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Katran Schnüre im Praxistest: SBM Orange und Crypton Carp Review
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17.09.2026

Wie schlagen sich die SBM Orange und Crypton Carp Hauptschnüre von Katran Fishing Line im Praxistest am Wasser? Wir haben die Schnüre zum Karpfenangeln getestet und schildern euch hier unseren Ersteindruck....

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UNTERSCHÄTZTER Köder zum Karpfenangeln: Kürbiskernplatten
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02.09.2026

Wer beim Karpfenangeln auf der Suche nach einem natürlichen, hochwirksamen Futtermittel ist, kommt an Kürbiskernplatten kaum vorbei. In diesem Video erfährst du, was Kürbiskernplatten eigentlich sind, welche Vorteile sie bieten und wie du sie zum Karpfenangeln richtig einsetzt....

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Lohnt sich der Deeper CHIRP+ 4? Wir machen den Vergleich zum Vorgängermodell
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26.08.2026

Lohnt sich der neue Deeper CHIRP+ 4 wirklich? Diese Frage stellen sich aktuell einige Angler, wie die Kommentare zu unserem Unboxing Video des CHIRP+ 4 zeigen. Was ist wirklich neu und wie unterscheidet sich das Sonar zum Vorgängermodell? Wir machen den Test!...

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Forge Tackle Razer MKII: Die beste Einsteigerrute unter 100€?
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26.08.2026

Du bist erst neu im Karpfenangeln und auf der Suche nach einer guten Einsteigerrute für einen geringen Preis? Dann ist die Forge Tackle Razer MKII die perfekte Lösung für dich....

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Maroc Blog #11 - Materialschlacht
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MAG Blogs 25.09.2017

Ein langer Traum, ein großes Abenteuer, eine ferne Reise über Berg und Tal - durch 5 Länder und über ein Meer - immer der Sonne entgegen in Richtung Afrika. Natürlich auch dieses Mal mit dem VW-Bus - nicht dem Flugzeug…Unser Ziel: der Bin el Ouidane im Atlasgebirge von Marokko. Unsere Mission: ein neuer Kinofilm. Im Maroc Blog erzählen wir in mindestens 10 Episoden von unserem Road-Trip nach Nordafrika und natürlich von unserem Angel-Abenteuer in Marokko.Fragen über FragenDa uns in den letzten Wochen immer wieder zahlreiche Fragen erreicht haben, die sich mit dem von uns in Marokko verwendeten Tackle und Equipment auseinandersetzten, möchten wir euch in diesem 11. Maroc Blog aufklären und viele Fragen zu unserer Ausrüstung beantworten.Was nimmt man mit?! Bevor wir ins Detail gehen, möchten wir uns zunächst in die Lage eines Karpfenanglers versetzen, der mit dem Flieger reist und kurz erwähnen, was - unserer Meinung nach - auf jeden Fall bei einer Marokko-Reise - neben der empfohlenen „Standard-Ausrüstung“ - ins Gepäck gehört:SonnencremeKopfbedeckungCrocs / Wattstiefel (je nach Jahreszeit)Leichte RegenkleidungWarme UnterbekleidungBatterienSchlafsack (Dicke je nach Reisezeit)Isomatte (Als Auflage für die Bedchairs vor Ort)Medi-Pack (Übelkeit, Fieber, Sonne)Eine tolle Übersicht zu allem weiteren findet ihr übrigens auch auf der Facebook-Seite des deutsch-österreichischen Reise-Agenten Chris Jahrbacher hier.Das hatten wir dabei! Das hat funktioniert!Natürlich ist es auch mit dem Flugzeug kein Problem, eigene Ruten, Banksticks und Kescher mitzunehmen. Ein auf etwa 2m Länge gekürztes Abflussrohr nimmt einiges auf und kann relativ kostengünstig als Sportgepäck aufgegeben werden.Wenn wir schon bei den Ruten sind, diese Modelle hatten wir dabei:RutenSportex Purista 12ft, 3lbsTolle Aktion, starkes Wurfverhalten auch ideal für Bootsdrills, fürs Drillen auf weite Distanz - vom Ufer aus - und zum Werfen auf extreme Wurfweiten ist die stärkere 3,7lbs Variante zu empfehlen.Greys Prodigy GT4 12ft, 3 lbsUnheimlich leicht und trotzdem sehr kraftvoll - die GT4 von Greys hält was sie verspricht und hat in Marokko einen Top-Job gemacht.Sportex Morion Stalker 11ft, 2,75lbsSuper geile Bootsrute, auch beim Drillen von Ufer hat sie sich gut geschlagen. An dieser Rute stieg aufgrund der weichen Spitzenaktion kein einziger Fisch aus.Chub Oukast Plus 12ft, 3,25lbsDie Outkast zählt nicht umsonst zu den beliebtesten Ruten in Europa. Sie ist unverwüstlich, kraftvoll und nahezu universell einsetzbar. Ein echtes Arbeitstier, auf das immer Verlass ist.Shimano Tribal TX5Schlank, Kraftvoll, Robust und dennoch feinfühlig im Drill. Wir waren im Praxistest sehr überrascht wie Shimano es geschafft hat all das in eine Rute für unter 150Euro zu packen. Dazu kommt der stylische Wingrip, der die Rute außerdem zu einem echten Hingucker macht. Demnächst kommt das Unboxing, das wir bereits vor dem Trip gedreht hatten. Rollen:Shimano Speedcast 14000 XT-BEine Rolle für kleines Geld, die aber alles kann, was eine Karpfenrolle in jeder Situation können muss: Es passen 400m - 0,40er drauf, die Übersetzung erlaubt auch ermüdungsfreies Einkurbeln auf weite Distanz, der Bremse kann Sand nichts anhaben – Volker ist begeistert.Penn Affintiy 8000LCNicht umsonst ist diese Rolle in den letzten Jahren zum Karpfenanglers Liebling mutiert. Auch Volker hat sie nicht kaputt bekommen. Sie scheint unverwüstlich, weder Sand noch Schlamm konnten ihr in Marokko was anhaben. Dir Bremse ist mit einer halben Umdrehung zu bzw. auf. Die Schnurfassung ist richtig krass. Mehr gibt es nicht zu sagen.Shimano Aero Technium XT-B MagnesiumDie Karpfenrolle schlechthin – bei Mark seit Jahren im Einsatz, auch der harte Einsatz im Atlasgebirge konnte dem Präzisionswerkzeug nichts anhaben.Shimano Ultegra 14000 XT-DTop Preis/Leistungs-Verhältnis, Felix hatte die Shimano XTDs auf seinen Latten.Bissanzeiger:Volker verwendete Fox NTXr, Mark setzte auf seine Fox RX und Felix wie immer auf Delkim Bissanzeiger. Wichtig war es Bissanzeiger zu verwenden, deren Sensibilität an Wellenschlag und Windstärke angepasst werden konnte.Stormversorgung am Wasser:Wer am Wasser filmen und arbeiten will, braucht mobilen Strom: Wir setzten auf MaxBeePower Li-Ion-Akku von RigBee und Loungeboxen von CarpLounge Tackle um z.B. E-Motor, Ladegeräte, Cameras und Laptops zu betrieben.Köder & FutterNeben Mais, den man mit Topf, Hockerkocher und Gasflasche vor Ort bekommt, hatten wir folgende Köder im Gepäck:GLM Boilies in 24 und 30mmLT Fisch-Buttersäue-Boilies in 24 mmEthyl Esther Boilies „Multi-Frutti“ in 20mmAls Hakenköder verwendeten wir Weightless Hookbaits - oft kombiniert mit Yellow Lightning Pineapple Pop-Ups in 12mm.Übrigens, den Mais haben wir mit Tutti-Frutti Flavour eine einzigartige Note gegeben.EndgameBleie: Inline-Bleie zwischen 80 und 120 Gramm, z.B. MIKA Undercover Rhomb Inliner oder Korda Flat Pear InlinerHaken: dickdrähtige Haken, wir setzten z.B. auf Nxgen „ Conti“ 4-6 (PinPointHooks), Sha-Kira 4-6 (MIKA Products), Terminator 4-6 (Joker-Tackle) und Kurv Shank XX 2-4 (Korda)Vorfach: Quickilver Gold, Magma und SuperMantis von Kryston , IQ2 in 0,47mm von Korda und Naturebaits FluorocarbonSchlagschnur: MIKA Shockleader 2.0, Naturebaits Schlagschnur in 0,60mm, XT Snagleader von KordaSchnur:Climax Duramax Monoshell in 0,20mm, Climax Cult Camou Mask in 0,20mm,  Fox Submerge in 0,22mm, Korda SubBraid in 0,30mm und Nash Bullet Braid 20lbAchtung: Zu schwere sinken geflochtene Schnüre können Probleme beim Drill vom Ufer verursachen und sich zwischen die zahllosen Steine im Uferbereich legen.Bivvys:Da wir mit dem eigenen Auto nach Marokko reisten hatten wir auch unsere eigenen Bivvys im Gepäck. Volker setzte auf das Vizor Light von Chub, Mark und Felix auf das Tempest Composite von Trakker.Boote & Motor:Auch Schlauchboote brachten wir eigens mit dem Auto aus Deutschland mit. Dabei hatten wir das JRC Extreme TX 330 mit Luftboden und von Fox das CAMO 290. Beide Boote trotzten den rauen Bedingungen vor Ort mit Hitze, Wind, Wellen und vielen spitzen Steinen und überstanden den Trip ohne wirkliche Schäden. Um weitestgehend unabhängig zu sein hatten wir einen eigenen Benzinmotor mit dabei. TreuDienste leistet uns bei solchen Touren ein Mercury 4-Stroke 5PS.Wir hoffen mit diesem Blog die meisten Fragen zu unserem Gerät während unserer Zeit in Marokko beantworten zu können. Falls es weitere Fragen gibt, schreibt uns wie gewohnt per MailAngelurlaub in Marokko?Wer selbst einmal in Marokko am Bin el Ouidane den Karpfen nachstellen will, bekommt alle Infos und Buchungsmodalitäten über den deutsch-österreichischen Morocco-Carp Reiseagenten Chris Jahrbacher unter:Email: Chrisjahrbacher@gmail.comFacebook: Morocco Carp DeutschTelefon: 0043 / 676 672 6737Website: http://morocco-carp.com/de/

Kaczmarek fängt 55 Pfünder im Fluss
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News 25.09.2014

Gestern Nachmittag erreichte uns von Greys eine Eilmeldung. Felix Kaczmarek hat in der Nacht von Dienstag zu Mittwoch in einem großen deutschen Fluss einen Spiegelkarpfen von über 55 Pfund gefangen! Felix ist der Herausgeber des Twelve ft. Carpfishingmazines und langjähriger Teamangler bei Greys / Chub. Der gewaltige Spiegler wog exakt 27,8 Kilo. An einem deutschen Fließgewässer hatte er über die letzten Wochen ordentlich die Futtterkelle geschwungen. Dabei setzte er besonders auf Partikel und Fischmehlboilies von Successful Baits. Felix veröffentlichte folgendes Statement zu seinem Fang, der auch gleichzeitig seinen neuen persönlichen Rekordfisch darstellt:"Der erste Fisch über 15 Kilogramm war etwas Besonderes, der erste Fisch über 20 Kilo ein Meilenstein meiner persönlichen Angelei. In der letzten Nacht habe ich dann nach vielen Jahren Karpfenangeln die magische 25 Kilo Marke geknackt. Mit 55,3 Pfund ist dies nicht nur ein besonders großer Fisch, sondern zeitgleich auch mein neuer persönlicher Rekord aus einem großen deutschen Fließgewässer. In den letzten Wochen habe ich dafür viel Aufwand betrieben und mir einen Futterplatz aufgebaut. Mittlerweile habe ich mehr als eine viertel Tonne Mais, Weizen und natürlich Boilies verfüttert und liege auf dem richtigen Weg. Dass so ein großer Fisch bereits in den ersten Sessions des Herbstes beisst, ist natürlich ein früher Lohn. Ich hoffe, es werden noch einige außergewöhnliche Fische folgen, denn schließlich haben wir erst Ende September und die richtigen Herbststürmer werden erst noch kommen. Der große Spiegler von letzter Nacht biss auf einen unkonservierten Fischmehlboilie von Successful-Baits in Kombination mit einem weißen Scoberry Pop up als Schneemann-Montage gefischt. An einem Gewässertypen wie einem Fluss, muss man sich auf das Gerät zu 100% verlassen können. 3 LBS starke Greys Aircurve Ruten und stabile Rollen wie die Penn Affinity 8000, sind ideale Werkzeuge für knallharte Drills der Flussboliden.Felix Kaczmarek "Hier geht es zur Meldung auf der Website von Greys:http://www.greysfishing.com/de-de/neuigkeiten-and-veranstaltungen/news/general-carp-news/felix-knackt-die-25-neuer-pb-aus-deutschland/

Buchempfehlung für Angler & Vereine: Arlinghaus' neues Werk als kostenloser Download!
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News 25.09.2017

Die vernünftige Hege und Pflege unserer Gewässer ist essenziell, um unser Hobby nachhaltig ausführen zu können und die Natur im Gleichgewicht zu halten. Eine neue wissenschaftliche Lektüre hilft nun, die Gewässerhege optimal umzusetzen. Hier erfahrt ihr alles über den kostenlosen Praxisleitfaden:Die Arbeitsgruppe um Angelwissenschaftler Dr. Robert Arlinghaus vom Leibnitz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei hat nun einen praxisorientierten Leitfaden mit den aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen verfasst - ein must have für alle Gewässerwarte und alle, die sich für das Management von Angelgewässern interessieren. Das ganze ist dabei auch noch 100% kostenfrei.Bei dem Praxisleitfaden „Nachhaltiges Management von Angelgewässern“ bekommt man wirklich was geboten. Ihr bekommt sowohl fundierte Informationen und einen breitgefächerten wissenschaftlichen Stand auf insgesamt 228 Seiten, als auch noch eine kostenlose Hegeplanungssoftware, die euch dabei unterstütz, das richtige Hegevorgehen für euer Vereinsgewässer zu wählen - wie wir finden eine tolle Dienstleistung für deutsche Angelvereine.Den Leitfaden im PDF Format, sowie die Software gibt es unter:http://www.igb-berlin.de/news/neuer-praxisleitfaden-nachhaltiges-management-von-angelgewaessernWer das Buch als gebundene Ausgabe haben möchte muss sich einfach nur bei Dr. Robert Arlinghaus melden. Ihr sendet ihm einen mit 1,65€ frankierten DIN-A4 Rückumschlag zu und erhaltet das Buch. Über finanzielle Unterstützung als Anerkennung freut sich die Arbeitsgruppe. Zu Dr. Arlinghaus Kontaktdaten geht es unter: http://www.igb-berlin.de/profile/robert-arlinghaus

Stefans Freundin Stefanie setzt einen Spiegelkarpfen zurück
Stefan Fiedel: Vom goldenen September und einem mauen Herbst
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MAG 25.09.2018

Der Herbst galt einmal als Erntezeit für Karpfenangler, doch durch die Einflüsse der Klimaerwärmung ist das Herbstwetter längst nicht mehr so berechenbar, wie es einmal war. Wer auf Tiefdruck, Wind und langsam fallende Temperaturen hofft, wird häufig enttäuscht. Auch Stefan Fiedel ist nicht entgangen, dass sich die dritte Jahreszeit verändert hat. Doch er schlägt dem Herbst ein Finte und bereitet seine Futterplätze bereits im Spätsommer vor, mit gewichtigen Folgen:Wenn der Sommer kippt…Wir haben bereits Mitte September und so langsam aber sicher kommen die Fische in Fahrt. Bereits zum zweiten Mal an diesem Tag steht meine Freundin Steffi mit krummer Rute in der Hand am Ufer des Sees. Auch bei mir hat sich wieder ein Fisch aufgehängt und nach kurzer Zeit gleiten beide Karpfen über die Kescher. Wieder sind es hohe Dreißiger, deren Bauch darauf schließen lässt, dass sie bereits mehrmals meinen Futterplatz besucht haben.Gegen den WindMein beangelter Platz ist strategisch gut gewählt und uns bläst konstant der Südwestwind ins Gesicht. Über uns fliegen tiefe, vom Wind zerrissene Wolken hinweg, der Luftdruck ist im Keller. Der Herbst zeigt uns mit all seinen schönsten Facetten und lässt die Karpfen unter Wasser so richtig durchdrehen.Die vielen Kontakte bei dieser Session lassen uns zumindest darauf schließen. Jetzt heißt es „Futter bei die Fische“ und ich lasse regelmäßig meine Impact Spod gen Seemitte fliegen. Noch während dem Füttern rollen und springen die Fische auf meinem Platz, es scheint fast so, als ob sie sich für meine Futtergaben bedanken würden - ein irres Schauspiel.Alles läuft genau nach Plan und kurze Zeit später, nachdem meine Montagen auf den Plätzen landen, kann ich bereits wieder Aktion verbuchen. Doch dieses verrückte Fressen kommt nicht von ungefähr, sondern entstammt einer besonderen Taktik:Früher war alles besser?Ich kann mich noch gut an meine Anfangszeiten als „Futterangler“ erinnern. Damals begann ich mit meinen Futterkampagnen erst im Oktober. Ich denke das lag vor allem daran, dass das Wetter vor zehn oder fünfzehn Jahren einfach wesentlich konstanter war.Die langsam fallenden Temperaturen und die meist starken Westwinde ließen die Fische im Oktober meistens so richtig fressen. Doch seit einigen Jahren beobachte ich einen Wandel in meinem sonst so geliebten Big-Fish-Monat. Es herrscht meist Hochdruck, selbst Mitte September kann man sogar häufig noch mit 30 Grad rechnen, zu allem Überfluss aber ließ der Wind in meiner Region stark nach.Aus diesen Gründen haben die Fische meist nur kleine Fressfenster, die es zu nutzen gilt. Wenn die Montagen zu einem anderen Zeitpunkt den Weg ins kühle Nass finden, ist ein Blank häufig vorprogrammiert.Der Spätsommer ist der neue HerbstDeshalb schenke ich seit nun mehr vier Jahren dem August und September meine volle Aufmerksamkeit. Wenn Ende August die ersten großen Tiefdruckgebiete über das Land ziehen und die Temperaturen zunächst einmal merklich sinken, gibt es für mich kein Halten mehr - der perfekte Startpunkt für meinen Futterplatz.Das noch warmer Wasser führt zu einem hohen Stoffwechsel bei unseren Zielfischen. In den letzten Jahren kamen auch noch sehr stürmische Südwestwinde Anfang September dazu. In diesem Fall kann man an meinen Gewässern gar nicht genug Futter einbringen, denn die Karpfen spielen während dieser Wetterbedingungen vollkommen verrückt.Proteinhaltig für kalte TageHabe ich also bereits im August angefangen meinen Platz aufzubauen, beginne ich spätestens im September damit Fischmehlboilies zu füttern. Diese sollen den Karpfen die Energie liefern, welche sie für die kalten Tage benötigen. Mit dieser Taktik konnte ich bereits schon ganze Gewässer auf eine bestimmte Boiliesorte konditionieren. Gut für mich, denn bis spät ins Jahr hinein schaute der ein oder andere gewichtige Fisch auf meinem Futterplatz vorbei. Anschließend heißt es "Erntezeit" und meine Bissanzeiger bleiben nicht lange still.Die Formel des richtigen Futtereinsatzes kann man meiner Meinung nach nicht pauschalisieren. Es ist Jahr für Jahr und Gewässer zu Gewässer unterschiedlich und eine Gefühls- oder Erfahrungssache. Natürlich spielt dabei auch der Geldbeutel eine gewisse Rolle. Dennoch bin ich mit der beschriebenen Vorgehensweise in den letzten Jahren überaus gut gefahren und konnte dabei, die ein oder andere Perle auf meiner Matte begrüßen.Probiert es aus, geht raus ans Wasser und sammelt eure eigenen Erfahrungen.Ich wünsche euch viel Erfolg dabei,Euer Stefan Fiedel

Jetzt online: Jan Ulak präsentiert eigenen Blog!
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News 25.09.2017

Erst kürzlich war Shimano, Dynamite Baits und Carplounge Teamangler Jan Ulak wieder bei der WCC und räumte mit seinem Partner Björn sogar den Sektorensieg ab - wir berichteten täglich. Jetzt gibt es wieder heiße Neuigkeiten von Jan: Er präsentiert seinen eigenen Blog!Wir haben uns den Ulak-Blog unter: https://jan-ulak-fishing.blogspot.de natürlich schon reingezogen und müssen sagen: Da kommt was ziemlich Cooles auf euch zu!Jan hat jetzt schon zum Start so einige spannende Storys mit starken Bildern aus seinem Angelleben aufbereitet. Natürlich haben wir auch kurz mit Jan über die Beweggründe gesprochen.Jan schildert gegenüber Carpzilla:Ich möchte meinen Blog als persönliches Sprachrohr benutzen, um Artikel aber auch Kurzstorys an einem Ort weiterleben zu lassen. So attraktiv die Social-Media-Welt um Instagram und Facebook auch ist, sie bietet wenig Raum für tiefergehende Inhalte und vieles ist rasch, ohne erhebliche Suchaufwände kaum noch wiederzufinden.Mein Blog soll also die ideale Schnittstelle bzw. Erweiterung zu meinem Instagram Account und meiner Facebook-Page werden. Ich werde wie gewohnt Beiträge über Facebook und Instagram verteilen, aber von nun an auch weitere Bilder und die Storys dahinter, gebündelt auf meiner neuen Plattform präsentieren. Für alle Leute, die etwas mehr erfahren wollen, also die perfekte Anlaufstelle, zu allem, was rund um meine Angelei passiert.Schaut also unbedingt mal rein in den“ Jan Ulak Fishing Blog“ und macht euch selbst ein Bild:https://jan-ulak-fishing.blogspot.de

Philip Goller mit Spiegelkarpfen aus Frankreich.
Philip Goller: Meine Familien-Tour de France
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MAG 25.09.2019

Für Philip Goller, von Karpfenangeln-Augsburg und CBB HQ Baits, stand in diesem Sommer ein ganz besonderer Urlaub an. Er wollte erstmals mit seiner Frau und seiner 22 Monate alten Tochter nach Frankreich aufbrechen. Der erste gemeinsame Roadtrip führt die drei an die Ufer des heiligen Sees und bis in die tiefste Alpenregion. Wie Philip den Spagat zwischen Angel- und Familienurlaub meisterte, berichtet er uns in seiner Story:Der heilige SeeIch befischte bereits vor vier Jahren zum ersten Mal das wohl bekannteste Karpfengewässer der Welt, den Lac de Saint Cassien. Für mich war es sicherlich ein klarer Vorteil, schon mal dort gewesen zu sein, so konnte ich bereits im Vorfeld Pläne schmieden, wie ich das Angeln in Kombination mit der Familie am besten gestalten könnte.Das (Familien) Angeln am CassienAufgrund des Nachtangelverbots sind die Angelzeiten am Cassien kurz. Dazu kommt noch, dass Anfang September die Sonne bereits um 20 Uhr untergeht. Die Zeit für Unternehmungen mit der Familie darf natürlich auch nicht zu kurz kommen. So gehörte die erste Tageshälfte ganz der Familie. Ausflüge nach Cannes, chillen am Strand und gemeinsame Mittagessen füllten den Tag bis zum Nachmittagsschlaf unserer Tochter. Am Nachmittag begann meist das Angeln für mich. Dann hieß es, Slipstelle anfahren, Falte aufbauen, beladen und los geht’s. Ein großer Vorteil war auch, dass ich ein Appartement gebucht hatte, welches in unmittelbarere Nähe zum See lag.Der perfekte PlatzIch hatte mich an meinem zweiten Angeltag für einen Platz entschieden, welcher nur wenige Gehminuten von unserem Appartement entfernt lag und in kürzester Zeit mit dem Boot erreichbar war. So konnten meine Frau und Tochter kommen und gehen, wann sie möchten und wir waren sehr flexibel. Erschwerend kam hinzu, dass zu dieser Zeit sehr viele Karpfenangler am See waren und die meisten Stellen somit immer besetzt waren. Doch ich hatte Glück: Mein Platz schien für andere Angler eher unattraktiv zu sein, so hatte ich nie ein Problem, dass dieser besetzt war, obwohl ich erst spät am Tag mit dem Angeln begann.Entweder er liebt Dich oder er hasst Dich…so hat es einst Meik Pyka bereits gesagt. Mich schien der heilige See zu mögen. Ich hatte den perfekten Platz für uns und die Fische fingen auch noch an zu beißen. Unter Tags war es sehr heiß und die Fische wurden erst zur Abenddämmerung aktiv. Neben einem Doppelrun konnte ich noch zwei weitere Fische verbuchen. Unter anderem einen 18 Kilo Spiegler, welcher im Drill in einem Hindernis festhing. Aber auch diesen Fisch konnte ich sicher landen. Jeder der bereits am Cassien war, weiß wie zermürbend die Angelei dort sein kann. Vor allem, wenn man alleine am Wasser ist, die Fische quasi zum Schlusspfiff anfangen zu beißen und man mit dem Selbstauslöser Fotos machen muss. Trotzdem war ich auch in diesem Jahr wieder froh, die Erfahrung an dem großen See erneut machen zu dürfen.Fremde WeltenDie erste Urlaubswoche lag bereits hinter uns und ich war mit vier Fischen am Cassien mehr als happy. Es konnte eigentlich kaum noch besser werden. Uns verschlug es in eine mir bisher total unbekannte Region Frankreichs, in die Alpen. Das extrem blaue oder fast schon türkise Wasser und die geringen Informationen über das Karpfenangeln reizten uns, hier noch einige schöne Tage zu verbringen. Mir ist es wichtig, Neues zu probieren, fremde Gewässer zu erkunden und nicht stehen zu bleiben. Auf altbewährten Erfolgen oder Bekanntes zurückzugreifen ist meist einfacher aber nicht so reizvoll, als fremde Welten zu erkunden. Bei den ersten Fahrten mit dem Boot schaue ich immer wieder verdutzt auf das Echolot. Genauso wie die hügelige Berglandschaft, geht es auch unter Wasser weiter. Ein reines Unterwassergebirge mit scharfen Steinpackungen und extremen Tiefen. Eine komplett neue Erfahrung und Herausforderung. Sofort kamen mir die ersten Gedanken ob es hier überhaupt Karpfen gibt, doch warum sollte es nicht so sein?Probieren geht über StudierenAls Unterkunft wählte ich wieder ein Appartement in Seenähe und gestaltete das Angeln und den Familienurlaub ähnlich wie am Cassien. Mit völliger Ahnungslosigkeit über den Fischbestand wurden die Ruten vorbereitet, das Futter an gemischt und es konnte losgehen. Ich konnte es kaum glauben, dass ich am ersten Tag bereits einen Run bekam. Völlig nervös mit dem Boot in Richtung Fisch gerudert, merkte ich bereits, wie die Schnur immer wieder am felsigen Untergrund festhing. Verdammt! Der erste Fisch ging verloren. Kein Abriss, aber ich denke hier hat nicht viel gefehlt bei derartigen Steinpackungen. Schnell überdachte ich meine Montagen und montierte auf allen Ruten Subfloats. Anders wäre es hier nicht möglich, ohne dass eine Schnur nach der anderen durch die scharfen Steine gekappt wird.Der zweite VersuchAlle Ruten wurden wieder auf die gefütterten Spots gebracht, in der Hoffnung noch mal einen Biss zu bekommen. Am zweiten Angeltag war es dann soweit und ein Bissanzeiger signalisierte einen Vollrun. Ich muss gestehen, es ist schon ein tolles Gefühl in solch einer besonderen Kulisse und umgeben von Bergen einen Fisch zu drillen. Mir zitterten die Knie in der Hoffnung nicht auch diesen Fisch zu verlieren. Als der Fisch über die Keschermaschen glitt, war ich völlig platt. Der zweite Run an einem unbekannten Gewässer und dann noch eine richtige Bombe! Es war ein richtig schön gefärbter 18 Kilo Spiegler. Was soll ich sagen? OVER THE MOON!TraumsessionWas dann passierte ist kaum vorstellbar. Alle Ruten und Futterplätze fingen in den kommenden Tagen an zu laufen. Alles war perfekt. Den 18 Kilo Fisch konnte ich zwar von der Größe her nicht mehr toppen, aber das ist auch vollkommen egal. Wir erlebten einen wahnsinnig schönen Resturlaub als Familie und konnten nebenher noch wilde Karpfen fangen. Was will man mehr?Für mich war es die erste Tour ins Ausland zusammen mit der Familie, insbesondere als Vater. Natürlich ist es ein anderes Angeln und ein anderer Trip, als mit dem besten Angelkumpel - aber es funktioniert! Man muss sich darauf einlassen, Abstriche akzeptieren, auch wenn es manchmal schwerfällt. Wenn es dann aber noch einer der besten Sessions wird, gibt es keinen Grund mehr zu zweifeln, sondern kann die gemeinsame Zeit mit den Liebsten am Ufer eines wunderschönen Sees genießen!Beste Grüße aus AugsburgPhilip GollerPhilip betreibt mit seinem besten Kumpel Tobias Hofbauer die Website Karpfenangeln Augsburg. Dort erwarten euch packende Erlebnisberichte, Produkttests und zahlreiche Tipps und Tricks rund um das Thema Karpfenangeln:  https://karpfenangeln-augsburg.de/Die Futterrange von CBB HQ Baits findet ihr unter dem folgenden Link: https://www.boiliespezialist.de/

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