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Kürbiskernplatten: Unterschätzter Flussköder zum Karpfenangeln
Die BESTE Karpfenrute für Einsteiger?! Forge Tackle Razer MKII im Unboxing
SO kochst du die PERFEKTEN Partikel! Tutorial-Video mit Carpline24
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26.08.2026

Du bist erst neu im Karpfenangeln und auf der Suche nach einer guten Einsteigerrute für einen geringen Preis? Dann ist die Forge Tackle Razer MKII die perfekte Lösung für dich....

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Kürbiskernplatten: Unterschätzter Flussköder zum Karpfenangeln
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25.08.2026

Hoher Ölgehalt, lange Attraktion, starke Lockwirkung – warum Kürbiskernplatten zu den effektivsten Futtermitteln beim Karpfenangeln zählen und wie du sie richtig einsetzt - das erfährst du in diesem Artikel....

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Die BESTE Karpfenrute für Einsteiger?! Forge Tackle Razer MKII im Unboxing
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12.08.2026

Eine gute Karpfenrute muss nicht viel kosten – das will Forge Tackle mit der neuen Razer MKII beweisen. Sie startet preislich bereits bei 64,99€ und ist in verschiedenen Längen und Wurfgewichtsklassen erhältlich. Dabei macht sie optisch einen richtig guten Eindruck - mehr dazu im Vid...

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SO kochst du die PERFEKTEN Partikel! Tutorial-Video mit Carpline24
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05.08.2026

Partikel kochen leicht gemacht! In diesem Video zeigen wir dir, wie du Partikel wie Tigernüsse, Mais und Hanf zum Karpfenangeln richtig kochst und sie besonders fängig machst. Am Ende können zwei Angler sogar jeweils 15kg Partikel von Carpline24 gewinnen. Hier erfährst du wie!...

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Angeln mit dem Zig Rig - funktioniert das auch bei uns? Nachgehakt bei Daniel Brünkmans!
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MAG 28.08.2015

Anfang Juli präsentierte das Team Korda bei Carpzilla ein wirklich spektakuläres Video einer Zig-Rig-Session mit Daniel Brünkmans und Christopher Paschmanns. Im Clip fangen die beiden gleich mehrere schöne Fische bei strahlendem Sonnenschein auf Zig-Rigs. Grund genug für uns, Mr. Zig – so wird Daniel von seinen Teamkollegen genannt - auf den Zahn zu fühlen, was die Geheimnisse des erfolgreichen Zig-Rig-Angelns sind. Ganz besonders interessiert uns natürlich, ob man mit den Zigs auch gezielt auf dicke Fische angeln kann und ob diese Taktik auch an großen Gewässern, wie etwa tiefen Baggerseen oder großen Stauseen funktioniert?Carpzilla: Hallo Daniel, schön dass wir Dich für ein Nachgehakt-Interview gewinnen konnten. Zunächst einmal interessiert mich persönlich, in welcher Situation am Wasser Du die Zig-Montage einsetzen würdest und wann nicht?Daniel Brünkmans: Hallo Volker, zunächst einmal danke für das Interesse. Um bei dem Thema nicht zu weit ausholen zu müssen, gehe ich lieber darauf ein, wo ich die Zig-Montage nicht einsetzen würde. Das wären aus meiner Sicht eigentlich nur Fließgewässer mit starker Strömung und Treibgut, welche eine ordentliche Präsentation mitunter unmöglich machen. An nahezu allen anderen Gewässertypen gibt es Wege das Zig-Rig optimal und fängig in Szene zu setzen.CZ: Wie wichtig ist das richtige Gewässer zum Zig-Angeln? Ich persönlich habe in meiner Gegend noch nie jemanden damit angeln sehen. Bei uns entlang des Oberrheins findet man viele Baggerseen mit relativ hoher Durchschnittstiefe. Würdest Du auch in solchen Gewässern auf das Zig-Rig setzen?DB: Das ist in meiner Gegend – am Niederrhein – auch nicht wirklich anders. Es wird zwar viel darüber geredet, wirklich damit Angeln habe ich bis dato aber noch keinen gesehen. Wer noch keinerlei Erfahrungen beim Umgang mit Zig-Rigs gesammelt hat und die Methode nur aus den Medien kennt, der sollte zunächst einmal an einfachen Gewässern mit hohem Fischbestand seine ersten Gehversuche starten. Viele trauen sich nicht an diese zugegeben sehr spezielle Art der Angelei heran oder starten ihre ersten Versuche gleich an schwierigen Gewässern, blanken und verlieren so sehr schnell das Vertrauen in diese Angelart. Ich wende die Methode mittlerweile an nahezu allen Gewässern, welche ich befische, an. Vom flachen Stausee in Frankreich, bis zum über 20 Meter tiefen Baggersee in meiner Region.CZ: Wie sieht es mit der Materialzusammenstellung aus? Im Video betonst Du wie wichtig es ist, mit feinem Material zu angeln. Aber wie passt das zusammen, wenn man Gewässer z.B. mit Kraut, Hindernissen und richtig dicken Fischen darin hat?DB: Das stimmt Volker. Man muss sich immer vor Augen halten, dass wir die Montage im Freiwasser anbieten und diese so nicht durch Tarnung dem Hinter- oder besser gesagt Untergrund anpassen können. Je „gröber“ die Montage aufgebaut ist, desto weniger Bisse wird man auch erhalten. Jedoch gehe ich immer nach der Devise vor, so fein wie möglich, aber so dick wie nötig. Denn ich habe lieber nur einen Biss, den ich dann auch verwerten kann, als 5 von welchen ich am Ende 4 durch Schnurbruch verliere. Wenn alles richtig auf einander abgestimmt ist, kann man auch mit feinem Gerät dicke Fische sicher landen. Ich habe schon mehrere Fische jenseits der 15 kg Marke an 0,22er Mono und 10er Häkchen sicher gelandet und das trotz adrenalingeladener Drills in dichten Seerosen und Schilffeldern, in welchen die Fische im Drill Schutz suchten.CZ: Kommen wir zu den Spots. Ich denke mir, wenn man die Fische findet, ist es klar, wo man angelt. Wie sieht es aber aus, wenn man nicht weiß in welchem Seeteil sie sich rumtreiben?DB: Wenn keine Fische zu sehen sind, würde ich es zunächst an den Stellen versuchen, welche mir auch mit Grundmontagen in der Vergangenheit schon Fisch gebracht haben. Dort mit adjustable Zig’s ein Stückchen Schaumstoff in einer gespoddeten Futtersäule angeboten, sollte bei stetiger Anpassung der Angeltiefe irgendwann einen Abnehmer finden.CZ: Oft hört man im Zusammenhang mit der Zig-Technik, dass diese auch eine effektive Methode für Langzeit-Futterplätze ist. Nämlich immer dann, wenn Fische auf dem Platz sind, aber nicht am Grund fressen, z.B. über Nachmittag. Hast Du mit dieser Angel-Situation schon Erfahrungen gemacht? Kannst Du die Theorie bestätigen?DB: Hier muss ich leider passen, da ich absolut kein Futterangler bin. Meine Angelei besteht zu 99% aus der Instantangelei. Grundsätzlich kann ich mir das aber sehr gut vorstellen.CZ: Wie wichtig ist das Futter beim Zig-Rig-Angeln. Funktioniert die Methode auch gut ohne Beifutter, z.B. wie beim Single-Hookbait-Fischen mit Fluoro-Pop-Ups oder sollten die Fische besser durch schwebendes Futter aktiviert werden? DB: Beide Methoden haben ihre Daseinsberechtigung und können je nach Gewässer gleich effektiv sein. An Gewässern an denen generell viel gespodded wird, ist dies auch in Verbindung mit Zig-Rigs sehr zu empfehlen, da das Geräusch der einschlagenden Futterrakete - der Engländer spricht in dem Zusammenhang nicht umsonst von „Dinnerbell“ - die Fische auch aus größerer Entfernung anlocken kann. An Gewässern wo nie gespodded wird, wäre ich zunächst vorsichtig. Wenn sich die Fische an der Oberfläche oder durch springen bemerkbar machen würde ich es immer zunächst mit Single Hookbaits versuchen. An Gewässern an denen viel an der Oberfläche geangelt wird, kann ein Zig kurz unter der Oberfläche in Kombination mit an der Oberfläche gefütterten Mixern zu wahren Sternstunden führen. Grundsätzlich gilt hierbei „Versuch macht klug“.CZ: Wenn Du die Fische an einer Stelle mit dem Zig in verschiedenen Wassertiefen suchst. Wie viel Zeit gibst Du ihnen in der Regel, bis Du das Zig höher oder tiefer stellst. Wie gehst Du in der Praxis vor?DB: Ich beginne in solchen Fällen mit der einen Rute ca. einen halben Meter über Grund und mit der anderen ca. 30 cm unter der Oberfläche. Wenn sich nichts tut, stelle ich nach einer halben Stunde die tiefe Montage einen halben Meter flacher und die Flache umgekehrt einen halben Meter tiefer. Dies wiederhole ich alle halbe Stunde, bis die obere Zig-Montage unten angekommen ist und die untere oben. Danach beginnt das Spiel von vorne.CZ: Zu guter letzt interessiert mich persönlich, ob Du schon Erfahrungen gesammelt hast, wie die Fische auf Zigs reagieren, wenn sie bei hochsommerlichen Temperaturen an der Oberfläche oder dicht darunter stehen bzw. langsam umherziehen. Kann man mit Zigs einen Biss bekommen, wenn die Fische auf schwimmende Köder, z.B. Schwimmbrot überhaupt nicht reagieren?DB: Wenn die Fische sich nur sonnen ist es natürlich schwierig, aber auch dann kann ein Zig in knalliger Farbe direkt im Sichtfeld der Fische zu einem neugierigen Antesten und so zu einem Biss führen. Massenfänge sind unter solchen Bedingungen aber eher die Ausnahme. Liegt das Zig aber schon in dem Bereich der sich sonnenden Fische, steigen gegen Abend die Chancen auf einen Biss rapide.Ich kann es nur jedem empfehlen sich an diese Art der Angelei heranzuwagen und es einfach mal auszuprobieren. Nach der Veröffentlichung des Videos habe ich über Facebook sehr viel positives Feedback bekommen. Viele der Angler haben sich nach dem Video an der Methode versucht und das zum Teil mit überwältigenden Erfolgen.  CZ: Daniel, wir bedanken uns bei Dir für dieses aufschlussreiche Interview, aus dem wirklich viel Erfahrung spricht. Sicher werden einige Leser und auch ich selbst dem Zig von nun an öfters eine Chance geben.Hier geht es nochmal zum Zig-Rig-Video von Daniel Brünkmanns und Christopher Paschmanns:http://www.carpzilla.de/user-videos/zig-angeln-die-top-taktik-6442.html

Schnurvorstellung von Anaconda auf Carpzilla.
Die perfekte Verbindung zum Fisch - Anaconda's Schnüre im Portrait
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News 28.08.2019

Wenn es um die passende Schnur zum Karpfenangeln geht, scheiden sich die Geister. Anaconda erleichtert euch die Entscheidung, denn im großen Sortiment gibt es für jede Situation die passende Schnur. Von einer abriebfesten Geflochtenen, bis zur durchsichtigen Mono – wir stellen euch das Schnursortiment genauer vor:Rockshocker Sinking BraidDer Name der grünen geflochtenen Schnur verrät es bereits: Bei der Rockshocker handelt es sich um ein sinkendes Geflecht. Enorme Abriebfestigkeit, hohe Knotenfestigkeit und selbstverständlich keine Dehnung, zeichnen die Schnur aus. Besonders beim Angeln auf weite Distanz oder kurz vor Hindernissen spielt die Rockshocker ihre Stärken aus – der direkte Kontakt zum Fisch ist immer gewährleistet. Erhältlich ist die Schnur in den Stärken 0,22mm; 0,25mm; 0,28mm; 0,30mm und 0,35mm auf einer 600 Meter Spule. Im Fachhandel kostet die Schnur circa 40,00€ und ist damit überaus preiswert.Wer vor der Hauptschnur noch eine Schlagschnur einsetzen möchte, für den hat Anaconda die extra abriebfeste Rock Shocker Sinking Leader, auf einer 150 Meter Spule, im Programm. Der Leader ist in den Stärken 0,28mm; 0,32mm; 0,35mm und 0,41mm erhältlich.Blue WireDiese Schnur lässt eure Rolle im edelen Dunkelblau erstrahlen. Anaconda verspricht: „Gute Materialeigenschaften, wie hervorragende Abriebfestigkeit und Oberflächenbeschaffenheit, treffen hier auf modernste Optik“. Die Blue Wire Mono gibt es auf 1200 Meter Spulen sowie auf 5000 Meter Spulen in den Stärken: 0,28mm; 0,30mm; 0,33mm; 0,36mm und 0,38mm. Die 1200 Meter Spule schlägt im Fachhandel mit knapp 30,00€ zu Buche.Incredible Line„Incredible“, heißt auf Deutsch „Außergewöhnlich“. Im Falle der durchsichtigen Schnur steht der Name für die exzellente Qualität, die weiche Oberfläche und die 100% Tragkraft. Durch die lichtdurchlässige Beschaffenheit der Incredible wird kein Licht reflektiert, sodass die Schnur unter Wasser nahezu unsichtbar wird. Die Incredible Line bekommt ihr in denselben Durchmesser, wie die bereits vorgestellte Blue Wire und in den Längen 1200 Meter und 5000 Meter. Für die 1200 Meter Spule müsst ihr ebenfalls knapp 30,00€ auf den Ladentisch blättern.Candy Cracker LineBei uns Karpfenanglern dreht sich alles immer um die perfekte Tarnung und somit auch um unauffällige Schnurfarben. Anaconda stellt sich mit der Candy Cracker Line entgegen dem Trend und bringt eine multi-color-Monofilschnur in den Farben Fluor Orange, Lila, Weiß, Pink und Fluor Grün auf den Markt. Die abwechselnden Farben lassen euch die geworfene Distanz ermitteln und sind darüber hinaus unter Wasser besonders unauffällig. Hohe Tragkraft bei genauester Kalibrierung, enorme Knotenfestigkeit sowie eine mittlere Dehnung, runden das Gesamtbild der Candy Cracker ab. Die 1200 Meter sowie die 3000 Meter Spule schlagen mit knapp 25,00€ sowie gut 75,00€ zu Buche.Tomahawk LineSie ist matt Grün, schnell sinkend und besitzt beeindruckende Wurfeigenschaften – die Rede ist von der Anaconda Tomahawk Line. Damit die Monofilschnur auch auf längere Distanz nicht zu viel Dehnung aufweist, wurden auf besonders geringe Dehnungswerte geachtet. Die Schnur ist ebenfalls in 1200 Meter und 3000 Meter Spulen in den Durchmessern 0,25mm; 0,28mm; 0,30mm; 0,33mm; 0,36mm und 0,40mm erhältlich.Weitere Schnüre aus dem Hause Anaconda findet ihr unter folgendem Link:https://katalog.saenger-tts.de/02_Endverbraucher/2019/Anaconda/index.html#page_92Weitere Informationen rund um die Firma Anaconda findet ihr regelmäßig unter folgendem Link:https://saenger-tts.de/index.php/anaconda

Stefan Göhring mit Schuppenkarpfen
Stefan Göhring: Entdeckt den Pioniergeist in euch
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MAG 28.08.2018

Wenn Stefan Göhring ein paar Tage Zeit zum Angeln findet, macht er sich auf den Weg an unbekannte Gewässer mit unbekannten Fischen. Dabei fährt er jedoch nicht den weiten Weg in eines unserer Nachbarländer, sondern konzentriert sich auf die Gewässer seiner Heimat. Wie er dort an den unbekannten Gewässern vorgeht, erklärt er uns in seiner Story:Auf der Suche nach dem UnbekanntenBei meiner Angelei bin ich oft auf der Suche nach neuen Gewässern. Dabei spielt die Art und die Größe des Wassers weniger eine Rolle, denn egal ob kleiner Fluss, langer Kanal oder großer Natursee – überall gibt es noch unerforschtes Neuland zu entdecken. Besonders die verschiedenen Herangehensweisen an jede Art Gewässer macht das Karpfenangeln für mich so reizvoll. Einmal laufe ich mit leichtem Gepäck auf der Suche nach Fischen um den See, beim anderen Mal suche ich mit dem Boot mitten im Kraut nach freien Stellen.Ich würde sagen, dass ich bei 70% meiner Sessions alleine am Wasser bin. Das liegt nicht daran, dass ich der einsame Wolf bin, sondern eher an meinen Arbeitszeiten, da diese etwas vom normalen 9 to 5 Job abweichen. Das macht mich bei der Gewässerwahl natürlich flexibler und lässt mich spontaner Entscheidungen treffen.Zeit für etwas NeuesSeit Längerem hatte ich mal wieder drei Nächte Zeit und entschloss mich wieder einmal aus meinem Umfeld auszubrechen, denn auf meine altbekannten Gewässer in meiner Umgebung hatte ich ehrlich gesagt wenig Lust. Ein neues Gewässer musste her, an dem ich bisher noch nicht geangelt hatte.ErkundungstourMir fiel ein See ein, den ich im letzten Jahr bei einer meiner obligatorischen Erkundungstouren entdeckt hatte. Manchmal fahre ich nämlich einen ganzen Tag nur durch die Gegend, um mir neue Gewässer anzuschauen. Mein Hauptaugenmerk liegt dabei noch nicht auf der Unterwasserwelt, sprich die Lotrute bleibt meistens Zuhause, vielmehr notiere ich mir die Gegebenheiten am Wasser.Brauche ich ein Boot? Macht es vielleicht Sinn den Fischen mobil nachzustellen? Das alles erleichtert mir das Planen meiner ersten Session enorm und erspart mir das schleppen unnötigen Tackles.Kein Angler weit und breitBei dem Gewässer meiner Begierde handelt es sich um einen Natursee, in dem es einige Seerosenfelder, Schilfgürtel und überhängende Büsche gibt. Des Weiteren schien dort nicht viel los zu sein, also ein Gewässer, welches unter dem Radar anderer Angler verschwindet – genau das Richtige für mich!Der See schrie förmlich nach Karpfen, aber eine spätere Recherche ergab, dass in dem Gewässer anscheinend keine Karpfen leben sollten. Das war sicherlich der Grund warum ich dort keinen Angler sah. Auch die Angelplätze rund um den See fielen eher spartanisch aus, aber mich störte das nicht im Geringsten, denn so hatte ich auf jeden Fall meine Ruhe.Keine Karpfen? Unmöglich!Da ich auf die offiziellen Angaben, was die Fischbestände angeht, nicht so viel gebe, entschloss ich mich also den See wieder anzufahren. Diesmal mit meinen Ruten im Kofferraum, denn ich hatte schon des Öfteren Seen befischt, in denen keine Karpfen schwimmen sollten und bin trotzdem regelmäßig mit einigen Fangbildern nach Hause gefahren.Kräftezehrender StartNach einer kräftezehrenden Fahrt durch die Nacht kam ich frühmorgens gegen 04:30 Uhr am See an. Zuerst nutzte ich die ersten Sonnenstrahlen, um mir nochmal das Gewässer anzuschauen und hoffentlich Fische zu sehen. Aber es verriet sich kein Karpfen, lediglich einen Hecht konnte ich beim Rauben entdecken.An einer nahe gelegenen Stelle brachte ich Boot und Co. ans Wasser und positionierte mich auf einer Stelle, von der ich den Hauptkörper des Sees beangeln konnte. Eine bessere Stelle, um die Ruten optimal zu verteilen gab es schlichtweg nicht.Flach oder Tief?Nun verschaffte ich mir mithilfe des Bootes und dem Echolot einen Überblick über das Gewässer. Meine zunächst anvisierten Spots in der Nähe der großen Seerosenfelder, stellten sich als sehr schlammige Plätze heraus. „Nein danke, im Faulschlamm lege ich bestimmt keine Montage ab“, dachte ich mir. Schlussendlich fand ich drei schöne Spots in unterschiedlichen Tiefen von 2,5-6m Wassertiefe.Der See hatte sonst meist harten Boden mit einigen Muschelfeldern und ich war mir sicher, dass ich hier Ansetzen musste. Auch der Wind  kam schon seit einigen Tagen aus westlicher Richtung, dadurch landeten zwei Ruten am Ostufer.Futter marschWenn ich an ein neues Gewässer fahre und es sich dabei um einen See handelt, habe ich meistens eine ähnliche Futterstrategie. Gerade wenn mir der Bestand unbekannt ist, brauche ich Futter, das mit möglichst wenig Gewicht viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. Dabei setze ich auf kleine Futterbestandteile, wie zum Beispiel Pellets in unterschiedlichen Durchmessern. Diese haben in meinen Augen den großen Pluspunkt, dass sie sich in kürzester Zeit unter Wasser auflösen und somit meinen Platz besonders schnell aktivieren.Tigers gehen immerTigernüsse habe ich an jeder Art von Gewässer dabei, denn die haben mich noch nie im Stich gelassen. Natürlich nutze ich auch Boilies, dort setzte ich meist auf zwei Sorten. Einmal auffällige weiße Scopex+ Boilies und dunkle Shelfish+ aus dem Hause Selfmade Baits. Beide Sorten habe ich in 14mm und 18mm immer im Gepäck. Teilweise werden von mir noch einige Boilies halbiert und der ganze Futtermix noch mit etwas Minamino angereichert. Dieser Aminosäure-Cocktails gehört zu meinen absoluten Favoriten und verteilt sich optimal in allen Wasserschichten.Es gibt sie dochKurz vor dem Einbruch der Dunkelheit war ich endlich fertig, alle Ruten lagen auf ihrem Spot und ich konnte den Abend entspannt ausklingen lassen. Irgendwann in den frühen Morgenstunden piff meine linke Rute, die auf 2,5m lag, ab. Der Karpfen schoss mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit in Richtung Mitte des Sees. Ich zog mir schnell die Wathose an, sprang ins Boot und ruderte Richtung Seemitte.Lang, schlank und ein wahhnsinns KämpferDer Fisch schoss immer wieder unter mein Boot und zog mich kreuz und quer über den See. Nach einiger Zeit sah ich ihn im Licht meiner Kopflampe, es war ein Schuppenkarpfen mit stattlicher Größe. Als ich den Fisch im Kescher hatte, ließ ich mich ins Boot fallen und genoss den Augenblick. Hier waren also doch Karpfen drin!Nur kurze Zeit später folgte der nächste Schuppi ebenfalls mit breiter Schwanzflosse und auch dieser Fisch zeigte im Drill welche Kraft in ihm steckte. Von dieser Wahnsinns Power war ich einfach nur total beeindruckt, nur wenige Fische verlangten mir im Drill so viel ab wie diese beiden Kämpfer.Die zweite NachtIch war also auf dem richtigen Weg  und ich bereitete nochmal alles genau so wie am Vorabend vor. Nur die Rute, die nicht ablief legte ich etwas flacher ab, da die Fische der ersten Nacht auf 2,5 und 4m kamen.Doch es sollte bis zum frühen Morgen dauern, ehe ich erneut das Geräusch meines Bissanzeigers vernahm. Der kleinste Fisch der Session landete nach kurzem Drill in meinen Keschermaschen, dennoch ein makelloses Exemplar und ein toller Kämpfer.Kein schlechtes Ergebnis, aber…Den ganzen Tag fragte ich mich, wie ich noch mehr Fische ans Band bekommen könnte. Da der Wind drehte und ich keine weiteren Aktionen hatte, entschloss ich mich zwei Ruten umzulegen und die Futtermenge etwas zu erhöhen. Ich legte mit dem Boot also zwei Ruten in die Richtung der Seerosenfelder. Hier musste ich es in der letzten Nacht einfach nochmal probieren, trotz schlammigen Boden.In dieser Ecke war der See deutlich flacher und da ich die anderen Fische flach fing, rechnete ich mir gute Chancen aus. Eine Rute ließ ich auf dem alten Spot, dieser hatte bereits zwei Fische gebracht und vielleicht war ich hier auf eine Zugroute der Karpfen gestoßen.Letzte Nacht heißt letzte ChanceDie wärmenden Strahlen der aufgehenden Sonne begrüßten mich am nächsten Morgen. Die Nacht war kein Fisch mehr abgelaufen. Ich vermutete, dass ich entweder zu viel Futter eingebracht hatte oder die Ruten wohl doch auf Faulschlamm abgelegt hatte. Vielleicht waren die Fische mittlerweile aber auch einfach in eine andere Ecke des Sees weitergezogen. Als ich die Ruten schließlich einholte rochen die Bleie tatsächlich modrig nach Faulschlamm. Hätte ich mir die Zeit genommen die Stellen genauer zu kontrollieren, wäre das Ergebnis vermutlich anders ausgefallenPioniergeistTrotzdem hatte ich wiedermal eine schöne Zeit an einem Gewässer, welches völlig unter dem Radar anderer Karpfenangler läuft. Ich kann nur jedem von Euch empfehlen, euch auf die Suche nach solchen flecken Erde zu begeben. Für mich steht fest, immer wenn ich mehr Zeit habe, geht es für mich auf eine kleine Reise und das muss nicht immer Frankreich sein. Diese namenlosen Fische aus den Gewässern meiner Heimat haben für mich einen ganz besonderen Wert, egal wie groß sie sind.Entdeckt den Pioniergeist in euch!Viele GrüßeStefan Göhring   

Nico Brocher: Fang den Leder!
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MAG 28.08.2017

Es gibt Fische, die lassen einen nicht mehr los. Nico Brocher, ging es so mit einem Leder, einem richtig großen Leder. Drei Jahre versuchte er ihn zu fangen - erfolglos. Als er los ließ und sich neuen Aufgaben widmete, spürte er schnell, dass der Leder ihm trotzdem nicht aus dem Kopf gehen wollte. Er musste es einfach nochmal versuchen... Wie er bei seinem Comeback vorging und was dabei herumkam, lest ihr in Nicos Story auf Carpzilla:Fast jeder von uns kennt es doch, oder? Da gibt es diesen einen Fisch im See, den man selber einfach nicht fängt. Bei mir handelte es sich bei diesem einen, ganz besonderen Fisch, um einen großen Lederkarpfen. Eigentlich war meine intensive Zeit an diesem Gewässer schon vorbei, drei Jahre hatte ich dort viel Zeit verbracht. Doch ich raffte mich noch mal auf, um dieses eine fehlende Puzzle-Teil zu jagen. Wie es ausging, lest ihr hier:Mein PlanZum ersten Mal sah ich diesen Fisch im Sommer 2013 auf der Matte von einem Kollegen. Damals wog er knapp über 20 Kilo. In den folgenden Jahren verbrachte ich extrem viel Zeit an diesem Gewässer und lernte den Bestand sehr gut kennen. Ich fing viele Topfische des Gewässers, aber den “Leder“ sollte ich nicht fangen. Ich sah ihn eben nur bei anderen am Ufer oder auf Bildern. Nach drei Jahren angeln an diesem See, endete meine aktive Zeit und ich stellte mich neuen Gewässern und Herausforderungen. Zum mobilen Angeln und Stalken unter der Woche fuhr ich aber weiterhin regelmäßig abends nach der Arbeit zum See. Im Juli fasste ich dann den Entschluss, es nochmal zu probieren. Vier volle Wochenenden wollte ich dem Vorhaben „Fang den Leder“ noch Zeit geben.Ich wusste, dass der Fisch dieses Jahr bereits gefangen worden war, doch die Zeit war perfekt, da der letzte Fang schon eine gute Weile zurück lag. Um möglichst wenig dem Zufall zu überlassen, versuchte ich viel Zeit am Wasser zu verbringen. Den Luftdruck immer Fest im Blick und mit der Polbrille bewaffnet, fuhr ich abends oft zum See, um noch eine Runde Location zu machen. Den Luftdruck erwähne ich hier deshalb, da dieses Gewässer besonders anfällig für Druckschwankungen ist. Unter 1015hpA sollte er schon haben, um eine gute Chance zu ermöglichen.Durch meine abendlichen Besuche wusste ich schon genau wo die Fische sind und wo ich angeln muss, wenn ich freitags ankomme. Mein Plan bestand darin, mit kleinen Futtermengen, gezielt Fallen an Kraut und Uferkanten zu stellen. Als Hakenköder verwendete ich auch eher unauffällige Köder. 15mm Banoffee Wafter und ein halber 15mm Boilie mit einer kleinen halben Tigernuss on Top. Eine Rute legte ich mit einem auffälligen weißen Essential Cell 14mm Pop-up als Single Hook rechts oder links neben die anderen beiden Ruten, um Fische zu fangen, die weiter abseits fressen.Rig TalkAls Montagen verwendete ich Helicopter-Rigs, die ich eigentlich zu 95 Prozent in meiner Angelei einsetze, da sie sich nicht verwickeln und immer sauber präsentiert sind. Wafter fischte ich an meinem geliebten D-Rig aus 20lbs N-trap semi-Stiff Material und einem Kurv-Shank-Haken in Größe 2, für große Fische die perfekte Wahl. Ja, 2er Haken sind schon ziemliche Anker. Doch der Kurv hat eine sehr lange Spitze und in Kombi mit Waftern funktionieren die großen Eisen einfach klasse. Durch das Semi-Stiff Material in Verbindung mit den Helicopter-Rigs ist die Präsentation jedenfalls immer zu 100 Prozent  sicher vor Verhedderungen und durch die Steifheit in Kombination mit dem Wafter, drück sich der Haken immer gerade von der Montage weg.Der 2er Haken hat genau die richtige Größe, um im Maul des Fisches viel Fleisch zu greifen, sich sicher in der Unterlippe einzuhaken und dort nicht zu wandern – so meine Erfahrung damit. Meine Pop-Ups fische an einem Multirig, gebunden aus 30lbs Kamo Material und 4er oder 6er Haken, abhängig von der Größe des Pop Ups. In diesem Fall fischte ich einen 4er Choddy mit 14 mm Pop-up. Auch diese Geschichte ist absolut sicher!!! Ich wollte eben nichts dem Zufall überlassen. Für meine letzte Präsentation setzte ich auf ein Blowback Rig mit einem Longshank Haken in Größe 4, gebunden aus 20 lbs semi-stiff Material und mit einem Kicker.Früher habe ich immer Shrink Tube benutzt, aber die Kickers haben schon alles sehr vereinfacht, kein Schrumpfen mehr, super genial! Meine Ruten längte ich mit Distance Stick auf die perfekte Distanz ab und fütterte mit der Spomb sehr gezielt nur zwei Raketen darüber. Eine Hand 15 mm Boilies sticke ich noch hinterher, um den Radius des Futters zu vergrößern, es aber noch immer klein genug zu halten, dass es eine Falle ist – also eher Einzelfische anspricht als eine große Gruppe Karpfen.Mobil bleibenZudem war ich noch sehr mobil unterwegs. Wenn also nach einer Nacht nichts ging oder die Fische sich in einem anderen Teil des Sees zeigten, hieß es moven. Das erste Wochenende ging so schnell vorbei wie es kam. Dreimal bin ich umgezogen und fing insgesamt 5 Fische. Zum Glück verging die darauffolgende Woche wie im Flug und das zweite Wochenende stand vor der Tür. Der Luftdruck stieg in der Nacht von Freitag auf Samstag um wenige Punkte, was den Fischen in diesem See immer auf den Magen schlägt und so war es auch nicht verwunderlich, dass meine Bissanzeiger in dieser Nacht still blieben. Trotzdem entschied ich mich dort sitzen zu bleiben, da ich in der Nacht ein paar Fische über meinen Ruten springen hörte und mein Barometer gegen Mittag stabilere Luftdruckaussichten meldete.Tatsächlich lief um ca. 13:00 Uhr meine Rute mit dem Wafter an der Krautkante ab. Der Fisch machte von Anfang Druck und fühlte sich schwer an, schwamm sich dann auch prompt im Kraut fest, wo ich ihn aber zum Glück mit viel Geduld und Mühe wieder befreien konnte. Als der Fisch sich das erste Mal an der Oberfläche zeigte, wusste ich, dass ich den größten Fisch im See gehakt hatte. Nach langem, anstrengendem Drill war er endlich im Kescher. Ich hatte ihn bereits zuvor gefangen, war aber natürlich trotzdem glücklich mit dem Fisch und warf meine Rute wieder aus, zwei Spombs habe ich auch noch gefüttert.Lange musste ich nicht auf den nächsten Biss warten. Keine drei Stunden später lief dieselbe Rute wieder ab. Auch dieser Fisch kämpfte hart, schwamm tief seine Bahnen, mit sehr starken Fluchten und wie sollte es auch anders sein, setzte auch er sich im Kraut fest. Ein zweites Mal gelang es mir, mit viel Geduld, den Fisch zu befreien.Als ich ihn das erste Mal sah, dachte ich, ich hätte einen Spiegler so um die 15 Kilo gehakt. Als ich ihn im Kescher allerdings von oben sah, stellte ich fest, dass es sich um einen deutlich schwereren Fisch handeln müsse. Bei genauerem Hinsehen erkannte ich, dass sich da in meinem Kescher ein Lederkarpfen mit breitem Kreuz ausruhte. Mir rutschte das Herz in die Hose...Denn mir wurde schlagartig bewusst, dass ich da gerade meinen Zielfisch gefangen hatte! Er lag tatsächlich in meinem Kescher und meine Freude war so riesig, dass ich einen Freudenschrei nicht zurückhalten konnte. Die Spaziergänger auf dem Weg hinter mir hielten mich wahrscheinlich für einen Spinner. Ich legte den Fisch in meine Retention Sling und hob ihn aus dem Wasser, immer noch total durch den Wind. Ich konnte es nicht glauben!Bei der anschließenden Fotosession hatte ich ein dickes Dauergrinsen im Gesicht. Einfach unglaublich, nach der 3. Nacht meiner Kampagne, hatte ich ihn auf der Matte...FazitIch habe in den letzten Jahren gemerkt, dass ich viele meiner großen Ffische auf eher kleine Futtermengen fangen konnte. In meiner aktiven Zeit an diesem See habe ich immer versucht, viele Fische zu fangen und brachte in der Regel mehr Futter auf ein großes Areal aus, um möglichst viele Fische zum Fressen zu bringen. Vielleicht war das der Grund dafür, dass ich immer an meinem persönlichen Zielfisch vorbei geangelt habe.Wie auch immer, eine kleine Änderung meiner Taktik und viel Zeit, die ich unter Woche mit offenen Augen am Wasser verbrachte, haben mir geholfen, diesen Fisch zu fangen, da bin ich mir sicher!Gruß,Nico Brocher

M&R Junior Carping 2013
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News 28.08.2013

Vom 23.08 bis zum 25.08 hat das alljährliche Junior Carping des M&R Tackle Shops aus Karlsruhe statt gefunden. Die Veranstaltung existiert nun schon seit etwa zehn Jahren und ist vor allem bei den Jugendlichen aus der Region sehr beliebt. Kein Wunder, denn Marc Reister, Besitzer des des M&R Tackle Shops, scheut keine Kosten und Mühen ein perfektes Event auf die Beine zu stellen.Am Samstag war Carpzilla-Redakteuer Volker Seuß vor Ort und begleitete den Nachmittag mit der Kamera, um ein paar Schnappschüsse für Carpzilla einzufangen und sich einen ersten eigenen Eindruck des Events zu machen:Im Vorfeld stand das diesjährige Event unter keinem all zu guten Stern, denn die Nutzung der geplante Location, ein Baggersee im benachbarten Frankreich, wurde kurzfristig vom Betreiber abgesagt. Glücklicherweise legten die freiwilligen Betreuer des Junior Carpings Lukas Kern, Chrisoph Weber und Jonas Bentz ein gutes Wort bei Ihrem Verein dem ASV Offenbach/Queich ein. Spontan sagte der Verein die Nutzung der beiden idyllischen Vereinsgewässer zu.Rund 22 Jungendliche fanden sich Freitags an den beiden Vereinsgewässern ein. Besonders vorbildlich ist, dass Marc darauf achtet, dass auch Kids aus dem benachbarten Frankreich regelmäßig an der Veranstaltung teilnehmen. So wird ein Zusammenkommen und der Erfahrungsaustausch zwischen deutschen und französischen Junganglern möglich gemacht.Zur Begrüssung hatten Marc und seine Helfer, allesamt treue M&R-Kunden und Freunde, bereits tolle Tackle-Pakete für alle Teilnehmer vorbereitet. Succesful Baits, Korda, Carp n Fun und selbstverständlich der M&R Tackle Shop waren die Sponsoren des Pakets. Getränke und Verpflegung für die ganze Junganglerbande wurden in Kooperation mit Frank Odenwälder von der Firma Karamalz organisiert.Die Veranstaltung an sich läuft in einer sehr entspannten Atmosphäre ab. Die Plätze wurden gerecht verlost, alle Jugendlichen angelten jeweils als Team mit einem Betreuer. Natürlich wurden auch Fische gefangen: Besonders vor und nach dem Gewitter am Samstag-Nachmittag zeigten sich Karpfen zwischen 3 und 15 Kilo bissig.Besonders schön an diesem Event ist, dass sich Marc und die helfenden Betreuer wirklich den ganzen Tag um ihre Schützlinge kümmern und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Als Beobachter merkt man einfach, dass es bei diesem Jugenevent nicht nur um das Image eines Angelshops geht. Nein, es geht darum, die Begeisterung für unser Hobby mit dem nötigen Fingerspitzengefühl an die nächste Generation weiter zu geben. Denn am Wasser sind die Teenager definitv besser aufgehoben als auf der Straße.Auch im nächsten Jahr soll die Veranstaltung wieder stattfinden. Dann wieder an einem größeren Baggersee in Frankreich. Angekündigt wird das Event immer im Frühjahr (meistens im Mai) auf der Website vom M&R Tackle Shop. Bewerbungen können anschließend bei M&R eingereicht werden. Auch über Carpzilla werdet Ihr rechtzeitig davon erfahren.Alles in allem eine super Veranstaltung mit Vorbildcharakter, von der die Jugendlichen sicher noch lange zehren werden.http://www.mur-tackle-shop.de/

Der Fressrausch beginnt - dieser Fisch war einer von vielen an der Alster!
Dominik Schild: Dicke Grüße aus dem Norden
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MAG 28.08.2019

Dicke Spiegler aus dem Norden? Alster-Action in Hamburg? Ja genau, all das durfte Dominik Schild in seinem ersehnten Urlaub erleben! Zusammen mit Björn Brockmann, Szene-Original, Teamangler bei Korda und Inhaber von BrockeBaits wurde geangelt was das Zeug hält. Dominik konnte auf seinem Trip ein paar richtig dicke Fische mit 20 Kilo + fangen, darunter war sogar ein richtig krasser Fuffi! Wie es dazu kam, erfahrt ihr in Dominiks kleiner Story:Der Anfang ist gemacht - am See von Brocke läuft es!Nach langem Warten war es endlich so weit. Eine Woche Urlaub, besser gesagt eine Woche Angeln lag vor mir. In den Norden Deutschlands sollte es gehen. Die Vorfreude war groß. Früh morgens fuhr ich los. Nach einer gefühlten Ewigkeit, kam ich am späten Nachmittag endlich bei Björn Brockmann an. Gemeinsam und natürlich mit Hund Titus im Gepäck, fuhren wir weiter zu ihm an den See. Schnell waren die Spots gefunden. Wir präsentierten auffällige Pop Ups auf wenig Futter und hofften so auf einen schnellen Biss. Wir quatschten noch bis spät in die Nacht über Gott und die Welt, nebenbei grillten wir noch etwas leckeres und  irgendwann fiel ich vollkommen erschöpft auf mein Bedchair. Lange sollte ich nicht schlafen, denn kurz nachdem ich eingeschlafen war, weckte mich schon der Delkim. Völlig neben mir, drilllte ich einen schönen Spiegler von rund 14kg sicher in den Kescher. Ich freute mich riesig über meinen ersten Karpfen im Norden. Die restliche Nacht verlief ruhig bei mir, so konnte ich noch ein paar Stunden schlafen. Am folgenden Tag konnten wir noch einige schöne Fische fangen. Der Einzige der sich noch mehr darüber freute als ich war Titus. Bei jedem Biss war er sofort zur Stelle, beobachtete genau meinen Drill und war dann ganz aus dem Häuschen, wenn der Fisch sicher auf der Matte landete.Mein erster 40er aus dem Norden!Da Brocke keinen Urlaub hatte musste er Sonntag leider wieder nach Hause. Ich beschloss, noch eine Nacht hier zu bleiben. Ich hatte es im Gefühl, da kommt noch was! Nach einem richtig coolen Beauty war es soweit, meine Rute lief wieder ab und ich merkte schon nach kurzem, das ist einer der besseren Fische hier aus diesem See. Mein erster Gedanke sollte sich nach dem Drill bestätigen. Ich konnte einen Spiegler mit etwas über 20kg fangen. Ich freute mich mega über diesen Fisch, doch ich hatte keine Zeit, um entspannt die Rute neu zu machen. Der Fisch war versorgt und schon lief die nächste Rute ab. Ein richtig schön beschuppter Spiegler kam zum Vorschein. Mit meinem ersten 40iger hier im Norden konnte ich den letzten Abend ganz entspannt genießen. In der Nacht hatte ich noch einige etwas kleinere Karpfen.Neuer See neues Glück - die Spots sind ausgewählt!Am nächsten Morgen packte ich mein Tackle ins Auto und fuhr weiter an einen nahe gelegenen See von rund 25ha. Dort angekommen, konnte ich nur einen anderen Angler ausmachen und der saß genau dort wo der Wind richtig schön hinein drückte. "Hilft ja nichts", dachte ich mir und entschied mich dann für einen zentral gelegenen Platz. Von diesem konnte ich eine große Fläche des Sees überblicken und auf sich zeigende Fische hoffen. Zuerst verschaffte ich mir mit der Markerrute einen Überblick. Ich war etwas erstaunt, weil es überall um die 1,3-1,5m tief war. Während eines Telefongespräches mit einem Freund zeigte sich ein Fisch in Wurfweite. Schnell war das Telefonat beendet, da die Rute unbedingt raus musste. In so einer Situation setzte ich sehr gerne ein Chod Rig ein und auch in diesem Fall war es meine erste Wahl. Die beiden anderen Ruten legte ich vom Boot aus ab, eine in ein kleines Krautloch und die andere in Ufernähe. Ich dachte mir, die Spinner-Rigs in Kombination mit kleinen Pop Ups von BrockeBaits und wenig Futter werden es schon richten...Das Krautloch bringt den ersten Fisch am neuen SeeNach ein paar Stunden lief auch schon die erste Rute ab. Ein richtig dunkler und kampfstarker Spiegler mit knapp 16kg war das Ergebnis. Es war genau die Rute, die ich in das kleine Krautloch legte. Schnell war diese wieder an Ort und Stelle platziert. Ich war mehr als positiv gestimmt für die kommende Nacht, der Luftdruck und die Mondphase waren einfach perfekt! "Das muss knallen die Nacht!" dachte ich.Fuffi-Alarm!Um Zwei Uhr morgens meldete sich der Delkim erneut. Man merkt es einfach, ob ein guter Fisch im Drill ist! Etwas nervös kurbelte ich den Fisch in meine Richtung, aber wie schon so oft schwamm er genau in Richtung der anderen Schnur. "Verdammt bei der Wassertiefe erwischt er sie sicher" dachte ich mir und so kam es wie es kommen musste, der andere Bissanzeiger piepte. Ziemlich blöd!  Ich wollte erst mal den Karpfen ins Netz bekommen und mich dann um dieses Problem kümmern. Als der Brocken von Fisch endlich im Kescher war, wollte ich die andere Schnur befreien, doch auch als der Haken gelöst war konnte ich keine weitere Schnur finden. Sofort nahm ich die zweite Rute auf und tatsächlich hier war auch noch ein Fisch drauf und der fühlte sich auch richtig gut an. Als dieser dann auch noch im gleichen Kescher wie der andere landete und ich von oben drauf sah, realisierte ich erst, dass dieser noch dicker war! Das Chod Rig saß perfekt! Schnell die zweite Sling ins Wasser und die Fische sichern. Hastig richtete ich die Kamera ein, der „Kleinere“ zuerst war mein Gedanke. Ich hing ihn in die Waage ein und war sprachlos 22,4kg und da wartete noch einer. Kurz ein paar Bilder geschossen und wieder ab in sein Element. Nun war der Zweite dran. Ich musste die Waage zweimal anheben, da ich dachte sie sei kaputt. Satte 25,6kg zeigte der Zeiger an. Zwei richtig urige Spiegler. Ich dachte nur so "Fuck Mann, das ist ein Fuffi".Ententeichwetter, keine Fische mehr, Platz tot...Bis zum nächsten Tag konnte ich mein Glück noch immer nicht fassen, zwei so dicke Fische in der ersten Nacht und noch dazu im Doppellauf! Ich erfuhr das nur 6-7 Karpfen mit über 20kg im See schwimmen und ich konnte 2 davon fangen. Im  Laufe des Tages konnte ich aber keine Fische mehr sehen bzw. fangen. Erst am darauffolgenden Morgen sollte ich wieder einen Lauf bekommen. Wieder war es ein dunkler Spiegler mit rund 15kg. Ich war schon mehr als zufrieden. Eine Nacht hatte ich noch vor mir, doch das Wetter spielte mir überhaupt nicht in die Karten.Richtiges Ententeichwetter, kein Wind und Sonne satt. Wie schon vermutet, schwiegen die Bissanzeiger, bis ich mein Tackle erneut in das Auto geladen hatte. Der Trip war aber noch nicht zu Ende, auch wenn es bis jetzt schon mehr war, als ich mir jemals erträumt hatte.Die Alster ruft, ab nach Hamburg!Zum krönenden Abschluss stand noch eine Nacht an der Außenalster mit Brocke an. Am Wasser angekommen, war es anfangs ein etwas komisches Gefühl, zwischen den ganzen Leuten sein Tackle aufzubauen. Als ich die erste Rute am Spot platzierte dachte ich so: "Das Ding liegt ja mal perfekt". Tja falsch gedacht, ich war zu langsam am Ufer und die Alsterfähre erwischte die Schnur. Zack ab war Sie. Ich musste von vorne anfangen. Schnell war alles neu gebunden und ausgelegt. Dieses Mal sollte es gut gehen. Leider hatten wir so gut wie keinen Wind und genau der wäre auf diesem Gewässer wichtig.Die Ruhe vor dem Sturm! Das große Fressen beginnt!Die Fische sprangen am Spot, nur fressen wollte sie nicht recht. Erst spät in der Nacht, gerade als ich mich hinlegen wollte, meldet sich mein Bissanzeiger. Von diesem Moment an haben die Karpfen den Schalter umgelegt und sich richtig die Bäuche vollgeschlagen. Es waren viele kleinere Fische, dennoch hatte ich riesen Spaß dabei. Man fängt ja nicht alle Tage an der Alster Fische. Alles in allem hatte ich nur eine Stunde Schlaf bekommen. Am Vormittag hatte ich dann noch einen kleinen Schuppi und das war es dann auch für mich. Ich packte meine Sachen zusammen, immerhin hatte ich  noch eine zehnstündige Fahrt vor mir und so ging es bald ab nach Hause.Eine richtig geile Woche mit Freunden, dicken Karpfen und vielen neuen Eindrücken liegt hinter mir. Mein größter Dank geht an Brocke, für die tolle Organisation dieses Trips und dafür, dass er mir diese Erfahrung ermöglicht hat. Wir hatten mega viel Spaß in dieser kurzen Zeit und ich freue mich jetzt schon auf die nächste Session mit dir.Bis bald!Dominik Schild

RodKeeper von Poseidon Angelsport
Rod Keeper von Poseidon Angelsport: Sicherung gegen den Abflug
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Jens Bernsten neu im Team bei CBB HQ Baits
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News 28.08.2014

Jens Berntsen bereichert ab sofort das CBB Team Germany! CBB HQ Baits ist ein Köderhersteller aus Belgien, dessen Produkte seit kurzem auch auf dem deutschen Markt erhältlich sind. Wir berichteten kürzlich auf Carpzilla:http://www.carpzilla.de/news/produkt-news/neu-auf-dem-deutschen-markt-cbb-hq-baits-aus-belgien-4562.htmlJens ist seit vielen Jahren Teamangler bei Korda und hat, neben zahlreichen Artikeln, die er für fast alle bekannten Karpfenmagazine geschrieben hat, Vorträge auf diversen Messen gehalten. Durch seine langjährige Tätigkeit als Außendienstler bei der Firma Korda ist, kennt er die Szene sehr gut. Neben der Entwicklung neuer Köder wird Jens den Köderhertseller auch bei Messen und der Planung des Händlernetzes unterstützen.Bei CBB stellt sich Jens Bernsten mit folgenden Worten vor:„Mein Name ist Jens Berntsen. Ich bin 39 Jahre alt und wohne mit meiner Familie im schönen Emmerich am Rhein. Mit dem Angeln bin ich schon sehr früh in Berührung gekommen. Bereits im zarten Alter von 6 Jahren stellte ich bewaffnet mit der Stipprute den Rotaugen und Brassen im Rhein nach. Bis zu meinem 14. Lebensjahr angelte ich auf so ziemlich jede Fischart, die in dem großen Fluss vorkam. Den klassischen Karpfenangler, wie man ihn heute an fast jeder Pfütze antrifft, musste man früher lange suchen. Die Szene (wenn es die denn gab) bestand aus ein paar Fantasten, die an ihren Vereinsgewässern nicht wirklich ernst genommen wurden.Eines Morgens jedoch hatte auch ich meine erste Begegnung mit einem Karpfenangler. Der Angler schien einen richtig großen Fisch an der Rute zu haben, denn der Drill zog sich immer mehr in die Länge. Wie aus dem Nichts lief plötzlich seine andere Rute ab. Er schlug kurz an und drückte mir die Rute in die Hand. Dreh den Fisch vorsichtig ein, sagte er. Ein bisschen perplex drillte ich an seiner Rute einen Fisch, der mir durch seine unbändige Kraft alles abverlangte. Nach einer gefühlten Ewigkeit kescherte er schließlich beide Fische ab.Zu diesem Zeitpunkt waren die zwei ca. 20 Pfund schweren Spiegelkarpfen, die größten Fische die ich jemals live gesehen hatte. Auf meine Frage was er denn mit den Fischen machen würde, sagte er nur das beide viel zu groß für seine Bratpfanne seien. Ohne viel Trara ließ er beide Fische schwimmen. Beeindruckt von seinem Verhalten und dem Drill, der mir Tage später noch im Kopf umher spukte, gab es für mich nur noch ein Ziel: Ich wollte ein Karpfenangler sein. Und das versuche ich mittlerweile seit über 25 Jahren.Allen die auch auf der Suche nach dem Schlüssel zum Erfolg sind, wünsche ich viel Durchhaltevermögen und ein wenig Glück,Jens Berntsen“Hier geht e szur Website von CBB HQ Baits:http://www.carpbaitsbelgium.be/webshop/en-uk/ 

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