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Katran Schnüre im Praxistest: SBM Orange und Crypton Carp Review
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17.09.2026

Wie schlagen sich die SBM Orange und Crypton Carp Hauptschnüre von Katran Fishing Line im Praxistest am Wasser? Wir haben die Schnüre zum Karpfenangeln getestet und schildern euch hier unseren Ersteindruck....

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UNTERSCHÄTZTER Köder zum Karpfenangeln: Kürbiskernplatten
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02.09.2026

Wer beim Karpfenangeln auf der Suche nach einem natürlichen, hochwirksamen Futtermittel ist, kommt an Kürbiskernplatten kaum vorbei. In diesem Video erfährst du, was Kürbiskernplatten eigentlich sind, welche Vorteile sie bieten und wie du sie zum Karpfenangeln richtig einsetzt....

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Lohnt sich der Deeper CHIRP+ 4? Wir machen den Vergleich zum Vorgängermodell
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26.08.2026

Lohnt sich der neue Deeper CHIRP+ 4 wirklich? Diese Frage stellen sich aktuell einige Angler, wie die Kommentare zu unserem Unboxing Video des CHIRP+ 4 zeigen. Was ist wirklich neu und wie unterscheidet sich das Sonar zum Vorgängermodell? Wir machen den Test!...

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Forge Tackle Razer MKII: Die beste Einsteigerrute unter 100€?
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26.08.2026

Du bist erst neu im Karpfenangeln und auf der Suche nach einer guten Einsteigerrute für einen geringen Preis? Dann ist die Forge Tackle Razer MKII die perfekte Lösung für dich....

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Maroc Blog #10: das Boilie-Experiment
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MAG Blogs 18.09.2017

Ein langer Traum, ein großes Abenteuer, eine ferne Reise über Berg und Tal - durch 5 Länder und über ein Meer - immer der Sonne entgegen in Richtung Afrika. Natürlich auch dieses Mal mit dem VW-Bus - nicht dem Flugzeug…Unser Ziel: der Bin el Ouidane im Atlasgebirge von Marokko. Unsere Mission: ein neuer Kinofilm. Im Maroc Blog erzählen wir in mindestens 10 Episoden von unserem Road-Trip nach Nordafrika und natürlich von unserem Angel-Abenteuer in Marokko.Der Boilie-PlanSchon als wir vor einigen Jahren den Entschluss fassten, nach Marokko mit dem Auto aufbrechen zu wollen, stand dabei nicht nur die lange Reise und das große Abenteuer im Vordergrund, nein, vor allem auch die Möglichkeit das eigene Tackle und - als wichtigsten Punkt - ordentlich Futter mitnehmen zu können.Als es im Mai 2017 endlich soweit war, die Fähre gebucht und der Abreisetag feststand, war Futter neben der Kamera-Ausrüstung der wichtigste Ausrüstungsgegenstand.Die 300 Kilo Boilies, die wir von Naturebaits und Jan Brauns für das Filmprojekt zur Verfügung gestellt bekommen haben, klingen auf den ersten Blick enorm viel. Doch wenn man sich vor Augenhält, dass man zu einer Zeit angelt, in der alle Fische eines Gewässers viel Nahrung zu sich nehmen und zudem ein Gewässer befischt, dass über einen bombastischen Karpfenbestand verfügt, wirkt diese Menge im Anbetracht von 3 Anglern mit jeweils 3 Ruten und etwa 3 Wochen Angelzeit gar nicht mehr so überirdisch.Dass wir aber sogar viel zu wenig dabei haben sollten, hätten wir uns am Tag unserer Abreise aber nie träumen lassen…Das Problem mit dem ÜbergewichtNicht vergessen darf man: 300 Kilo Futter müssen schließlich auch transportiert werden! Bei so einer langen Reise das maximale Ladegewicht des VW-Busses überzustrapazieren, war ein Risiko, das wir nicht eingehen wollten. Es stand einfach zu viel auf dem Spiel: Wenn wir nicht ankommen würden, würde nicht nur ein langer Traum platzen, sondern auch das ganze Film-Projekt.Kommissar Rex bei der ZollkontrolleDoch die große Futtermenge an Bord hatte auch sein Gutes. Bei der Zollkontrolle zum Beispiel konzentrierte sich der deutsche Schäferhund des marokkanischen Zolls besonders auf unsere GLM und LT Fischboilies. Schnell sprachen wir mit dem Zöllner über unser Reiseziel, den berühmt berüchtigten Bin el Ouidane - den in Marokko irgendwie jeder zu kennen scheint - und eine weitere in Augenscheinnahme des Fahrzeugs und dessen Inhalts war nicht mehr so wichtig (Stichwort: Kamera-Equipment).Analyse vor OrtAm See angekommen erzählten uns die Angler, dass es vor allem auf Mais beiße, Boilies würden nur vereinzelt Fische ans Band bringen. Nichtsdestotrotz waren wir überzeugt von unserem Plan. Wer hatte vor uns schon jemals 300 Kilo Boilies im Bin el Ouidane versenkt?Wir wollten es ausprobieren und waren bereit zur Tat zur schreiten.Der Mais-EffektUmso doofer schauten wir nach drei Tagen aus der Wäschen, in denen kaum ein Karpfen auf Boilies gebissen hatte. Lediglich auffällige Schneemänner gebaut aus süßen und visuell sehr auffälligen Ethyl-Esther Boilies brachten hin und wieder einen Karpfen, darunter aber wohl gemerkt die größten bis dato.Das Blatt wenden So richtig begann sich das Blatt zu wenden, als wir das Mais-Boilie-Verhältnis mehr und mehr umkehrten. Will heißen: Wir fütterten nicht mehr 80% Mais und 20% Boilies zum Aktivieren des Platzes, sondern nur noch Boilies und dazu einige wenige Hände Mais großflächig dazu. Schließlich waren die Karpfen gewöhnt, wie wild nach den süßen gelben Körnchen zu suchen.Der Plan geht auf – doch das Futter geht aus!Der Boilie-Plan zeigte sofort Wirkung. Die Fische stellten sich immer mehr auf unsere Fischmehl-Boilies ein und wurden von Tag zu Tag süchtiger. Es kam schnell soweit, dass wir noch mehr Runs bekamen als zuvor auf Mais und dazu auch noch deutlich größere Fische fingen.Das Optimum war erreicht: Wir fingen Fisch auf Fisch und die Burschen wurden zudem von Tag zu Tag größer - wir erlebten Sternstunden im Atlas. Doch für dieses Ergebnis war viel Einsatz notwendig, wir fütterten jeden Abend zwischen 15 und 20 Kilo Boilies. Mais kochten wir nur noch um parallel alle 3 Tage mit dem Motorboot die Plätze um Zilla Island vorzubereiten.Die nächtlichen Fütterungen hatten zwei Vorteile: Es kamen nach und nach immer mehr große Fische in das Areal und wir konnten schlafen. Ja, richtig gelesen: Wenn man pro Tag zwischen 7 und 19 Fische fängt, nebenher filmt und dazu ständig gegen Wind und Sonne ankämpft, ist man mehr als dankbar, wenn Nachts nichts beißt: Was bessers konnte uns einfach nicht passieren. Klingt abgefahren - war aber so!Natürlich hatte unser üppiger Boilie-Verbrauch auch einen Nachteil und zwar einen gravierenden: Unser Futter ging weg wie warme Semmeln! Schnell mussten wir unsere Naturebaits-Bestände mit Atlas-Boilies von Morocco Carp strecken. Auch diese verfügen über einen hohen Fischmehl-Gehalt sind aber leider bei warmen Wasser viel zu weich.Blitzstart auf Zilla IslandAuf diese Art und Weise schonten wir unsere Reserven für Zilla Island, doch das Vorfüttern im weitgehend unerforschten Niemandsland zeigte so gut wie keine Wirkung. Drei Tage Abstand pro Fütterung schienen den ganzen Effekt komplett verpuffen zu lassen. Doch das war halb so wild, denn hier bekamen wir von Anfang an schneller Bisse größerer Fische und auch direkt Bisse auf Boilies.Dressur-EffektEs schien als seien die Fische bei den wesentlich häufiger beangelten Plätze von Hamids Point bis Stephans Point über Aghanbou bis Gerard besonders auf das Futter konditioniert, was am meisten gefüttert wird - also Mais. An entlegenen Plätzen schienen die die Karpfen nicht so dressiert zu sein.Wenn ich (Volker) zurück an meine erste Tour im Frühling 2016 denke (Lest dazu Volkano bricht aus #5.), erkenne ich krasse Parallelen: Im Gebiet um Three Illes biss es zwar verhaltener, aber wir bekamen direkt genauso viele Bisse auf Boilies wie auf Mais. Als wir anschließend in das Gebiet um Hamids Point movten, fingen wir in den letzten vier Tagen einen Fisch nach dem anderen - aber keinen einzigen auf Boilies!Angelurlaub in Marokko?Wer selbst einmal in Marokko am Bin el Ouidane den Karpfen nachstellen will, bekommt alle Infos und Buchungsmodalitäten über den deutsch-österreichischen Morocco-Carp Reiseagenten Chris Jahrbacher unter:Email: Chrisjahrbacher@gmail.comFacebook: Morocco Carp DeutschTelefon: 0043 / 676 672 6737Website: http://morocco-carp.com/de/

Sportex Catapult Carp Karpfenruten im Angebot  bei der Angelzentrale Herrieden
Angelzentrale Herrieden: Sportex Catapult Ruten zu Tiefpreisen!
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Crack Baits geht online
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Christian Clasen: Farbenspiele – Pop Ups auf dem Futterplatz
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MAG 17.09.2020

„Auf gut vorbereiteten Futterplätzen muss mit Boilies am Haar geangelt werden“ – dass diese Einstellung den heutigen Standards wohl kaum mehr entspricht, zeigt euch Pro Line Feldtester Christian Clasen in seinem neusten Artikel zum Thema Pop Ups. Er selbst hat dieses Jahr hauptsächlich mit den bunten Kugeln experimentiert und wahnsinnig abgeräumt, lest selbst…Mittlerweile ist es August, die Sonne brennt durch die großen Fenster meiner Wohnung in der Stadt. Es ist heiß, schwül, einfach ekelhaft. Letzte Nacht war ich angeln, fing jedoch nichts. Im Sommer kann es richtig laufen, aber bedingt durch die zahlreiche natürliche Nahrung in unseren hiesigen Gewässern kann es zu dieser Jahreszeit manchmal auch echt zäh werden. Dazu kommt, dass mir bei diesem extremen Wetter manchmal schlichtweg die Motivation fehlt ans Wasser zu fahren und dort meinem Hobby nachzugehen.Wenig Angeln – viel FütternRückblickend verlief mein Angeljahr 2020 bisher wirklich gut. Während das frühe Frühjahr noch sehr verhalten war, stellten sich im Mai die ersten richtig guten Ergebnisse ein. Unterbrochen vom Laichspiel Anfang Juni lief es wirklich besser als erwartet. Zum erfolgreichen Angeln gehören meiner Meinung nach immer eine gute Taktik sowie gutes Futter. Kurzsessions auf einem dauerhaft befütterten Platz, frei nach dem Motto „wenig angeln – viel füttern“ hieß meine Devise bis zur Laichzeit. Die Karpfen nahmen das reiche Angebot an Boilies gerne an und belohnten immer wieder mein Durchhaltevermögen, die ausgewählten Spots nicht zu oft zu beangeln. Nach der Laichzeit setze ich dann auf die sogenannte Initialzündung. Einmal vor dem Angeln hin, ordentlich füttern und dann am nächsten Tag ernten. Beim Futter setzte ich in diesem Jahr ausschließlich auf Boilies.Partikel sind Brassenmagnete?Ich experimentierte in den letzten Jahren recht viel mit Partikeln jeglicher Art, kam aber zu dem Schluss, dass diese häufig viele Mitesser anlocken. Ein großer Platz, vorgefüttert mit vielen Boilies (natürlich immer abhängig vom Gewässer) zieht meiner Meinung nach vorrangig Karpfen an und diese verdrängen Brassen und Co dann förmlich vom Platz. Ausnahmen bestätigen natürlich auch dort die Regel. Zu meinen Wesersessions darf der gute, alte, gequollene Hartmais nicht fehlen, und ist ein Trip ins Ausland geplant, dann sind Tigernüsse natürlich Pflicht.Pop Up ist nicht gleich Pop UpNun aber zum eigentlichen Thema dieses Artikels. Futter und Taktik habe ich euch bereits vorgestellt. Was fehlt also noch? Richtig! Der Hakenköder! Ich nutzte innerhalb meiner diesjährigen Angelei hauptsächlich Pop-Up-Köder in verschiedenen Farbtönen. Also Köder, welche nichts mit dem von mir gefütterten Boilie gemeinsam hatten. Meines Erachtens ist das Wichtigste an einem Pop-Up-Köder seine Farbe. Oftmals auch nicht nur jene Farbe, die wir sofort mit unseren eigenen Augen erkennen können, sondern auch die UV- Fähigkeiten der ausgewählten Pop-Ups. In der Vergangenheit wählte ich meine Pop-Ups häufig zufällig aus und fischte diese eher sporadisch als kleine Fallen oder Single-Hook-Baits an für mich interessant wirkenden Plätzen. Dabei entschied ich mich, je nach Bauchgefühl, für gelb, pink, weiß, orange usw.Viele Farben für viele GedankenIch denke es geht vielen Anglern so wie mir zu dieser Zeit. Für eine Session schleppte man zig Dosen verschiedenster Pop-Ups mit ans Wasser, um sich letztlich aus dieser riesigen Farbpalette für lediglich drei Farbtöne zu entscheiden. Dieses Verhalten habe ich mir in diesem Jahr vollkommen abgewöhnt. Ich nehme maximal zwei bis drei verschiedene Dosen mit ans Wasser. Manchmal auch nur eine Dose, welche zwei verschiedene Farben enthält, wie beispielsweise die Pro Line Instant Range Pop-Ups Banana ‘n Butyric. In welcher Situation ich mich für welche Farbe entscheide, möchte ich euch hier beschreiben.Diese Farbtöne haben sich bewehrtDie richtige Farbwahl bei Pop-Up-Ködern wurde bereits in verschiedensten Berichten und Interviews thematisiert. Ich möchte diese Vorgehensweisen hier jetzt natürlich nicht wiederholen, sondern lediglich meine eigenen Erfahrungen mit euch teilen. Sicherlich sind diese kein Patentrezept für jede Session, aber ein paar Farben haben sich für mich über die Jahre in den verschiedenen Situationen besonders bewährt. Im Allgemeinen ist dabei zu sagen, dass ich mich fast ausschließlich auf die vier Farben gelb, orange, pink und grün beschränke. Innerhalb dieser Farbpalette entscheide ich mich dann je nach Gewässer und Wetterlage für eine Farbe.Gelb – die Frühjahrsfarbe schlechthin Im Frühjahr vor der Laichzeit, wenn sich erste Algen oder Wasserpflanzen bilden, habe ich die besten Erfahrungen mit der Farbe Gelb gemacht. Jedoch ist dabei Gelb nicht gleich Gelb! Sind Himmel und Wasser klar und herrscht dazu noch ein sehr hoher Angeldruck im Gewässer, so kann ein weniger UV-aktiver Köder der erfolgreichere sein. Ist am Angeltag jedoch so richtiges „Karpfenwetter“, also Wind, der Luftdruck stimmt und der Himmel ist bewölkt, dann verwende ich am liebsten stark UV-aktive Pop-Ups. Diese stellen unter Wasser einen echten Leuchtturm dar und können von den Karpfen im Fressrausch kaum übersehen werden. Besonders im Frühjahr und vor der Laichzeit sind solche Köder meines Erachtens eine echte Macht. Ganz besonders auch auf Futterplätzen!Darauf stehen Karpfen nach der LaichzeitNach der Laichzeit sind gelbe Köder meiner Meinung nach auch immer wieder sehr erfolgreich, jedoch setze ich dann insbesondere auf Futterplätzen auch gerne auf die Farbe Orange. Stelle ich mal eine Falle ohne viel Beifutter und das Wasser des ausgewählten Gewässers ist dazu recht klar, kommt ein pinker Köder ins Rennen!Farbenspiele für viele BisseDennoch hat mir im bisherigen Angeljahr 2020 ein Fluo-aktives Orange die meisten Fische gebracht. So denke ich an eine Session im Juni zurück. Die Fische hatten gerade gelaicht und ich hatte eine Nacht Zeit - viel Zeit zum Vorfüttern allerdings nicht. Ich fuhr also einen Tag vor der geplanten Angelnacht an einen mir gut bekannten See und fütterte etwa 5 Kilogramm V-Activator Boilies auf recht großer Fläche an. Am nächsten Tag beköderte ich die drei erlaubten Ruten mit Pop-Ups. Gelb, Pink und Orange – und um es kurz zu halten: die Nacht war recht bissig. Alle fünf Fische fielen auf den orangenen Pop-Up herein. Ähnliches erlebte ich etwa anderthalb Monate zuvor, vor der Laichzeit, mit der Farbe Gelb. Die Fische waren kurz vor dem Liebesspiel, hatten Hunger und bissen gut. Jedoch lagen bei diesen Sessions die Farben Orange und Pink unangetastet da, während Gelb fing und fing… Zufall? Ich glaube nicht!Wie sind eure Erfahrungen?Wie siehst du das? Kann man mit der Wahl der „richtigen“ Farbe seinen Angelerfolg beeinflussen? Schreibt mir gerne auf Instagram oder Facebook eure Meinung dazu. Ich freue mich auf eure Nachrichten!Thight Lines! Euer Christian

Angelzentrale Herrieden: Penn Rolle zum Top-Preis
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Der LSFV Niedersachsen e.V. spricht Klartext
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News 18.09.2013

Über die Reportage "Hobby mit Widerhaken" haben wir bereits letzte Woche berichtet. Dort geht ein Journalist und angeblicher Angler der Frage nach, ob Fische Schmerzen empfinden. Schnell weicht er allerdings von einer empirischen Suche nach einer Antwort auf diese Frage ab und liefert statt dessen eine verfälschte Darstellung des Angelns und der deutschen Anglerschaft.In einem offenen Brief bekennt der Landessportfischereiverband Niedersachsen e.V. für seine über 90.000 Mitglieder Farbe. Der LSFV ist der größte anerkannte Naturschutzverband in Niedersachsen und Mitglied im Niedersächsischen Tierschutzbeirat. Er widerspricht in seinem offenen Brief der stark verfälschten Darstellung der Angelfischerei und versucht die offensichtlichsten Missstände des Fernsehbeitrags aufzudecken. Hier geht es zum offenen Brief des LSFV:http://www.lsfv-nds.de/index.php?option=com_content&view=featured&Itemid=129Hier geht es zum Fernsehbeitrag im NDR:http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/videos/minuten1059.htmlDas ist die Meinung der Carpzilla-Redaktion:Innerhalb kürzester Zeit kippt diese "Doku" in eine populistische (oder doch schon demagogische?) Hetzkampagne gegen Angler. Unter dem Deckmantel des Journalismus stellt sie alle Angler als dumme, versoffene Tierquäler dar, die dicke Fisch aus Plantschbecken in umzingelte Teiche werfen - nur um sie Minuten später wieder heraus zu fangen. Horrorszenen von Anglern, die offensichtlich keinen Fischereischein besitzen und nicht einmal wissen, wie sie einen Fisch waidgerecht töten müssen, runden das Hassbild des Anglers ab. Schwarz und Weiß - nichts dazwischen: Die anderen Angler sind allesamt grobe Tierquäler und Trophäenjäger, die nach "Zuhältermanier" in goldenen Jeeps durchs missachtete Leben düsen. Der angelnde Journalist hingegen ist etwas besseres - weil er seine Fische tötet und sich dabei höchst nachdenklich gibt. Wir von Carpzilla waren erschüttert über die Reportage und distanzieren uns ganz klar von der Darstellung des Angelsports in diesem Fernsehbeitrag, der das Angeln auf den Akt des Fische Fangens, nicht waidgerechten Tötens und der Trophäenjagd reduziert. Wir Zillas verstehen das Angeln als Einssein mit der Natur, sich wieder eingliedern in eine natürliche Umwelt, die vom Menschen größtenteils entstellt wurde. Wir möchten die Natur - oder das, was von ihr übrig ist - genießen und im Einklang mit ihr leben. Wir wollen sie achten und die Natur und ihre Lebewesen so sehen und fühlen, wie das nur den wenigsten Menschen vergönnt ist, weil sie blind geworden sind für das Natürliche und das Schöne, das sie umgibt. Mit unserer Bildrubrik "Keep the Spirit' versuchen wir, seit der Entstehung unseres Portals, genau das zu betonen. Respekt spielt dabei die tragende Rolle in unserem Hobby. Respekt gegenüber der Natur, ihren Lebewesen und auch anderen Menschen gegenüber. Wir respektieren, dass andere Menschen eine andere Meinung und einen alternativen Lebensstil haben dürfen. Respekt, der dem Fernsehbeitrag "Hobby mit Widerhaken" auf ganzer Linie fehlt. Der Akt des Fischfangs ist in unseren Augen nur ein klitzekleiner Teil eines großen Ganzen und eines Hobbys, das im Wesentlichen die Rechte der Natur und der Tiere anerkennt und achtet und dabei besonders bewusst mit dieser Thematik umgeht. Und für viele letztlich ein Hobby, in das sie von Kindesbeinen an hineingewachsen sind - ähnlich, wie der Junge im Fernsehbeitrag, welcher ganz nebenbei bemerkt, für die Demagogie des Beitrags ausgenutzt wird. Wir finden: "Ein Fernsehbeitrag mit Schieflage..."

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