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12.08.2026

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05.08.2026

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20.07.2026

Mit der neuen Selective Range bringt Supreme Baits erstmals einen eigenen Futterboilie auf den Markt. Entwickelt als Werkzeug für große Futtermengen, selektives Angeln bei vielen kleinen Fischen und als perfekte Ergänzung zur Supreme- und SupZym+ Range – zunächst nur als Limited Edit...

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Wie gründet man eine Boilie-Firma? Interview mit Marco Bettin von Baitlounge - Teil 1
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MAG 21.08.2017

Neue Köder-Firmen gibt es reichlich, die meisten verschwinden aber so genau so schnell vom Markt, wie sie zuvor erschienen. Doch dieses Phänomen betrifft natürlich längst nicht alle. Einige wenige scheinen direkt von Null auf Hundert durchzustarten und stetig weiter zu wachsen. Was ist ihr Geheimnis, worauf kommt es an, wenn man mit Ködern Erfolg haben will und wann ist der richtige Zeitpunkt aus dem Hobby ein Business zu machen? Wir haben bei Marco Bettin nachgefragt, er ist Betreiber der jungen Köderschmiede Baitlounge, die gerade schwer von sich reden macht! Im ersten Teil geht es um die Firmengründung, das Konzept von Baitlounge und das immer spannende Thema Teamangler…Carpzilla: Hallo Marco, schön. Dass wir Dich für ein Interview zu Deiner Boilie-Firmen-Gründung gewinnen konnten. Baitlounge scheint derzeit ja gerade mächtig durch die Decke zu gehen, wenn ,man sieht wie viele Fänge auf eure Köder gemeldet werden. Wie ist es überhaupt zu der Idee gekommen, die Boilie-Herstellung gewerblich anzugehen?Marco Bettin: Hallo Volker, vielen Dank für die Einladung! Ganz ehrlich bin ich selbst überrascht, wie schnell die Firma wächst. Die Idee hat sich in den letzten Jahren entwickelt. Wahrscheinlich wegen meinem Vater. Mein Vater hatte in den 80er Jahren einen eigenen Angelladen und war einer der Ersten in Deutschland die englisches Karpfentackle (Bruce & Walker, Century und Tri Cast darunter) nach Deutschland importiert und verkauft haben.Genau in dieser Zeit wurden ja auch die ersten Boilies gerollt! In meiner Anfangszeit rollte ich ebenfalls meine Boilies stets selbst. Mal aus meinen selbst kreierten Mixen, mal aus Mixen von Freunden oder Bekannten. Mit der Zeit kamen immer mehr Boilie-Firmen auf den Markt und ich probierte auch einige Fertigboilies aus. In der Garage rollte ich aber immer wieder meine eigenen Mixe und musste feststellen, dass diese frischen Köder einfach besser fingen als die gekauften aus der Tüte.In den letzten Jahren kamen immer mehr Freunde und sogar Freunde von diesen Freunden auf mich zu und wollten meine Mixe haben. War es anfangs nur ein Mix (der heutige Protex Boilie) wurden im Laufe der Zeit neue Mischungen ausprobiert und verbessert. Anfang letzten Jahres stand für mich fest, ein Gewerbe anzumelden. Da ich jedoch alles selbst produzieren wollte, musste ich mich zuerst um einiges kümmern, was nichts mit dem Verkauf des fertigen Boilies zu tun hat. Die Suche nach einer geeigneten Halle gestaltete sich als das größte Problem. Etliche Makler kontaktierte ich, keiner hatte eine bezahlbare Halle im Portfolio.Durch Zufall wurde eine Halle, ganz in meiner Nähe frei. Es folgten die Gewerbeanmeldung, die Anmeldung beim Veterinäramt, die Suche nach geeigneten Lieferanten und der Kauf der Maschinen. Bis ich alles zusammen hatte war bereits Januar 2017. Ende März starteten wir dann den Verkauf über unseren Onlineshop.Carpzilla: Bevor wir noch etwas näher auf die Gründung von der Köderfirma Baitlounge eingehen, möchten wir Dir zunächst gratulieren. Innerhalb kürzester Zeit scheinst Du Köder auf den Markt gebracht haben, die a. genau zu vielen Kundenwünschen passen, die b. sich vom bestehenden Markt in Feinheiten abheben und c. die auch noch ausgezeichnet fangen. Was ist das Geheimnis der Baitlounge Köder bzw. Deines Köder-Konzepts?Marco Bettin: Vielen Dank! Zu a.) Wenn ich mir die letzten Wochen anschaue, produziere ich genau die Art Köder auf die viele gewartet haben. Zu b.) Natürlich kann man den Boilie nicht neu erfinden, aber man kann doch einiges besser machen als die Mitbewerber. Zum Beispiel alles selbst produzieren! Pop Ups, Hookbaits, Mixe und Boilies werden frisch bei uns in der Halle produziert. Zu c.) Ein großes Geheimnis gibt es nicht. Ich lege großen Wert auf frische Zutaten.Bei mir werden keine Reste aus Großfabriken angekauft und in die Boilies verrollt. Getreidemehle bestehen bei uns aus dem vollen Korn, nicht aus den Überbleibseln der großen Mühlen. Fischmehle werden in LT-Qualität direkt beim Produzenten gekauft. Auch unsere Extrakte kaufen wir ohne Zwischenhändler ein.Natürlich zahlen wir dafür einen höheren Preis aber nur so kann ich die beste Qualität anbieten. Ich bin überzeugt, dass genau diese Frische den Unterschied ausmacht und mich von anderen Firmen abhebt.Carpzilla: Thema Teamangler. Gute Köder herzustellen ist sicher eine der wichtigsten Komponenten einer Köderfirma, eine andere, sicher auch nicht unwichtige, ist es ein vernünftiges Team, um sich zu scharren. Auch dabei scheinst Du ein gutes Händchen zu haben. Angler wie z.B. Christoph Trippe, Michael Martins oder Axel Siebert sind Namen, die nicht nur konstant Fische fangen, sondern auch vernünftige Bilder machen und ihre Erfahrungen zu Papier bringen können. Dennoch waren sie noch nicht bei x Köderbuden. Worauf legst Du Wert bei der Auswahl Deiner Teamangler und was macht für Dich einen guten Teamangler aus?Marco Bettin: Ja das beliebte Thema Teamangler… Praktisch jeden Tag erreichen mich Anfragen für das Team. Ich beantworte jede Anfrage höflich. Jedoch sage ich allen, die mich fragen ab. Teamangler zu sein bedeutet mehr als Fische in die Kamera zu halten und dafür Boilies vergünstigt oder gar umsonst zu bekommen. Teamangler präsentieren meine Firma nach außen hin. Sei es auf Messen oder am Wasser gegenüber anderen Anglern. Die meisten Leute wollen Teamangler werden aber die wenigsten sind dafür geeignet.Was ich brauche sind Leute die sich komplett hinter die Firma stellen, die Lust am Berichte oder Blog-Updates schreiben haben und mit einer Kamera umgehen können. Nicht zu unterschätzen ist die Größe der gefangenen Fische heutzutage. Hört sich arrogant an, ist aber leider mittlerweile Realität. Ihr seht es doch auch auf Carpzilla! Ein Post mit einem kleinen Fisch bringt weniger Aufmerksamkeit, wo hingegen ein 20 Kilo Fisch hunderte von Klicks bekommt. Traurig aber wahr.Mein aktuelles Team besteht hauptsächlich aus Freunden und engen Bekannten, die meine Köder teilweise schon seit Jahren kennen. Darunter sind natürlich auch einige bekannte Gesichter aus verschiedenen Printmedien oder dem Social Media Bereich. Ich setze nicht auf Leute die bereits bei vielen verschiedenen Firmen waren. Wie sollen solche Leute hinter meinen Produkten stehen und diese einem Kunden z.B. auf einer Messe verkaufen können?Carpzilla: Wie eingangs erwähnt, gibt es immer wieder Boilie-Buden, die kommen aber auch schnell wieder gehen. Wir sind auf Deine Einschätzungen gespannt: Wobei übernehmen sich viele, was wird zu Beginn oft unterschätzt und worauf kommt es im Grunde wirklich an, um zunächst überhaupt bestehen zu können? Marco Bettin: Ich denke viele vergessen am Anfang die hohen Kosten die gar nichts mit dem eigentlichen Verkauf von Boilies zu tun haben. Auch ich musste am Anfang schlucken, als ich hörte, ich müsse meine Halle zuerst umbauen lassen, bevor ich die Zulassung zum Produzieren bekomme. Miete, Werbung, der Onlineshop und vieles mehr sind Kosten, die erst einmal durch den Verkauf reinkommen müssen. Auch die meist großen Mindestabnahmemengen bei den einzelnen Lieferanten müssen vorfinanziert werden. Um erst einmal starten zu können kommen schnell viele tausende Euros zusammen.Ich habe aktuell den großen Vorteil, dass ich von der Boilie-Produktion nicht leben muss. Jeden Euro, den ich im Moment verdiene, investiere ich gleich wieder in neue Produkte oder Maschinen. Nur so kann ein solch schnelles Wachstum möglich sein.FORTSETZUNG FOLGT!Schon morgen erwartet euch der zweite Teil des großen Interviews. Dann fragen wir Marco Bettin u.a. welcher Aufwand hinter einer professionell angelegten Boilie-Produktion steckt, wie er Baitlounge neben seinem Hauptjob stemmt, was er von Boilie-Buden hält, die alles fremdproduzieren lassen und natürlich: Was wir in naher Zukunft noch von Baitlounge erwarten dürfen?!

Der DAFV wehrt sich: Stranfanzeige gegen PETA!
DAFV erstattet Strafanzeige gegen PETA
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News 21.08.2019

Steine ins Wasser werfen, um Fische von Anglern zu verscheuchen, selbst ernannte Kontrolleure spielen und beim kleinsten Fehler die Polizei verständigen – so oder so ähnlich fordert es die PETA-Aktivistin Tanja Breining in ihrem Blog-Beitrag „Angler in Sicht? Die besten Tipps, was sie dagegen tun können.“ Der Aufruf beschäftigt mittlerweile die Justiz, denn der Deutsche Angelfischerverband (DAFV) hat bei der Staatsanwaltschaft Berlin Strafanzeige gestellt. Wir haben alle Infos…Hitzige Debatte in den sozialen MedienEs war wohl der am häufigsten diskutierte, kommentierte und geteilte Beitrag auf den sozialen Plattformen in den letzten Wochen. Auch die Redaktion von Carpzilla haben zahlreiche Nachrichten und Petitionen erreicht, doch über den Beitrag der PETA zu berichten, bedeutet nur, Wind auf den Segeln der Tierrechtler. Doch jetzt ist uns ein Bericht des DAFVs aufgefallen, der nicht nur juristisch, sondern auch mit einem tollen Bericht auf den Beitrag von Frau Breining reagiert…Das sagt der DAFV:"Die Aktivisten von der Tierrechtsorganisation PETA rufen auf perfide Weise zur Überwachung von Anglern auf. „In einer in das Internet gestellten Handlungsanweisung fordert die Organisation unbeteiligte Dritte auf, Angler zu stören bzw. anzugreifen, Steine zu werfen, die gefangenen Fische der Angler 'zu retten' oder aber die Angler mindestens zu filmen. Findet sich überhaupt nichts Angreifbares, so soll man laut PETA die angetroffenen Angler mit falschen Vermutungen am besten einfach mal so bei der Polizei anzeigen.“ so die Justiziarin des DAFV.Auch der Geschäftsführer des DAFV, Alexander Seggelke, äußert sich zum rabiaten Bericht der PETA:  „Interessengruppen so gegeneinander aufzustacheln ist zivilgesellschaftlich äußerst bedenklich und zeigt, dass die Organisation jegliche Form des üblichen gesellschaftlichen Umgangs miteinander ausgeblendet hat. Wer zum Steine schmeißen aufruft, gehört hinterfragt.“Angeln in DeutschlandÜber 6 Millionen Deutsche gehen mindestens einmal im Jahr angeln, 3,8 Millionen davon regelmäßig. Angeln in Deutschland ist zeitgemäß, nachhaltig und gesellschaftlich bedeutsam. Organisierte Angler kümmern sich mit Millionen von ehrenamtlichen Arbeitsstunden um die Hege und Pflege der heimischen Gewässer und Fischbestände. Ohne diesen Einsatz müsste die öffentliche Hand (so wie z.B. in Amerika) nicht unerhebliche Steuergelder dafür aufwenden.Angeln und Jagen sind eine der letzten Formen einer direkten Naturnutzung. Dazu bedarf es in Deutschland einer speziellen Ausbildung und es gibt strenge gesetzliche Vorgaben. Jeder Angler muss im Rahmen einer amtlichen Prüfung die Sachkunde über den respektvollen und sachgemäßen Umgang mit der Kreatur Fisch nachweisen.Fisch ist ein wertvolles NahrungsmittelEin selbst geangelter Fisch erfüllt als Lebensmittel alle Kriterien an den modernen Zeitgeist. Er ist klimaschonend, nachhaltig, frisch, regional, saisonal und bekömmlich. Heimische Fische weisen als Lebensmittel mitunter eine bessere Klimabilanz auf, als der Anbau von Gemüse. Die moralische Kritik an Anglern, Fische selbst zu angeln und zu essen ist aus Sicht des DAFV verlogen. Jeder Mensch ist direkt oder indirekt ein Naturnutzer.„Fisch als wertvolles Nahrungsmittel ist weltweit von Bedeutung. Nachhaltiger als mit der Angel gefangen geht es nicht. Darum bedauern wir die forcierte Entfremdung von der Natur und den unschätzbaren Produkten, die sie uns zur Verfügung stellt. In ihrer Handlungsanweisung hat PETA den Bogen eindeutig überspannt“, so Dr. Christel Happach-Kasan Präsidentin des Deutschen Angelfischerverbandes.Tierschutz ist ein hohes GutTierschutz ist in unserer Gesellschaft ein hohes Gut und diesen zu unterstützen aus Sicht des DAFV ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen. „Die Leute sollten dabei aber genau überlegen, wem sie ihr Geld spenden. Wenn man sich den von PETA selbst veröffentlichten Wirtschaftsbericht für das Jahr 2017/ 2018 ansieht, wurden nach eigenen Angaben dort lediglich 2,12 % des Spendenaufkommens für karitativen Tierschutz verwendet.  Die Stiftung Warentest hat bereits 2013 die Transparenz, Organisation und Kontrolle des Vereins als unzureichend bewertet und stufte PETA Deutschland e.V. als nicht wirtschaftlich arbeitende Organisation ein. Dazu fragen wir uns, warum es so schwer ist bei PETA stimmberechtigtes Mitglied zu werden? PETA hat in Deutschland laut Wikipedia nur neun stimmberechtigte Mitglieder.“, so Olaf Lindner, Pressesprecher des DAFV. „Dabei scheint PETA nur Themen zu verfolgen, welche Spenden einbringen. Wenn es um das Leid von Fischen geht, welche tagtäglich in Wasserkraftanlagen ohne sachgemäßen Fischschutz lebendig zerhäckselt werden, haben wir noch nie etwas von PETA gehört.“Spende überlegt!PETA beschäftigt mit Verdächtigungen regelmäßig die Staatsanwaltschaften. Damit wird unter anderem versucht, die Fischerei und die Jagd öffentlichkeitswirksam in ein schlechtes Licht zu rücken. PETA fordert, dass das Angeln und Jagen in Deutschland verboten wird. Auch andere Institutionen werden werbewirksam attackiert. So wurde z. B. die Allgäuer Gemeinde Fischen aufgefordert, Ihren Namen zu ändern, weil dieser unmoralisch sei. Nicht umsonst wird derzeit ein Antrag der FDP-Fraktion mit dem Titel „Straftaten und Gemeinnützigkeit schließen sich aus“ im Bundestag beraten. Die Abgeordneten fordern, Körperschaften grundsätzlich nicht mehr in den Genuss der Steuerbegünstigung der Gemeinnützigkeit kommen zu lassen, wenn deren Repräsentanten gegen geltende Strafgesetze verstoßen oder zu einem Rechtsbruch aufrufen."Wer sich für Natur- und Tierschutz einsetzen möchte und eine Organisation finanziell unterstützen möchte, sollte sich daher vorher genau erkundigen, wem die Spende zugutekommt und wofür sie verwendet wird."Quelle: https://www.dafv.de/referate/aktuelles/item/318-deutscher-angelfischerverband-erstattet-strafanzeige-gegen-die-selbsternannte-tierrechtsorganisation-peta.htmlWissenswertes zum Deutschen Angelfischerverband e.V.Der Deutsche Angelfischerverband e.V. besteht aus 27 Landes- und Spezialverbänden mit ca. 9.000 Vereinen, in denen insgesamt rund 500.000 Mitglieder organisiert sind. Der DAFV ist der Dachverband der Angelfischer in Deutschland. Er ist gemeinnützig und anerkannter Naturschutz- und Umweltverband. Der Sitz des Verbandes ist Berlin.Weitere Informationen zum DAFV findet ihr darüber hinaus unter folgendem Link:https://www.dafv.de/

Keep the Spirit XL: Kollegaz #2
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MAG 20.08.2016

Keep the Spirit ist unsere Sicht auf das, was uns bewegt: Karpfenangeln. Eine Serie in wenigen Bildern. Fotos, die brandaktuell unsere Welt am Wasser erfassen. Aufnahmen von Bedeutung – geknüpft an besondere Erlebnisse.Uns treibt eine Leidenschaft ans Wasser, vom ersten Moment an, den wir uns in Erinnerung rufen können – nicht der Druck eines Sponsors, die Suche nach Anerkennung oder pure Langeweile. Wir messen die Bedeutung eines Fisches nicht an der Ziffer einer Waage oder der Anzahl der Likes nach einem Facebook-Post.Wir angeln nicht, weil es uns das Gefühl gibt, etwas zu bedeuten. Wir angeln, weil uns das Angeln etwas bedeutet. Weil das Leben am Wasser unser Leben ist. Daran wollen wir Euch teilhaben lassen! Und das zu vermitteln, ist uns ein Anliegen. Die Seele des Angelns liegt nicht darin, sich zu profilieren. Wer den Neid besiegt, zuerst das Wesentliche und dann die Waage erblickt, findet ein Glück, das ihm keine Ziffer geben kann.KOLLEGAZ – pt.2Nach der 39. Wollen wir auch die 40. Ausgabe von Keep the Spirit wieder der Zilla Crew widmen: Waren einst Christopher, Volker und Mark die Köpfe hinter Carpzilla, sind es mittlerweile weit mehr Menschen, die sich mit der Philosophie und den Ansichten von Carpzilla identifizieren können. Auch ihr Motto ist nicht höher, schneller, weiter, sondern Keep the Spirit! Uns geht es nicht um den Dicksten Fisch im Teich, sondern um die Herausforderung, das Abenteuer, darum draußen zu sein – einen Teil der Natur zu verkörpern.Aus diesem Grund werden an dieser Stelle in Zukunft nicht nur aktuelle Bilder aus der Redaktion präsentiert, sondern von nun an, auch immer wieder Aufnahmen der Carpzilla Kollegaz erscheinen. Sie alle sind Freunde, Supporter, Helfer und teilweise sogar Mittarbeiter in einem. Ende August kam ein Teil der Carpzilla Kollegaz zu einer gemeinsamen Session zusammen. Gemeinsam wurde geangelt, gefilmt, fotografiert – aber auch voneinander gelernt und neue Pläne geschmiedet. Dabei waren Sebastian „Sebbo“ Marx, Sascha Sauer, Marco Lückenhaus. Volker Seuß und Najib el-Ahmad, der das Gewässer für die gemeinsamen Sessions zur Verfügung stellte.Neben Eindrücken dieser Tour sind dieses Mal auch Bilder von Felix Pinedo, Tim Scheibner und Christopher Paschmanns dabei.  Denn auch die Drei waren in den letzten Wochen wieder sehr aktiv am Wasser. Ob auf Messe, am Wasser, im Büro, in der Redaktion oder im Shop, Lager und Versand – auf die Kollegaz ist immer Verlass, dafür wollen wir uns bedanken! Danke.Kollegaz rulez!Karpfenangeln bedeutet... (Weiter geht es auf den Bildunterschriften.)

Korda Tackle Safe - eine clevere Kiste
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News 21.08.2017

Der Tackle Safe ist die lange erwartete Tackle Box von Korda und fügt sich perfekt in die Safe-Serie aus Rig und Chod Safes ein. In Sachen Design, Funktion und Individualität ist er natürlich durch und durch Korda. Wir stellen euch die clevere Kiste vor und haben Korda gleich drei für ein Gewinnspiel abgeschwatzt! Der Tackle Safe ist das jüngste Mitglied der wachsenden Korda-Range an cleveren Boxen für Rigs und Tackle. Zum Verstauen der am Wasser essentiellen Kleinteilen entwickelt, kommt der Tackle Safe mit einer angenehmen anti-rutsch Beschichtung und dem Lineal außen, um Rigs abzulängen. Insgesamt verfügt er über 29 Fächer. In der Basis befindet sich ein tieferes, offenes Fach, das sich ideal für Razor Blades, Pulla Rig Toolz, Vorfachmaterial- oder Bait Floss Spulen eignet.Auf beiden Seiten dieses Faches befinden sich weitere, geschlossene Fächer für zum Beispiel Lead Clips, Tail Rubbers oder ähnliches. Die Deckel lassen sich einfach öffnen und wieder fest klicken – es fällt also sicher nichts heraus. Außerdem werden Sticker zur Beschriftung mitgeliefert. Denn wer sich gut organisiert, spart Zeit und Zeit ist bekanntlich Fisch. Auf der gegenüber liegenden Seite, die etwas flacher ist als die Basis, befinden sich genügend verschließbare Fächer für alle weiteren nötigen Kleinteile wie Rig Rings, Wirbel und so weiter. Mittig sind zwei größere Fächer untergebracht, die von Nadeln über Hakenpackungen, Shrink Tube oder Anti Tangle Sleeves alles mögliche aufnehmen können. Da ist es jedem selbst überlassen, wie er seinen Tackle Safe einrichtet.Das sagt Korda zum Tackle Safe:Die Vorbereitung zwischen Sessions wird in der Karpfenwelt selten diskutiert, ist aber besonders wichtig. Natürlich ist die Location grundsätzlich am bedeutsamsten. Doch wenn die Rigs erst liegen, was können wir noch tun, um unsere Erfolgschancen zu verbessern? Die Antwort ist Vorbereitung. Karpfenangeln, das sind diese wenigen intensiven Momente zwischen langen Wartezeiten. Die Erfahrung hat uns gelehrt, dass wir mehr rausholen können, wenn wir uns auf diese Momente vorbereiten. Alles was Sie tun können, um die Menge an Tackle zu reduzieren, das Sie mitschleppen oder um den Prozess des erneuten Auswerfens nach einem Biss zu beschleunigen, sollten Sie tun! Der neue Tackle Safe passt wie die Faust aufs Auge zu diesem Konzept denn er ist deutlich minimalistischer als die üblichen Boxen. Doch dieser Safe bietet Platz genug für alles, was am Wasser nötig ist. Und er hilft Ihnen, es immer organisiert und schnell zur Hand zu haben.Die clevere Tackle Box von Korda findet ihr ab sofort im Fachhandel für unter 30 Euro!Oder ihr gewinnt es bei uns: In Kürze verlosen wir gleich drei der Tackle Safes auf unserer Facebook-Seite, schaut vorbei!Weitere Infos zum Produkt findet ihr hier!

Cygnet 20/20 Range – was schickes schwarzes
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News 21.08.2014

Banksticks und Buzzerbars von Cygnet sind beliebt, da sie im Handel verhältnismäßig günstig sind, dabei aber gut aussehen. Mit der neuen 20/20 Range holt sich Cygnet jetzt auch alle in den Kundenkreis, die Bock auf den aktuell angesagten Style aus UK haben: Diese Range besteht aus Buzzer Bars, Banksticks und Zubehör aus massivem, schwarz eloxierten Aluminium – schlicht im Aussehen, nicht reflektierend, solide verarbeitet. Die 20/20s sind 16 Millimeter dick, was optisch einen großen Unterschied macht. Die Buzzerbars heißen „Snugs“ und kommen für zwei oder drei Ruten im Goal Post Stil oder mit Mittelschraube.Erhältlich sind sie für ein extrem enges, stylisches und platzsparendes Set Up, bei dem sich die Rollen beinahe berühren. Aber auch für Liebhaber des klassischen Aufbaus, der mehr Platz zwischen Ruten und Rollen bietet.Perfekt zu den Snugs passen die 20/20 Banksticks, an denen besonders das Cygnet-Logo auf der massiven Schraube auffällt. Es ist lasergraviert und hält ewig. Erhältlich sind die leichten, ausziehbaren, soliden Sticks in vier Längen von 6 bis 10 Inch bis zu 18 bis 34 Inch (15 bis 25 Zentimeter bis zu 45 bis 86 Zentimeter). Wer keinen Goal Post Aufbau möchte, aber ein Verdrehen der Snugs verhindern will, fixiert sie mit dem 20/20 Stabilizer. Auf jedem Steg hält das Set Up perfekt durch die 20/20 Stage Stands, die bereits mit Schraube geliefert werden.Mehr Infos zum neuen Cygnet-Programm gibt’s – mittlerweile auch auf Deutsch – hier: http://de.cygnettackle.co.uk/products.php

Stefan Janssen mit großem Sommerkarpfen
Stefan Janssen: Das Märchen vom Sommerloch
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MAG 21.08.2018

Gehen die Fänge während der warmen Sommermonate zurück, ist häufig vom "Sommerloch" die Rede. Stefan Janssen hingegen zweifelt an der Existenz dieser unproduktiven Zeit. Er erklärt euch, wie er trotz der schlechten Bedingungen am Wasser überaus erfolgreich angreift:Klare Sache"Im Sommer gehe ich den Fischen zuliebe nicht angeln“ höre ich immer wieder von Angelkollegen, wenn ich mich mit ihnen über die aktuelle Lage am Wasser unterhalte. Sicherlich nicht grundverkehrt, doch kann man überhaupt alle Gewässer über einen Kamm scheren?Wenn ich einen kleinen Torfstich von sagen wir mal 3 Hektar beangel, der an der tiefsten Stelle keine zwei Meter tief ist, bin ich vollkommen eurer Meinung. Hier noch auf Karpfen zu angeln und eventuell sogar noch zu füttern wäre nur, wie unnötiges Öl ins Feuer gießen. Eine Angelpause die Wassertemperatur wieder abgekühlt ist, macht hier definitiv Sinn und ist dazu noch sehr vernünftig.Tief angelnIch beschränke meine Angelei daher in den warmen Monaten, sprich von Juni bis Ende August, auf die tiefen Baggerseen entlang des Niederrheins.An diesen meist über 30 Meter tiefen Gewässern, ist die Sprungschicht häufig schon auf über 15 Meter abgesunken. Ich finde die Fische dann häufig kurz darüber und lege dementsprechend auch dort meine Montagen ab.Futter: Weniger bringt deutlich mehr!Dabei lege ich keine klassischen Futterplätze an, denn die Fische suchen im warmen Wasser ohnehin sehr aktiv nach Nahrung. Ein, zwei Hände voll Boilies weit gestreut bringen mir in den warmen Monaten deutlich bessere Erfolge. Mit dem Wurfrohr lässt sich dieses Prozedere gut bewerkstelligen. Über den häufig gepriesenen Spruch 'Futter ist Macht' kann ich in diesem Fall nur schmunzeln. Sollten viele Weißfische oder Krebse im See vorkommen, lasse ich übrigens meine Boilies nachtrocknen. Somit kann ich davon ausgehen, dass die wenigen gefütterten Kugeln auch bei unseren Zielfischen ankommen und nicht vorher vernichtet werden.Hookbait-TuningMein Tipp für euch: Nehmt euch circa 200 Gramm Tigernüsse, legt diese für einen Tag in Wasser ein, welches ihr mit braunem Rohrzucker angereichert habt. Anschließend könnt ihr wahlweise noch etwas Betain oder andere Zutaten dazugeben. Am Ende köchelt ihr das Gebräu noch kurz auf und füllt die Nüsse in eine Dose ab. Dort könnt ihr die Tigers ebenfalls noch mit dem Rohrzucker oder Betain überdecken. Für mich der perfekte Sommerhookbait - aus meiner Angelei ist dieser Köder wirklich nicht mehr wegzudenken.Einfach aber effektivMeine Sommer-Montage halte ich ebenfalls sehr simpel. Debei dient mir Fox Coretex Tungsten als Vorfachmaterial, welches sich durch den Tungstenanteil perfekt auf den Boden legt und mir daher den Sinker spart. Haken der Größe 6, zum Beispiel der Curve Medium, am simplen No-Knot-Rig haben mich auch in diesem Sommer nicht im Stich gelassen.Unlängst konnte ich mit dieser Taktik während meiner Geburtstags-Session einen richig geilen Spiegler fangen, den ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Auch dieser Fisch fiel auf meine präparierten Tigernüsse herein und biss auf über zehn Metern Wassertiefe.Probiert es einfach mal aus, ich wünsche euch jedenfalls viel Erfolg dabei,euer Stefan JanssenViele weitere spannende Beiträge von Stefan Janssen auf Carpzilla findet ihr hier:https://www.carpzilla.de/search/node/stefan%20janssen

Ackermanns Weg: leicht und unbeschwert
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MAG Blogs 21.08.2017

Ihm ist bisher noch kein Zielfisch entkommen, sein Fangbuch gleicht immer wieder einer Bestandsaufnahme. Trotzdem ist Chris auf dem Boden geblieben und steht mit beiden Beinen im richtigen Leben: Er ist weder Vollzeit- noch stupider Futter-Angler. Neben seiner Familie und der Arbeit im Drei-Schicht-Betrieb fängt er sie, die besonderen Fische, oft trotzdem innerhalb kürzester Zeit - mit seinem ganz eigenen Stil. Bei Carpzilla blickt Chris zurück: auf seinen Weg - den Weg eines Ausnahmeanglers...Zielfischangeln ist mehr als nur dem einen großen Fisch hinterher zu jagen, viel mehr. Es klingt vielleicht etwas kitschig und abgedroschen, aber oft ist der Weg das eigentliche Ziel und an manchen Gewässern wünsche ich mir sogar den ganz Großen nicht gleich zu Beginn zu fangen. Ich weiß, das klingt etwas abgehoben, doch für mich gibt es nichts Schöneres als hin und wieder mal am Wegesrand zu verweilen und die Aussicht zu genießen, bevor man den Berg erklimmt - im übertragenen Sinne versteht sich.Sei es wie bei Black Pearl, dem wunderschönen Koi mit den schwarzen Augen, von dem ich im letzten Teil erzählte oder „dem Langen“ im ersten Teil dieser Reihe: Man verpasst einfach zu viel, wenn man direkt „über Los“ geht…Das verflixte fehlende PuzzleteilIn dieser Geschichte möchte ich von einem Gewässer erzählen, an dem es ganz anders lief. In relativ kurzer Zeit fing ich das gesamte A-Team des Sees, doch ein bestimmtes Puzzleteil fehlte mir noch. Was zuvor leicht von der Hand ging, entwickelte sich rasch zu einer getrieben Obsession, denn mit jedem Fisch den ich in Folge doppelt fing, rückte mein Ziel, auch noch den letzten Großen des A-Teams zu fangen, gefühlt immer weiter fort. Nicht nur das, auch das Verhältnis zu den gefangenen Fischen veränderte sich mit den Doppelfängen.So sehr mich die Fokussierung auf einen bestimmten Fisch manchmal auch antreibt, in diesem Fall fühlte es sich der Tunnelblick nicht richtig an. Ich fühlte mich nicht mehr frei und unbeschwert, viel mehr wie in einem Hamsterrad gefangen. Also ließ ich es sein und begann woanders zu angeln…Erst eine ganze Zeit später kehrte ich an die Ufer des großen Baggersees zurück. Nicht um erneut das fehlende Puzzleteil zu jagen, nein, viel mehr um mit meinen Freunden, Thomas und Reik, eine gemeinsame Nacht zu machen, an den „Fehlenden“ hatte ich gekonnt aus meinem Kopf verdrängt - bis dahin…Ein Rückblick:Am Arsch der WeltEtwas gestresst schleppte ich an diesem späten Abend im Spätherbst mein Hab und Gut zu dieser einen Stelle, die natürlich nicht weiter entfernt vom Parkplatz liegen konnte. Eher spontan hatte ich zugesagt, eine Nacht mit ihnen zu angeln. Sie hatten ihr Camp bereits eingerichtet, gemütlich, warm, etwas Glühwein dabei. Zu Recht an diesen trüben Herbsttagen.Sie hatten ihre Ruten mit dem Boot großflächig verteilt, durchdacht an taktisch klugen Stellen. Ich hatte nicht vor mir ein Bein aus zu reißen an diesem Abend und auf große Platzsuche zu gehen, ebenso wollte ich meine Ruten nicht zwischen ihren platzieren. Aus dem Bauch heraus entschied ich mich für einen Spot in Ufernähe. Ab und an hatte ich in der Vergangenheit den ein oder anderen Fisch hier fangen können, warum also nicht auch heute...Das Schilffeld mit der steilen KanteIch kontrollierte kurz, ob die Spitzen meiner Haken noch halbwegs scharf waren, montierte links wie rechts einen 24er Schneemann und paddelte meine Ruten an die steile Kante vor dem Schilffeld zu meiner Rechten.Meine Freunde waren bis dahin schon erfolgreich gewesen, die Jungs unter Wasser waren also allem Anschein nach in Fresslaune. So fiel mir die Entscheidung leicht, meinen 5 Kilo Partikeleimer komplett über der Schräge umzudrehen, hinterher flogen noch ein paar einzelne 24er LT-Fisch-Boilies.Ja, ja der EineZurück am Ufer gesellte ich mich zu meinen Freunden in deren warme Behausung. Wir erzählten, lachten viel, tranken Glühwein, philosophierte über das Leben, sprachen über unsere Kinder und andere schöne Dinge, bis irgendwann das Thema Wunschfisch aufkam. Ich lehnte mich zurück, schwärmte von diesem einen großen Schuppi, der mir aus diesem Wasser noch fehlte, und wie sehr ich mich freuen würde diesen Fisch irgendwann vielleicht doch noch in meinen Armen zu wiegen...Da war es schon geschehenEtwa zur gleichen Zeit meinte einer der beiden plötzlich, dass da hinten etwas gelb aufleuchten würde. Alle drei spitzelten wir aus dem kleinen, kuschelig warmen Zelt hervor und realisierten, dass das eine meiner Uferruten war, die da im Eiltempo abrannte.Binnen Sekunden waren wir mit dem Boot über dem Fisch. Der da unten schien ein Guter zu sein, übte einen ordentlichen Druck aus. Immer wieder zog er einige Meter Schnur von der Rolle, ehe er nachgab, und gaaaaaanz langsam, zwischen aufsteigenden Blasen an die Oberfläche kam.Es war ein großer Schuppi. Nein, es war DER Schuppi. Wir starrten uns an und konnten nicht glauben, was da gerade geschehen war. Da sitzt man tagelang am Wasser und hofft vergeblich auf diesen Einen und dann, kaum sind die Gedanken frei und man tut einfach was man liebt, fängt man ihn quasi per Wunschzettel?!Unverhofft kommt eben oft, und genau das ist es doch, was unser Hobby zum Geilsten der Welt macht - oder?Ihr seid nach diesem Hammer-Schuppi genauso gespannt wie wir, wie das A-Team aussieht und wie Chris die Ganze Bande überlistete? Dann dürft ihr euch freuen, müsst euch aber noch etwas gedulden!

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