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50 Karpfen über 20kg und mindestens 10 Fuffis: Krasse Großfischentwicklung am Steineweiler Weiher!
Frühjahrsangeln am großen Baggersee - neues LiverunTV Video online!
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Karpfen lieben diesen Köder: Pellets! Carpline24 Pellet-Tutorial
50 Karpfen über 20kg und mindestens 10 Fuffis: Krasse Großfischentwicklung am Steineweiler Weiher!
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05.05.2026

Der Steineweiler Weiher der Angelzentrale Herrieden ist längst kein Geheimtipp mehr. Das Gewässer entwickelt sich durch cleveren Besatz zu einem echten Großfischgewässer und beherbergt rund 50 Karpfen mit über 20kg. Jetzt sind die letzten freien Termine für diese Saison bekannt!...

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Frühjahrsangeln am großen Baggersee - neues LiverunTV Video online!
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29.04.2026

Im neuen LiverunTV-YouTube-Video sind Fabi und Tim Mitte April an einem großen Baggersee unterwegs. Trotz eines Temperatursturzes können die beiden zwei richtig schöne Fische vor die Kamera bringen. Schau unbedingt rein....

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Carpzilla 10.000€ Gewinnspiel - jetzt teilnehmen!
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24.04.2026

Wir verlosen Preise im Wert von 10.000€! Sage und schreibe 25 Gewinner dürfen sich auf feinstes Tackle, fette Bait-Bundles, einen Angelurlaub in Frankreich und weitere krasse Preise freuen, die jedes Karpfenanglerherz höher schlagen lassen. Wie du am Gewinnspiel teilnehmen kannst, erf...

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Karpfen lieben diesen Köder: Pellets! Carpline24 Pellet-Tutorial
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22.04.2026

Sie sind voll mit attraktiven Ölen, lösen sich relativ schnell auf und machen alle Fische verrückt: Pellets! In diesem Video erklären wir dir warum sich Pellets zum Karpfenangeln so gut eignen und wie du sie einsetzen kannst. Inklusive Gewinnspiel!...

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Carp
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Jahres Einstieg
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Vollmond
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Schöner kleiner Spiegler in ner schnellen Nacht gefangen
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21,8 kg - Das Highlight unserer Session
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Mein erster Graser
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PB Schuppi
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Futterplatzangeln im Herbst
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Parco del Brenta
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Fluss-Vlog 11 - Wenig Zeit viel Fisch - Schnell Karpfen im Fluss fangen - Karpfenangeln im Sommer
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Vereinsgewässer Morgens Anfang Mai
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Fluss-Vlog 9 (1/2) der wohl beste Platz im Fluss - Futterplatz im Fluss - Karpfenangeln im Frühling
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First Session 2023
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VTB11/2022 Angeln im Krautsee
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Winterangeln
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Vanlife Karpfenangeln in Frankreich inkl. Q&A von Euch Herbstoffensive
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Operation Freedom - das Video zur Rückholaktion des Weltrekordschuppenkarpfens...
Operation Freedom - der Clip: der Weltrekordschuppenkarpfen kommt nach Hause!
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Keep the Spirit XLIII: Paschis Special #2
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MAG 07.05.2017

Keep the Spirit ist unsere Sicht auf das, was uns bewegt: Karpfenangeln. Eine Serie in wenigen Bildern. Fotos, die brandaktuell unsere Welt am Wasser erfassen. Aufnahmen von Bedeutung – geknüpft an besondere Erlebnisse.Uns treibt eine Leidenschaft ans Wasser, vom ersten Moment an, den wir uns in Erinnerung rufen können – nicht der Druck eines Sponsors, die Suche nach Anerkennung oder pure Langeweile. Wir messen die Bedeutung eines Fisches nicht an der Ziffer einer Waage oder an der Anzahl der Likes nach einem Facebook-Post.Wir angeln nicht, weil es uns das Gefühl gibt, etwas zu bedeuten. Wir angeln, weil uns das Angeln etwas bedeutet. Weil das Leben am Wasser unser Leben ist. Daran wollen wir Euch teilhaben lassen! Und das zu vermitteln, ist uns ein Anliegen. Die Seele des Angelns liegt nicht darin, sich zu profilieren. Wer den Neid besiegt, zuerst das Wesentliche und dann die Waage erblickt, findet ein Glück, das ihm keine Ziffer geben kann.Im April war Christopher Paschmanns mit Denise und seinem zweijährigen Sohn Oskar für zwölf Tage in Frankreich. Die Drei fischten an einem wild-stürmischen, vor Hindernissen nur so strotzenden Stausee in den Pyrenäen, an einem 2.200 Hektar großen Voralpen-Meer, einem versteckten kleinen Flüsschen und der großen Rhône. In diesem dreiteiligen KTS-Special zeigt er Bilder dieser Tour. Bilder, die inspirieren, motivieren und das transportieren, was wir im Karpfenangeln sehen: ungewisses Abenteuer und das Leben am Wasser der großen, wilden Gewässer Europas. Viel Spaß mit Keep the Spirit!Keep the Spirit bedeutet… (Weiter geht es auf den Bildunterschriften!)

Interview: Johannes Hafners Bootstrip
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MAG 07.05.2013

Dicke Fische fangen heutzutage viele Leute. Und wir von der Carpzilla-Redaktion können uns auch nicht davon lossprechen, dass wir besonders gerne die größeren Exemplare am Haken haben. Doch Angeln ist mehr als das. Wir fühlen uns inspiriert von Leuten die abseits des Mainstreams ihren eigenen Weg finden und damit glücklich sind. So jemand ist Johannes Hafner aus Österreich – ein ruhiger Typ und sehr entspannter Mensch. Kein Wunder also, dass er keine Lust auf viel Trubel am Wasser hat – er geht lieber eigene Wege, als anderen hinterherzujagen. Im zeitigen Frühjahr, als viele von uns noch fleißig blankten, hatte Johannes schon eine tolle Session an einem unbekannten und unscheinbaren ungarischen Gewässer. Das fanden wir interessant und haben mal nachgehakt: Mark: Hey Johannes, im Winter hast Du mir von einem tollen Frühjahrsgewässer in Ungarn erzählt: wenig befischt und sehr hindernisreich. Dabei waren es weniger besonders große Fische, als die Herausforderung an diesem Gewässer effektiv zu Angeln, die dich bewegten, schon bald dort anzugreifen. Schließlich hast du schon bei der ersten Session dort in diesem Jahr super gefangen - unbekannte Fische an die Du in diesem verträumten Gewässer nie geglaubt hättest: Gleich zwei Fische über 20 Kilo waren dabei und ein paar nah dran. Erzähle uns bitte mehr über dieses Gewässer und den Verlauf der Tour! Johannes: Ich befische dieses Gewässer zusammen mit einer Handvoll Freunden bereits seit 2008 und weiß somit über das Potential in diesem See bestens bescheid. In der Tat war es sogar so, dass wir bei diesem Trip ausnahmsweise mal einige Wiederfänge dabei hatten. Viele Leute lassen sich dort von den Gegebenheiten abschrecken und es ist mittlerweile auch nicht mehr ganz so einfach geworden, die Fische an den spärlich vorhandenen, üblichen Uferangelplätzen an die Angel zu bekommen. Da müssen dann schon mehrere Faktoren zusammentreffen. Nicht nur aus diesem Grund haben mein Kumpel Mike und ich die Angelei vom verankerten Schlauchboot aus versucht und über die letzte Saison perfektioniert. Jetzt können wir mitten in den "heißen" Bereichen angeln, umgeben von heftigsten Hindernissen, ohne unverantwortliche Fischverluste zu riskieren. Was soll ich sagen, wir haben es bislang nicht bereut! Diese Tour war trotzdem etwas speziell, vor allem aufgrund des hohen Wasserstandes aber auch weil wir dieses Mal den perfekten Zeitpunkt getroffen haben. Die erste Nacht verbrachte ich noch alleine auf einem der überschwemmten, engen Uferstellen und nutzte den Tag, um die Bootsplätze vorzufüttern. Mark: OK, es wird an diesem See also doch schon mehr geangelt als ich dachte. Oder seid ihr Freunde da unter euch? Johannes: Sagen wir mal so, bis auf die üblichen ungarischen Einheimischen und einem tschechischen Team haben wir nie Karpfenangler getroffen, ich weiß aber dass wir nicht die ersten waren, die dort Boilies reingeschmissen haben. Andere Leute würden das Gewässer aber trotzdem als "absolut jungfräulich" bezeichnen. Kommt halt auch immer auf die Betrachtungsweise an und was derjenige sonst so beangelt. Naturgemäß ist es aber so, dass sich diese eigentlich wenigen Angler auch eine doch recht begrenzte Fläche konzentrieren, da eben nur wenige Bereiche vom Ufer aus vernünftig beangelt werden können und wenn die Fische im Vergleich dazu so viele Rückzugsgebiet haben (ich spreche hier von 2/3 der gesamten Fläche!) dann reagieren sie umso heftiger auf Angeldruck. Mark: Die Fische reagieren auf den Angeldruck vom Ufer also so, dass sie sich ins Holz zurückziehen? Vom Boot aus konntet ihr sie besser beangeln. Aber das habt ihr auch schon zuvor probiert oder? Welche Faktoren machten diesen Trip so besonders? Johannes: Ja, mit der Bootsangelei haben wir das gesamte Jahr 2012 dort angefangen. Wie gesagt war bei diesem Trip das Timing einfach perfekt, wenn auch eigentlich eher zufällig. Der lange Winter ist auch hier nicht spurlos vorübergegangen und der Wasserstand war so hoch, dass wir den Trip ein wenig hinauszögerten. Dadurch erwischten wir genau die erste wirklich warme Woche, anfangs gepaart mit leichtem Südwind der die Wassertemperatur über die magische 14-Grad-Marke steigen ließ. Optimale Bedingungen also, um die Fische vor dem Ablaichen nochmal in einer richtigen Fressphase zu erwischen. Das einzige was mir etwas Sorgen bereitete war ein massiver Insektenschlupf, das Wasser war absolut voll mit den Larven und damit habe ich eigentlich bisher sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Mark: Du sprichst schon bei der ersten warmen Woche von laichen? Ist das Wasser denn dort sehr flach? In was für Tiefen habt ihr denn geangelt? Und warum bereitete Dir der Insektenschlupf solche Sorgen? Johannes: Ja, es ist dort flach, eigentlich sogar sehr flach! Bei normalen Wasserstand hätten wir in gerade mal einem Meter Wassertiefe geangelt und der Durchschnitt im See dürfte auch in etwa bei 1,5 Metern Wassertiefe liegen. Jetzt war jedoch nochmal fast ein Meter mehr Wasser dazugekommen, also angelten wir schliesslich in einer Tiefe um 1,80. Den ersten Fisch der Tour fing ich sogar in fast drei Meter tiefem Wasser, mit der tiefste Bereich vom See. Manchmal muss man auch unlogisch angeln, um zum Erfolg zu kommen. Der Insektenschlupf war insofern eine kleine Katastrophe, da wir das Jahr zuvor bei fast identischen Bedingungen und unserem ersten Bootstrip anfangs ganz gut gefangen hatten und sobald der Schlupf begann, waren die Mäuler wie zugenagelt. Auch dieses Mal sind einige Fische gleich auf die Larven eingestiegen, gerade die ersten zwei Nächte brachten viele Schnurschwimmer auf kürzeste Distanz und Fische die direkt unter der Oberfläche drehten, mit Sicherheit bei der Jagd nach den schlüpfenden Larven. Allerdings setzten wir darauf, dass die wirklich großen Fische damit nicht genug haben konnten, schon gar nicht nach so einem harten Winter und da unten am Grund lag schließlich auch leicht erreichbare, wohlschmeckende Nahrung. Mark: Fischmehl-Boilies, richtig? Hattest Du extra auf proteinreiche Kost gesetzt? Ich hatte in diesem Frühjahr auch mehr Erfolg mit proteinreichen Ködern, wobei gerade in kaltem Wasser ja auch hochlösliche, milchbasierte Boilies sehr gut fangen. Steckte hinter der Köderwahl System oder bevorzugst Du generell Fischköder? Johannes: In diesem und ähnlichen Gewässern haben wir schon immer ganz gut mit unserer Fischmehlmischung gefangen, auch oder gerade im Frühjahr, deswegen sah ich da jetzt keinen Grund, einen anderen Mix zu verwenden. Trübes, verschlammtes Wasser machen die üblichen "Farbspielereien" zu dieser Jahreszeit auch überflüssig und so haben wir die meisten Fische auf einfache Sinker gefangen. Es ist aber nicht so, dass ich generell bestimmte Köder bevorzuge. Am Liebsten verwende ich die Sachen, die an den jeweiligen Gewässer am Besten funktionieren und das kann auch mal eine Tigernuss sein. Mark: Setzt Du auf einen bestimmten Hersteller bei der Köderwahl? Johannes: Auf bestimmte Hersteller setze ich da nicht, hier wird noch selbst gerollt! Mark: In Sachen Kleinteilen setzt Du auf die Firma Taska, ein sehr junges Unternehmen. Wie kam es dazu? Johannes: Ich hatte mit Maurice Willms schon etwas länger davor einen lockeren, freundschaftlichen Kontakt und als er in der Entstehungsphase der Firma Taska an mich herantrat und mich da an Bord holen wollte war ich gleichzeitig verwundert aber auch geehrt. Nachdem ich mir das ganze Konzept angehört hatte fiel die Entscheidung nicht wirklich schwer und ich freue mich, da wirklich von Anfang an dabei sein zu dürfen. Vor allem, da man hier tatsächlich noch in die Entwicklung eingebunden wird, was ja beileibe nicht überall der Fall ist und für mich der ausschlaggebende Grund war, darauf einzusteigen. Mark: Zurück zum eigentlichen Thema. Das Du an solch einem Gewässer eine Woche verbringst, zeigt das Du gerne eigene Wege gehst, statt an "Szenegewässern" abzuhängen, sehe ich das richtig? Was macht dein Angeln aus? Johannes: Absolut, ich bin kein Freund von dieser Angelei, wo Du mehr auf die Angler als auf die Fische achten musst, wenn Du weißt was ich meine. Ich mag Abenteuer und jungfräuliche Fische, allerdings wird es immer schwieriger, diese Kombination vorzufinden und in letzter Zeit zieht es mich auch mal an richtig kleine Gewässer, die mehr oder weniger "vergessen" wurden. Rekordfische kann man da zwar nicht fangen, aber das ist bei meiner Angelei zweitrangig. Grundsätzlich basiert meine Angelei aber auch auf Freundschaften, ohne die vieles gar nicht möglich wäre. An dieser Stelle ein großer Dank an die Jungs, you know who you are! Eigentlich sehe ich keinen Widerspruch darin, als gesponserter Angler eigene Wege zu gehen und nicht unbedingt auf die 40-Kilo-Fische zu angeln, weiß aber was Du meinst. Ich denke, es ist ganz gut wenn eine Firma auf verschiedene Anglertypen als Ideenpool zurückgreifen kann und da kann es nur ein Vorteil sein, wenn eben nicht jeder am ultraheiklen Paylake sitzt wo die Fische mehr Rigs kennen als ich selbst. Nicht, dass ich etwas dagegen hätte, dann bleibt eben mehr Platz an den anderen Gewässern und ich möchte auch keineswegs anderen Anglern die Freude daran nehmen oder mich selbst über diese stellen, absolut nicht! Nur ist es halt nicht meine Angelei und ich bin froh, dass ich weiterhin so angeln kann wie es mir am Besten gefällt. Mark: Danke für das Interview und die interessanten Perspektiven. Wir hoffen bald wieder von Dir zu hören! Das Interview führte Mark Dörner am 6. Mai 2013. Hier findet Ihr die Vorstellung von Johannes im Taska Team:http://www.taskacarp.com/team-taska/johannes-hafner/ 

Marco Herzog mit Spiegelkarpfen.
Marco Herzog: Der Endgegner aus der Donau
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MAG 06.05.2020

Wir Karpfenangler träumen wohl alle davon, einmal einen richtig dicken Fisch in den Armen halten zu können. Auch der BFP-Baits Teamer Marco Herzog wartete auf seinen persönlichen Endgegner. Dass er diesen allerdings als Abschluss einer durchwachsenen Session am großen Strom, der Donau, auf die Matte bekommt, damit hatte er wohl kaum gerechnet. In seiner neuesten Story berichtet uns Marco von diesem unvergesslichen Erlebnis aus dem letzten Jahr. Lest selbst…   Endgegner kennt man meist nur aus Videospielen. Sie sind stark, widerstandsfähig und der Höhepunkt eines Spiels. Hat man sie besiegt, ist das Level abgeschlossen und der Spaß vorbei. Ich hingegen traf meinen Endgegner im realen Leben. Doch auch bei mir war die Luft danach raus und ich hatte keinen Antrieb mehr. Natürlich ist jeder Fisch etwas Besonderes, vor allem aus dem Fluss. Aber werde ich jemals nochmal einen so mächtigen Fisch im großen Strom fangen können, der das Gewicht des jetzigen Fanges übertrifft? Gefühlsmäßig war ich angekommen, gesättigt, das Feuer war aus. Ich war glücklich und zufrieden. Doch von vorne…Unser PlanMein Kollege Kai und ich planten eine Session. Nein, nicht nur die obligatorischen zwei Nächte an einem Wochenende. Diesmal sollten es ganze vier Nächte werden. Das Ziel war die Donau. Fischen wollten wir an jenem Abschnitt, an dem wir an vergangenen Tagen schon durchaus erfolgreich waren. Mit ein wenig Vorarbeit konnten wir dem Fluss schon den ein oder anderen gewichtigen Burschen entlocken. Doch unser Gefühl sagte uns: Da geht noch mehr! Vorfüttern wollten wir dieses Mal nicht, da es durchaus schon vorkam, dass der Platz dann von Osteuropäern belagert war. Zufall? Das bezweifle Ich.Schwere Trolleys und springende FischeDa wir einen langen Fußmarsch vor uns hatten, verzichteten wir auf Partikel und deckten uns stattdessen nur mit Boilies ein. Lediglich ein kleiner Eimer Tigernüsse fand noch Platz in meinem Gepäck. Die Trolleys waren voll beladen, so voll, dass meine „Karre“ auf den ersten Metern schon in die Knie ging. Das Ding war schlichtweg Überladen! Mit einem Spanngurt konnte ich Ihn wieder halbwegs Fahrbereit machen, sodass wir weitergehen konnten. Der Weg zog sich hin, ein Auge immer auf den Fluss gerichtet. Platzmäßig hatten wir das Ziel im Kopf. Die mäßige Strömung, die Windstille und die Polbrille auf der Nase begünstigten die Ausschau auf den Fluss und machten den langen Weg erträglicher. Als das Ziel schon in Sichtweite war, vernahm ich ein lautes Klatschen hinter mir. Genau dort, wo ich gerade erst vorbeigekommen war. Also harrte ich aus. Kai tat sich eher schwerer mit seinem Trolley, sodass ich einen kleinen Vorsprung hatte. So konnte ich auf ihn warten und das Areal genauer beobachten. Da, wieder eine Welle. Auch Kai bemerkte die Aktivität der Fische und ich drehte kurzerhand um. Wir beratschlagten uns kurz und kamen zum Entschluss, dass wir da angeln sollten, wo die Fische gerade aktiv sind. Fische im Fluss an einen Platz zu binden, gestaltet sich als ziemlich schwierig. Dort, wo sie gerade sind, kann in ein paar Stunden schon tote Hose sein.Kraut-Karpfen im LaichgeschäftDas Boot war schnell aufgepumpt und schon waren wir mit Echolot und Klopfblei auf dem Wasser. Wir fuhren direkt an den Spot, an dem wir die Fische wahrgenommen hatten. Ein immens langer Krautstreifen mit einer Breite von etwa drei Metern zierte an dieser Stelle den Fluss. Davor war das Wasser knappe zwei Meter tief. Hinter dem Kraut fiel die Tiefe auf etwa sechseinhalb Meter ab. Langsam trieben wir flussabwärts am Kraut entlang und sahen immer wieder Fische, die aus dem grünen Teppich schossen und an der Oberfläche das typische „V“ hinterließen. Keine Frage, die Fische waren mit dem Laichen beschäftigt – bei den derzeit ansteigenden Temperaturen wunderte es mich nicht! Doch wie weit waren sie schon? Zunächst verteilten wir an Ort und Stelle ungefähr drei Kilo Boilies. Jedoch nicht zu viel, da wir nicht wussten, ob die Fische in Fresslaune waren oder doch etwas anderes im Kopf hatten. Zurück am Ufer wurden sofort die Ruten startklar gemacht. Schnell wurden die Rigs beködert und alle Ruten direkt vor dem Kraut abgelegt. Wir rechneten ehrlich gesagt mit einem schnellen Biss, doch der blieb aus.Endlich ging es los, jedoch schleppend  Erst am nächsten Morgen konnte Kai den ersten Fisch landen. Ein langer Schuppi musste mit dem Boot aus dem Kraut abgeholt werden. Die Verletzungen an der Flanke ließen darauf schließen, dass die Fische das Laichen doch eher schon hinter sich hatten. Die Rute war schnell wieder im Rennen und wir fütterten ein paar Kilos nach. Es dauerte auch nicht lange, bis die Rute von Kai erneut ablief. Diesmal flüchtete der Fisch nicht ins Kraut. Ein kleiner hübscher Spiegler lag im Kescher. Die Hoffnung war groß, dass wir so richtig abräumen. Doch es blieb ruhig. Die Aktivität der Fische ließ merklich nach. Kurz gesagt war die nächsten zwei Tage Ruhe – einfach nichts mehr. Irgendwann mussten die Fische doch zurückkommen! Mittlerweile war es brütend heiß. Ob wir moven sollten? Doch wohin? Fast stündlich liefen wir das Ufer auf und ab, aber es war nirgends Aktivität zu sehen. Wir beschlossen der Stelle treu zu bleiben, Futter war da, uns ging es gut und es fühlte sich richtig an.Von Null auf Hundert – DoppelrunDer vorletzte Morgen brach an. Mittlerweile war die Haut verbrannt, das Zelt war mit einer Sauna gleichzustellen und die Sonne brutzelte unermüdlich herunter. Wie aus dem nichts lief meine Rute ab und der Fisch schwamm mit viel Druck stromaufwärts. Der Drill zog sich hin. Als dann auch noch der Ton des Delkim von Kai ertönte, dachte ich im ersten Moment, dass mein Fisch seine Schnur gekreuzt hatte. Super, jetzt haben wir den Salat. Aber Moment, meine Schnur zeigte in eine völlig andere Richtung – es musste ein Biss sein! So standen wir beide mit krummen Ruten am Ufer der Donau. Beide Fische konnten wir sicher landen. Gegen Nachmittag lief noch mal ein Spiegler für mich ab und Kai legte mit einem wunderschönen Two-Tone-Schuppi nach. Am Abend legten wir alle Ruten wieder sehr penibel ab. Es sollte alles perfekt sein für die Nacht. Wir streuten das Futter großflächig um die Hakenköder und warteten ab  was passiert. Die letzte Nacht war jedoch ruhig.Explodierendes Wasser und ein PrachtspieglerAm Abend zuvor hatte ich mir meinen Wecker auf 5 Uhr gestellt. Ich wollte einfach sehen, was da draußen los ist. Ich war gerade dabei mir meinen Kaffee auf zu brühen, da fing das Wasser regelrecht zu kochen an – die Fische, sie waren da. Und das nicht wenig. Viele Rüssler rollten direkt über unsere Hakenköder. Lange konnte es nicht mehr dauern. Im nächsten Moment schon wurde Schnur von meiner Shimano Rolle gerissen. Schon am Drill merkte ich, dass ein besserer Fisch am anderen Ende der Schnur hängen musste. Als er im Kescher lag, war ich total geflasht. Was für ein Prachtspiegler und das auch noch über der 20 kg Marke. Der Fisch war schnell versorgt. Nur wollte ich jetzt auf keinen Fall mit dem Boot meine Rute ablegen. Ich wollte da draußen auf dem Fluss nicht für Unruhe sorgen. Also warf ich meine Montage Richtung Spot. Mir fehlten gute 30 Meter. Aber egal, Fische waren da und das Rig lag im Wasser. Eine Stunde später stand ich wieder mit einer krummen Rute am Ufer und pumpte was das Zeug hielt. Ein kugelrunder Schuppi lag vor mir. Der Fisch war wie gemalt, die Flanke schimmerte goldfarben in der Morgensonne.Lang und breit – der EndgegnerDoch dann passierte das Unfassbare! Noch während dem Fotografieren des letzten Fanges lief meine andere Rute ab. Erschrocken schaute ich Kai an, legte den Fisch ab und stolperte zum Rodpod. Es war die Rute, die ich zuvor geworfen hatte. Der Fisch machte mächtig Druck. Keine wilden Fluchten oder Kopfschläge. Gemächlich brachte er meinen Stock zum Arbeiten. Gedanken schossen durch meinen Kopf. Was ist das? Wieder so ein guter Fisch oder ein kleinerer mit einem mächtigen Paddel? Im Fluss weiß man das nie. Die Angst, dass er ausschlitzt war groß. Jedoch dachte ich mir: „Positiv denken, der Haken sitzt bestimmt bombenfest!“. Der Fisch kam näher und beim zweiten Kescher-Versuch hatte ich ihn letztendlich. Ich hörte von Kai nur etwas von „lang“ und „oh man ist der breit“. Ich überzeugte mich selbst und war komplett außer mir. Noch nie zuvor hatte ich so einen langen und vor allem breiten Karpfen gesehen. Ich löste den Haken noch im Kescher, wickelte Ihn ein und brachte den Fisch mithilfe des Wiegesacks auf die Matte. Da lag er nun vor mir. Mein persönlicher Endgegner. Ich war sprachlos! So ein Fisch aus diesem Fluss. Was will man mehr?Over the MoonDer Zeiger der Reuben Heaton knallte kurz über die 30 Kilo Marke. Ernsthaft? Noch mal Nachwiegen... Tatsache, abzüglich der Wiege-Utensilien brachte der Fisch stolze 29,2kg auf die Waage – „Over the Moon!“. Komplett erschöpft und überglücklich. Wir ließen es gut sein, meine Ruten blieben am Zelt stehen und ich musste mich erst mal setzen. Wie krass ist das? Dieses Gefühl, einen so großen Flusskämpfer in den Händen zu halten ist einfach unbeschreiblich.Gerne denke Ich an diese Session zurück. Natürlich hat auch das Glück eine sehr große Rolle bei dem Fang gespielt. Aber am Fluss muss man hart bleiben. Ich bleibe dran!Viel Glück und Petri Heil euch da draußen.Marco Herzog

Dickes Osterei: Joel Schab fängt unbekannten 60iger im Rheintal
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News 07.05.2019

Kürzlich erreichte uns eine mega spannende Fangmeldung von Joel Schab. Dem Badgers Best Teamer gelang es am Osterwochenende einen bislang unbekannten 60-Pfünder zu fangen. Wir haben jetzt die ersten Bilder und Hintergründe für euch…Das Osterwochenende lockte viele Angler mit warmem Frühlingswetter ans Wasser. So auch Joel, der allerdings weniger das Wetter genießen wollte, sondern einen konkreten Plan verfolgte, aber der Reihe nach:Den Dicken im VisierAls Joel im vergangenen Jahr einen massiven Spiegelkarpfen vor sich im Wasser sah, traute er kaum seinen Augen. Denn eigentlich sollten in seinem Vereinsgewässer alle großen Fische längst bekannt sein – bis auf einen! Ein hoher 50-Pfünder, so viel stand für Joel fest. Doch es sollte bis Ende April dauern, ehe er den Phantom-Spiegler auf den Armen halten durfte.Joel beschreibt die Oster-Session wie folgt:Die Bedingungen am Osterwochenende waren mit hohem Luftdruck und Sonnenschein für meinen klaren Baggersee nicht gerade ideal. Auch der Angeldruck war bedingt durch die Feiertage ungewöhnlich hoch. Mit mir saßen gleich fünf weitere Karpfenangler am See. Dennoch nutzte ich die Freizeit, um gemeinsam mit meiner Familie zwei Nächte am Wasser zu verbringen. Bereits seit Februar halte ich einen Gewässerbereich regelmäßig mit Econ- und Liva Boilies von Badgers Best unter Futter. Somit war ich ziemlich zuversichtlich, dass sich einige Fische auf meinem Platz einfinden würden. Doch was dann passierte, damit hätte ich im Leben nicht gerechnet…Das dicke Ende kommt zum SchlussJoels Plan ging auf, zunächst landeten zwei kampfstarke Schuppenkarpfen mit 12 Kilo und 15 Kilo auf seiner Abhakmatte. „Das sind die Durschnittsfische im See“, verrät uns Joel auf unser Nachfragen, „obwohl ich dort bereits Fische bis 28 Kilo fangen konnte“. Doch das dicke Ende kommt bekanntlich zum Schluss, denn am zweiten Morgen konnte Joel nach einem kräftezehrenden Drill tatsächlich den unbekannten Riesenspiegler über den Kescherrand bugsieren – 30,2 Kilo. Und das direkt zum Saisonstart!In Kürze: Schab im InterviewWir gratulieren Joel zu diesem Ausnahmefang und haben den glücklichen Fänger bereits zum Nachgehakt-Interview geladen – wir sind gespannt, noch mehr Hintergründe über den unbekannten Spiegler zu erfahren.Aus der Carpzilla RedaktionDavid Rosemeier

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