weiterzuziehen war goldrichtig!Zu den anderen Lockdown-Blog-Parts von David gelangt ihr hier:https://www.carpzilla.de/stichworte/lockdown

David Rosemeier: Lockdown-Blog #5 - Jetzt beißen die Dicken!
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Deine Story 13.05.2021

Unser Chefredakteur David Rosemeier ist gemeinsam mit Videographer Kai Thiry trotz verschärften Maßnahmen nach Frankreich aufgebrochen, um das Frühjahr im Süden einzuleiten. Doch wie sind die Regelungen vor Ort? Wie reagieren die Menschen auf ausländische Angler? Und wie schaffen die Zwei es, sich trotzdem an die Regeln zu halten? David berichtet in seinem Lockdown-Blog:Wir schalten einen Gang zurück, zumindest, was die Gewässergröße anbelangt. Ein weiterer Stausee steht auf dem Plan, jedoch mit weniger Steinen und schroffen Ufern. Idyllisch eingebettet in ein kleines Tal, scheint dieser See genau das zu sein, was wir nach dem Montbel brauchen: eine Art Motivationsgewässer, mit gutem Bestand. Der Frühling ist hier schon mit großen Schritten vorangeschritten, die umliegenden Felder erstrahlen im saftigen Grün und auch die Wassertemperatur ist mit 16 Grad schon wirklich ansehnlich. Nach den vielen Gewässern, Kilometern auf der Autobahn und Nächten in der Karre, schwindet langsam meine Kraft. Kai jedoch strotzt nur so vor Energie und Motivation und treibt mich an. Also alles wieder ausladen, die Boote aufbauen, beladen und ab aufs Wasser. Klingt für Karpfenangler im Lockdown mit Entzugserscheinungen nach der schönsten Prozedur der Welt, aber macht das mal jeden Tag! Wir steuern eine flache Bucht an, welche wir auf Maps ausgemacht haben und werden schnell fündig: Überall huschen Schatten umher. Bingo!Schnell im RennenWährend ich mein Geraffel zu einer strategischen Stelle paddle und alles nach und nach aufbaue, versucht Kai sein Glück beim Stalking. Er hat seine Maiskörner gerade ins Wasser geschnickt, als seine Rute bereits läuft. Ein kleiner, hübscher Schuppi ist das Ergebnis und bildet den Einstand an diesem Gewässer. Tagsüber passiert wieder mal nichts. Also heißt es erneut: Plätze füttern und ab zum Auto. Ach, wie schön es doch ohne Ausgangssperre und Corona sein könnte. Hilft alles nichts und wir versuchen bei ein paar kühlen Bier und Filets in der Pfanne, etwas Urlaubsstimmung aufkommen zu lassen.Trübe AussichtenAm nächsten Morgen sind wir wieder bereit, anzugreifen und paddeln über den See, der in eine dicke Nebelsuppe gehüllt ist. Zwei Ruten kommen in die flache Bucht, in welcher wir Tags zuvor die Karpfen gesehen hatten, die anderen verteilen wir rund um unsere Landspitze. Kai scheint für diesen See irgendwie ein Händchen zu haben und drillt nach kurzer Zeit den ersten Schuppenkarpfen in einer winzigen Bucht, während ich versuche, den fehlenden Schlaf nachzuholen. Immer wieder wache ich auf und höre irgendwo Kais Bissanzeiger piepen. Gerne hätte ich ihm geholfen, aber ich war nach all den Strapazen einfach platt. Als ich gegen Mittag aufwache, grinst mich ein übermüdeter, aber auch überglücklicher Kai an: drei Karpfen hat er über den Vormittag verteilt fangen können. Darunter ein dicker Schuppi und ein bildhübscher Spiegler. Wir freuen uns über die Fische und ich knipse sie ihm der Reihe nach ab. Wir fühlen uns angekommen und wohl an diesem See. Als am Nachmittag der nächste Schuppi beißt, den ich vom Boot in feinster südfranzösischer Frühlingssonne drille, scheint unser Glück perfekt.Zuschauer in UniformDoch auch hier, im tiefsten Süden, ist die Polizei präsent. Zwei Beamte beobachten den Drill aufmerksam vom gegenüberliegenden Ufer. Aber uns bleiben noch zwei Stunden, bis wir wieder zum Auto müssen, also alles im grünen Bereich. In den Abendstunden folgt der Schock: Es ist Freitag und ab Montag soll ganz Frankreich zum Risikogebiet erklärt werden, mit flächendeckenden Ausgangssperren: Rien ne va plus! Wie gerne hätten wir an diesem See noch ein paar Stündchen geangelt, aber vor uns liegen viele Kilometer, die wir nicht am Stück abreißen wollen. Wir entscheiden uns einen Zwischenstopp an der Rhone einzulegen und erreichen den Fluss nach einer kurzen Polizeikontrolle ohne weitere Zwischenfälle. Langsam fließt sie vor uns dahin, doch dieser Anblick ist nichts im Vergleich zu dem, was uns gegen Abend erwarten würde: Mistral! Von vorbeifahrenden Franzosen vorgewarnt, erleben wir schon die zweite Sturm-Nacht auf diesem Tripp. Am nächsten Morgen ist gefühlt alles sandgestrahlt. Zwar hatten wir in den Abendstunden noch probiert, unsere Ruten mit dicken Steinmontagen abzulegen, doch bei Mistral auf dem Faltboot, noch dazu auf einem so großen Fluss, wäre lebensmüde und keinen Fisch wert – so unsere Meinung.Alles auf eine KarteEin Zwischenstopp bleibt uns noch und wir setzen an einem Flachlandsee in Zentralfrankreich alles auf eine Karte, um doch noch den Abschlussfisch unserer Tour zu fangen. Doch der Kälteeinbruch, gepaart mit eiskaltem Nord-/Ostwind vernagelt allen Fischen wohl die Mäuler. Kai macht sich am nächsten Morgen auf den Heimweg nach Luxemburg, aber ich habe noch ein Ass im Ärmel! Eine kurze Sprachnachricht später, verabrede ich mich mit Kumpel Guido an einem kleinen Fluss, der sich durch die Grenzregion schlängelt. Hier sollen Karpfen schwimmen? Zweifel kommt kurz auf, aber Guido zeigt mir ein paar Fangbilder und ich bin wieder Feuer und Flamme. Nach einem entspannten Plausch und leckerem Abendessen versuche ich, etwas Kraft zu tanken und platziere in den Morgenstunden zwei Ruten unmittelbar vor meinen Füßen. Innerhalb kürzester Zeit gelingt es uns, gleich drei Flusskarpfen zu fangen. Davon zwei wunderschöne, alte Spiegler, die den Fluss bestimmt seit vielen, vielen Jahren ihr Zuhause nennen – der perfekte Abschluss der Frankreich-Tour! Mit etwas Wehmut verlasse ich Frankreich und passiere die Grenze, ohne auch nur einen einzigen Beamten dort zu sehen.Zwei Wochen mit unglaublich vielen Eindrücken, Rückschlägen und Glücksmomenten liegen hinter uns. Kai, es war mir ein Fest! Drücken wir die Daumen, dass der Lockdown bald endlich ein Ende hat!Zu den anderen Lockdown-Blog Parts von David geht es hier entlang:https://www.carpzilla.de/stichworte/lockdownSchon in Kürze machen sich die beiden wieder auf, um in ein neues Abenteuer zu starten, seid gespannt!

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