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10% auf fast alles - Ostersale in der Angelzentrale Herrieden
Im neuen LiverunTV Video: So geht Karpfenangeln im Frühjahr
Carp Porter Roamer Power Porter – Unboxing, Aufbau und erster Eindruck
Korda Compac Taschen zu Spitzenpreisen - der EuroCarp Monatsrenner
10% auf fast alles - Ostersale in der Angelzentrale Herrieden
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05.04.2026

Hast du dein Tackle für die neue Saison schon komplett am Start? Wenn nicht bietet der Ostersale der Angelzentrale Herrieden die perfekte Möglichkeit, um deine Tacklevorräte nach dem Winter zum Saisonstart wieder aufzufüllen....

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Im neuen LiverunTV Video: So geht Karpfenangeln im Frühjahr
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03.04.2026

Der neue YouTube-Kanal "LiverunTV" von unserem Redakteur Fabian und seinem Kumpel Tim nimmt dich mit ans Wasser zu ihren Karpfen-Sessions. Sie zeigen Tipps, Rigs und echte Momente – verständlich auch für Einsteiger. Schau vorbei und begleite die beiden bei ihren Abenteuern....

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Carp Porter Roamer Power Porter – Unboxing, Aufbau und erster Eindruck
Carp Porter Roamer Power Porter – Unboxing, Aufbau und erster Eindruck
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01.04.2026

Sie scheinen die neuen Sternchen am Barrow-Himmel zu sein: die Carp Porter Power Barrows. In diesem Unboxing Video schaut sich Mark Dörner den neuen Carp Porter Roamer Power Porter ganz genau an – vom Unboxing über den Zusammenbau bis hin zum ersten Eindruck....

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Korda Compac Taschen zu Spitzenpreisen - der EuroCarp Monatsrenner
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30.03.2026

Du bist auf der Suche nach neuen Taschen und Rucksäcken für deine Tackleboxen oder deine Ruten? Dann lohnt sich ein Besuch beim EuroCarp Monatsrenner im März. Hier findest du Korda Compac Luggage aktuell zu Spitzenpreisen. Mehr dazu in dieser News....

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News

MAGazin

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Schöner kleiner Spiegler in ner schnellen Nacht gefangen
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21,8 kg - Das Highlight unserer Session
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Futterplatzangeln im Herbst
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First Session 2023
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VTB11/2022 Angeln im Krautsee
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Winterangeln
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Vanlife Karpfenangeln in Frankreich inkl. Q&A von Euch Herbstoffensive
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Damals an diesem Tag

60 Sekunden mit Peter Schwedes
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MAG 06.04.2013

Kurze Fragen, kurze Antworten, schräge Themen: Das Zilla-Porträt stellt Namen der Szene auf die Schnelle dar. Diesmal: Peter Schwedes, ein sympathischer Typ, Fänger eines 83pfündigen Monsterspieglers aus einem öffentlichen, französischen Gewässer und echter Abenteurer.Spitzname: Piotre SchwätzkyAlter: 36Wohnort: DarmstadtFamilie: FreundinJob: Key Account Manager, ComputerbrancheAngler seit: als Angler geboren!Karpfenangler seit: 1988PB: um die 83 Pfund rum…;-)Musik: alles was hart ist oder was sich zum Überbrücken der langen Autofahrten nach Frankreich eignet.Tee oder Kaffee: Anders herum erst Kaffee, dann Tee. Teekannes „Träum schön“. Zwei Schluck und ich schlafe ein.Fußball-Fan / welcher Verein: Eintracht Frankfurt!Sponsoren: keinen - Freiwild…Lieblings-Angel-DVD: Mequinenza Gold RushLieblingsfilm: Django UnchainedLieblingsserie: Amerikas AlbtraumLieblingsangelbuch: In Pursuit of the Largest – Terry Hearn und natürlich DAS deutsche Karpfenbuch überhaupt: Karpfenzeit – Christopher PaschmannsLieblingsbuch: Tylor Hammilton – Die Radsport MafiaCoolstes Angelmagazin: Monkey Climber (leider nur in holländisch), ansonsten CarphuntersmaganzineGute Apps: jegliche Wetter-Apps – die allesamt nie das richtige Wetter voraussagen!Eigene Publikationen: diverse Artikel in deutschen und Benelux-Magazinen, Einige Messe-Shows unter anderem „Kilos und Abenteuer“ Eigene Projekte: zurzeit keine. Ich lecke noch die Wunden aus der „Kilos und Abenteuer“ ProduktionWunschzielfisch: Einen Wunsch auf Zielfische hatte ich noch nie! Einen Wunsch an meine Angelei hatte/habe ich: einen unbekannten Riesen zu fangen. Wie groß und welches Aussehen, war/ist egal und so ist es auch gekommen. Meine Ziele sind nur an meine Angelei gerichtet und nicht an einen bestimmten Fisch. Das Ziel seit dem ich auf Karpfen angle ist, das Hobby mit so viel Spaß und Genuss wie möglich zu betreiben, ohne sich durch irgendwelche Gewichte von Fischen verrückt machen zu lassen. Trotzdem: Dicke Fische wollen wir doch alle. Aber bitte nicht auf Teufel-komm-raus-und-ich-scheiß-auf-alles-und-jeden…! Wir sind doch alle Abenteurer, mit einem latenten Hang zur Naturromantik – das ist gut so!Krassester Zielfisch, den Du im Fangbuch hast: Ha, da muss ich nicht lange nachdenken – das ist wohl der 80-Pfünder. Wobei ich hier nicht von einem Zielfisch sprechen möchte. Das war eher Zufall und riesen Glück. Der Überraschungseffekt des Fanges macht den Fisch zu dem „krassesten“ Fisch in meinem Fangbuch…weniger das Gewicht.Gewässer, das Du gerne beangeln möchtest: Dort wo ich alleine am Wasser hocke und nur schemenhaft das andere Ufer erkennen kann!Geilstes Gewässer, das Du bisher beangelt hast: Le Big Blue…ein unfassbares Wasser in den südfranzösischen See-AlpenAuto: C-Klasse T und Land Rover DiscoveryLängste Session: 3 Wochen am Lac du Der. Völlige Verwahrlosung in der französischen Schlammwüste. Nach 2 Wochen ist es dir einfach egal, dass in deinem Kaffee Schlammbröckchen schwimmen und die Wathose ekelhaft und vergammelt riecht.Lieblingsessen: Bauchscheiben mit HP Sauce!Lieblingsessen am Wasser: Noch mehr Bauchscheiben mit noch mehr HP Sauce!Mehr von Dir finden wir wo: …auf facebook und natürlich immer mal wieder auf Carpzilla ;-) 

Stairs2Hell: Jakub Vagner lädt zum Karpfen-Cup nach Tschechien
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News 06.04.2017

Der weltbekannte Angler Jakub Vagner veranstaltet in diesem Jahr zum ersten Mal das „Stairs2Hell“ Event. Es handelt sich dabei um einen großen Karpfen-Cup in der Tschechischen Republik, bei dem faire Regeln im Vordergrund stehen, so dass alle Teilnehmer die gleichen Chancen haben und der Wettkampf bis zur letzten Minute spannend bleibt!Dem Gewinner winken 25000€ Bei Stairs2hell handelt es sich im Grunde um einen Karpfen-Cup, ähnlich den World Carp Classics oder dem Balaton Carp Cup, allerdings wird bei Stairs2Hell an einem Gewässer genagelt, an dem alle Angelplätze gleichwertig sind. Weiter zur Fairness trägt folgende Regel bei: Es gewinnt nicht das Team, das sie meisten Fische fängt, sondern das Team, das die drei größten Fische fängt!Teilnehmen können bis zu 100 Teams á 2-3 Angler, geangelt wird am 1600 Hektar großen Novomlynska Lake, dem viertgrößten Gewässer Tschechiens, in dem die größten Fische des Landes schwimmen und an dem die World Carp Classics 2016 stattfanden.Gleiche Chancen für alle!Der Wettkampf geht vom 19.-26. August, insgesamt 114 Stunden. Auf die Erstplatzieren warten Hauptpreise im Wert von 46.000 Euro - wow! Dem Gewinner-Team winken ganze 25000 Euro, an Platz 2 gehen 10000€ und an Platz immer noch 5000€. Natürlich werden auch die Sektoren-Sieger und der Fänger des größten Karpfens mit hohen Preisgeldern ausgezeichnet.Veranstalter Jakub Vagner hat sich für dieses Mega-Event nicht ohne Grund den legendären Novomlynska Lake ausgesucht, denn dieser Stausee bietet aufgrund seiner Struktur und Beschaffenheit allen Teilnehmern gleich gute Startvoraussetzungen, was einmalig unter allen Karpfen-Cups in Europa ist, so Vagner gegenüber der Carpzilla Redaktion. Viele weitere Infos zum Gewässer findet ihr hier:http://www.stairs2hell.cz/en/lake-novomlynskaTeilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gesucht!Um den Stairs2hell Wettkampf mit möglichst vielen Teams aus ganz Europa zu besetzen, sucht Jakub Vagner auch nach Teilnehmern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Alle Infos zur Teilnahme findet ihr unter folgendem Link: http://www.stairs2hell.cz/enWeitere Infos in KürzeIn der kommenden Woche bekommt ihr bei uns weitere exklusive Informationen zum Wettkampfgewässer Novomlynska Lake - dem wohl besten Karpfengewässer der Tschechien Republik. Bis dahin wünschen wir euch viel Vergnügen mit dem Promo-Video zu Stairs2Hell - Film ab:

Rene: Shit Happens aber 20 Kilo bleiben für immer!
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MAG 06.04.2017

Eigentlich hatte sich Rene sein Frühjahr etwas anders vorgestellt, doch dann stürzt er und zertrümmert sich die Schulter. Doof nur, dass kurz nach seiner OP der Frühling einsetzt und am Kanal die Fische buckeln. Wie es Rene trotzdem ans Wasser schafft, warum am Ende alles für den Arsch war aber 20 Kilo trotzdem für bleiben, all das erfahrt ih in seiner Story auf Carpzilla:Dieses Jahr begann für mich ganz anders, als ich es im Vorfeld erwartet, geschweige denn geplant hatte. Durch einen schweren Sturz sprengte ich mir das Eckgelenk an der rechten Schulter und war somit beruflich erst mal aus dem Verkehr gezogen.Zuerst konnte ich mir die Zeit zuhause im Warmen gut vertreiben, doch dann wurde es ernst, denn der Frühling stand auf einmal vor der Tür. Die Temperaturen schossen nach oben und mit den ersten Sonnenstrahlen wurden die Kanalspaziergänge regemäßiger und länger. Es kam wie es kommen musste: Die Fische waren schneller lokalisiert als mir lieb war.Der Drang, den großen Kanalbullen endlich wieder nachzustellen, wurde immer größer. Meine Schulterverletzung begann die Situation zur Hölle zu machen! Eine Lösung musste her, denn ich war mit meiner Verletzung stark eingeschränkt, den meinen frisch operierten Arm durfte ich nicht belasten. Dicke Kanalkarpfen stemmen? Undenkbar!Auf Mischa ist VerlassZunächst sahen die Chancen also schlecht aus, den gefundenen Kanalbrummern auch tatsächlich auf die Schuppen zu rücken, doch so ganz konnte ich mich mit dieser bescheidenen Situation nicht abfinden. Also machte ich mich auf den Weg zu einem guten alten Freund. Ich war mir sicher: Ihm konnte ich mich mit meiner wertvollen Entdeckung anvertrauen.Die Wahl fiel selbstverständlich auf keinen anderen als Mischa Werner. Micha scheut keine Mühen, kennt kein schlechtes Wetter, kann Geheimnisse für sich behalten und ganz wichtig: Bei ihm kommt der Spaß garantiert nicht zu kurz.Diverse Getränke später schlugen wir ein und der Plan stand fest. Mischa kümmerte sich um den Transport vom Tackle und ich musste sicherstellen, dass mein Futterboot einsatzbereit war und die Akkus geladen sind. Wir bereiteten von nun an gemeinsam den Platz vor und fütterten großzügig verschieden Sorten Boilies aus dem Hause TT Baits und Proline.Die GoldaderWir fischten mit zwei Ruten trotz der erlaubten sechs, um die die Fische nicht zu verkämen und einigten uns darauf, bei jedem Biss abzuwechseln - soweit es meine Schulter zuließ. Bei der Schnurwahl und dem Endtackle gingen wir wie immer keine Kompromisse ein und wählten nur strapazierfähiges Material, da die Angelei an diesem Platz durch die starke Berufsschifffahrt fast unmöglich ist.Doch durch unseren speziell zurecht gelegten Plan und allen voran durch gutes Teamworkstießen wir auf eine Goldader. Obwohl unsere Ruten immer nur kurze Zeiträume effektiv an den Spots lagen, wurden wir reich belohnt und fingen mehr als wir uns im Vorfeld ausgemalt hatten. Darunter ein 22kg Schuppenbrett und einen Zeiler, der nicht schöner hätte sein können. Das alles geschah obwohl unter und über Wasser eigentlich noch Winter herrschte.Teamwork zahlt sich ausWir Klatschten ab und entschieden den Platz aufzugeben, da Mischa nun wieder sehr stark beruflich eingespannt war und ich die Fische an einer anderen vielversprechenden Stelle lokalisiert hatte. Diese war mit meinem Handicap leichter zu erreichen und zu beangeln.Also nahm das Schicksal seinen Lauf. Ich fühlte mich wieder stabil genug, um alleine loszuziehen und siehe da es klappte: Am neuen Spot machte ich das Futterboot klar, beköderte ein Rig mit eineinhalb Mango Boilies von Proline und platzierte die Montage punktgenau vor einem Schleusenbecken, in dem ich kurz zuvor Fische entdeckt hatte.Noch während ich die zweite Rute beköderte, lief die erste Rute schon ab. Drill und Landung lief trotz der noch nicht ganz verheilten Schulter wie geschmiert. Kurze Zeit später lag ein 20,8 kg schwerer Schleusenfisch auf die Matte.Autsch!In all meiner Euphorie präsentierte ich ohne Rücksicht auf Verluste meinem Kumpel Marvin, der gerade in der Nähe fischte, den Kanal-Bullen für die Kamera. Mein Körper schien so unter Adrenalin zu stehen, dass ich gar nicht merkte, dass die neu eingebrachten Bänder in der Schulter gerade wieder gerissen waren… Shit Happens.Während ich diese Zeilen schreibe, warte ich auf einen neuen OP-Termin. Tja, die letzten Wochen der Genesung waren wohl im wahrsten Sinne des Wortes für den Arsch.Aber, was solls: 20 Kilo bleiben schließlich für immer!Rene

Deine Story: 36 Stunden mit Mirko Schulze
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MAG 06.04.2015

Mein Blick schweift immer wieder auf meine Armbanduhr, ich habe das Gefühl, dass die Zeit im Schneckentempo an mir vorbeizieht. Die letzten 11 Stunden waren schier eine Ewigkeit und die letzte Stunde meiner 12-Stunden-Schicht scheint nun völlig still zu stehen. 05:30, ein kurzes Ablösegespräch mit der Folgeschicht und ab geht’s in Richtung Umkleideraum schnell geduscht und schon sitze ich in meinem Auto. Es stand die ganze Nacht auf dem Firmenparkplatz, das gesamte Tackle lud ich gestern schon ein.Ein wenig leichtsinnig das Auto über Nacht hier stehen zu lassen, mit dieser wertvollen Ladung, für Diebe wäre es eine fette Beute gewesen. 06:30, endlich angekommen am See, ich laufe vom Parkplatz zu der Stelle am See, die ich gerne die nächsten 36 Stunden befischen möchte.Kampf gegen die MüdigkeitPuh - kein anderer da, als Schichtarbeiter hat man doch auch ein paar Vorteile gegenüber denen, die immer zur selben Zeit aufstehen müssen. Ein kurzer Sprint zurück zum Auto, schnell atmend öffne ich die Heckklappe von meinen Kombi. Oh Gott denke ich nur, warum im Gotteswillen braucht man nur so viele Dinge zum Angeln. Ich denke zurück an die Zeit als ich ein kleiner Junge war und ich mit meinem Fahrrad zum See fuhr.Eine Rutentasche um die Schulter gehangen und eine Sitzkiepe auf dem Gepäckträger sollte damals reichen, um dem Fisch nachzustellen. Aber das war mal, jetzt reicht manchmal noch nicht mal mehr mein Kombi aus für die umfangreiche Ausrüstung. 10 Minuten später ist mein Trolley beladen und ich gehe in Richtung Angelstelle.Meine Beine sind schwer und die Müdigkeit überkommt mich immer wieder, seit gestern 15:00 bin ich nun schon wach. Am Horizont sehe ich, wie sich immer mehr Wolken bilden. Da kommt gleich noch was runter, denke ich und mit diesem Gedanken im Kopf baue ich mein Camp in Rekordzeit auf. So jetzt erstmal Füttern: Ein Mix aus Bloodworm Pellets und Bloodworm Stick Mix, der mit Response Spice Liquid versetzt wird, findet seinen Weg auf zwei Spots im Wasser. Noch jeweils zwei Hände voll N-Gage XP Boilies hinterher, fertig. Da sich die beiden Spots nicht weit vom Ufer befinden, reicht eine Futterkelle aus, um das Futter ins Wasser einzubringen. Meine Augen werden immer schwerer, ich nehme auf meine Liege Platz und fange an zwei Rigs zu binden. Eine gefühlte Ewigkeit später stehe ich mit einer Rute am Ufer und werfe mit einem gezielten Wurf die erste Montage in Richtung Futterplatz. Mit Zeigefinger und Daumen greife ich die Schnur und spüre wie das Blei hart auf dem Grund aufschlägt. Perfekt, der Grund ist an der Stelle sauber, ich spanne die Schnur leicht und lasse ein Backlead die Schnur herabgleiten, so das sicher gestellt ist, dass alles schön unauffällig am Grund liegt.Werfen, fühlen, absenkenIch werfe die zweite Rute aus, doch dieses Mal schlägt das Blei weich auf. Ok Wasserpflanzen, schnell ein gekurbelt und ein zweiter Wurf. Mist schon wieder Wasserpflanzen, erst nach dem vierten Wurf liegt die Montage auf harten Grund. Ich klippe wieder ein Backlead ein und lasse es langsam die Schnur herabgleiten, bis es im Wasser verschwindet. Vorsichtig spanne ich beide Schnüre, hänge die Hänger ein und schalte meine Gardner TLB Bissanzeiger ein. Fertig.Fix und fertig lege ich mich auf meine Liege, roll mich in meinem Schlafsack ein und rauche eine letzte Zigarette. Während meine Augen so langsam zufallen, höre ich die ersten Regentropfen auf mein Titan niederprasseln. Es gibt für mich keine bessere Einschlafmusik als diese Regentropfen, wenn gleich in meinem Zustand, auch ein Presslufthammer mich in den Schlaf wiegen könnte.Unterwasser-FeuerwerkImmer noch müde und leicht angeschlagen öffne ich meine Augen, im ersten Augenblick kommt mir alles fremd vor, doch dann lichtet sich der Schleier. Ich bin an dem Ort an den ich hin gehöre. Einzelne Regentropfen die der Wind von Blättern des Baums abschüttelt, tropfen auf meine Behausung. Ich versuch den Reißverschluss von meinem Schlafsack aufzuziehen, vergeblich. Das blöde Ding hat sich verklemmt. Mit Geduld und Ruhe befreie ich mich aus meinem Schlafsack, ein Blick auf meine Uhr, lässt mich doch etwas erschrecken.Es ist schon 18:00 Uhr. Jetzt erstmal einen Kaffee, schnell kocht das Wasser und ein paar Minuten später ist der Kaffee aufgebrüht. Die Regenwolken haben sich mittlerweile verzogen und die Außentemperaturen sind sehr angenehm. Leider blieben die Bissanzeiger bis jetzt still, aber die Nacht steht ja noch bevor. Um unter ein Feuerwerk zu zünden, welches an Attraktivität und Lockwirkung kaum zu überbieten ist, bereite ich einen Bloodworm-Stick-Mix zu, den ich dann später in einen PVA Beutel fülle und auf das Vorfach mit einer Stringernadel ziehe.In diesem Stick Mix packe ich ein paar besondere Goodies rein. Eine Hand voll 10mm Live System Boilies sowie Bloodworm Pellets. Das Ganze binde ich mit dem exzellenten Robin Red Liquid und Bloodworm Liquid ab. Das Robin Red Liquid auf Basis von Haith`s Robin Red hat eine sehr würzige Note mit einen scharfen Abgang, Karpfen lieben es.Auf zur nächsten SchichtWenig Zeit später liegen wieder beide Montagen auf den Spots. Die Nacht bricht ein und ich schaue gebannt auf den See. Hier und da durchbricht ein kleiner Fisch die Wasseroberfläche und ich kann die Ringe im Mondschein sehen. Dann ein lautes Klatschen, nicht weit weg von meiner linken Angelstelle. Karpfen!Mit einen guten Gefühl schlafe ich irgendwann ein. Ein lautes Piepen reißt mich aus dem Schlaf, ich springe auf und nehme die linke Rute in die Hand. Der Fisch zieht augenblicklich etliche Meter Schnur von der Rolle, bleibt dann stehen und zieht nach rechts in einem großen Halbkreis. Nur langsam gewinne ich die Oberhand und kann nach und nach die verlorene Schnur zurück erkämpfen. Nach einiger Zeit kann ich den Fisch keschern und ich sehe im Schein meiner Kopflampe einen schönen Schuppenkarpfen.Es dauert nicht mehr lange bis das Dunkel der Nacht verschwindet, um 10:00 steht ein guter Bekannter neben mein Zelt und fragt mich: „Wie geht es Dir“ und im gleichen Atemzug „Und lief was?“ Mit einen glücklichen Grinsen antworte ich „Ja“. Die 36 Stunden "Schicht" nach der Schicht hat sich mal wieder gelohnt. Zufrieden und ausgeruht mach ich mich wieder auf zur Arbeit und freue mich, denn das Wochenende steht schon vor der Tür.Mirko Schulze

WATERCRAFT 2: Letzte Exemplare bei diesen Händlern…
181
Daniel Tischner: Unglaubliche Winter-Serie
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MAG 05.04.2016

Der Weg zum Winterfisch ist oftmals hart. Aber wenn man weiß wo die Karpfen unter Wasser stehen, kann man auch bei kalten Wassertemperaturen sehr erfolgreich sein.Ab Dezember bin ich sehr aktiv am Wasser. Denn gerade in der kalten Jahreszeit habe ich den ganzen See für mich und es besteht kaum Angeldruck.Die Wassertemperatur pendelt um die vier Grad und die Fische fressen wenig, aber wer die Fische sucht, findet diese auch und kann Sie mit ein wenig Geschick überlisten.So turnte ich den ganzen Winter über auf Bäumen herum, kämpfte mich durch stachlige Büsche und beobachtete den See mehr, als ich eigentlich fischte! Aber gerade das zeichnet den Erfolg aus. Suchen - finden - beobachbachten - fangen, lautet die Devise. Mit knapp 100 Winterfischen bin ich mehr als zufrieden und kann auf unzählige Runs im Strum, Dauerregen, Schnee oder sogar unter Eis zurückblicken. So etwas hätte ich mir vor Jahren niemals träumen lassen. Die VorgehensweiseFür meine Winterangelei verwende ich Boilies, die gut im kalten Wasser arbeiten und Ihre Aromen zügig frei geben. Seit einigen Jahren vertraue ich der Boilieschmiede T.T. Baits. Gerade der Octopex und die Protos aus dieser Range sind hervorragend für diese Bedingungen geeignet. Ich füttere nach meiner eigenen vier Hand Formel: Eine Hand Boiles, eine Hand halbierte und gecrushte Boilies, eine Hand kleine Futterpellets und eine Hand Dosenmais! Mit dieser Futterstrategie fahre ich den ganzen Winter über sehr gut. Gerade im Winter wenn die Fische nicht viel herum ziehen, ist es wichtig, dass die Ruten perfekt liegen. Dazu lege ich sie meist direkt am Ufer ab. Hierfür braucht man kein Boot oder andere Hilfsmittel. Rute ablegen und mit offenem Bügel zurück zu den Banksticks. Mit der Futterschaufel oder per Hand kann man die Spots dann gut unter Futter halten. Das Tackle kann auch mal zuhause bleibenWinterspots sind ganz klar die tiefen Bereiche des Sees, aber auch Totholz oder überhängende Büsche bieten den Karpfen Schutz in dieser Jahreszeit.Selbst kurze Ansitze von zwei bis drei Stunden können sich schonlohnen. So zieht es mich in den frühen Morgenstunden gegen vier Uhr ans Wasser, um die typischen Beißzeiten mitzunehmen, die natürlich von See zu See variieren können. Meist fahre ich zwei bis drei Mal in der Woche vor oder nach der Arbeit an den See und suche nach Fischaktivität. Einmal in der Woche geht es dann für mich für zwei bis vier Stunden ans Wasser. Das gute am Winter: man kommt mit wenig Tackle aus, packt nur das nötigste ein, ist schnell am Platz und wieder daheim.An wärmeren Tagen, um die 10 Grad, zeigt sich der Erfolg an den Stellen, an denen die Sonneneinstrahlung am größten ist. In diesem Fall sind auch Flachwasserbereiche sehr produktiv. Die krasseste SessionMeine aufregendste Winter Session war Anfang Dezember. Ich hatte eine harte Arbeitswoche hinter mir, die Uhr schlug 6:30 Uhr am Morgen und die Nachtschicht war beendet - ab ans Wasser!Das Wetter war alles andere als angenehm, denn es herrschten eisiger Wind und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Randeis zierte den See, aber nichts konnte mich abhalten, denn ich hatte den Ehrgeiz in diesem eher untypischen Wintergewässer endlich fische zu fangen. Ich konnte an diesem große See immer wieder Fische am Totholz unter dem Randeis ausfindig machen. Wenn die Fische in diesen Bereichen so aktiv sind, müssen sie auch fressen dachte ich mir. Und so lag schon kurz nach sieben Uhr die erste Rute am Totholz, neben einem kleinen Busch. Meine zweite Rute legte ich in einem tieferen Teil des Sees ab, baute schnell des restliche Tackle auf und freute mich, nach einer langen Arbeitsnacht, auf meine Liege!  Von wegen ausruhen!Es dauerte allerdings keine 10 Minuten, da gab es bereits den ersten Vollrun. WOW! So schnell hatte ich wirklich nicht mit einem Fisch gerechnet, vor allem nicht bei diesen Bedingungen. Belohnt wurde ich mit einem wunderschönen Halbzeiler...Wahnsinn! Die Rute war rasch wieder am Platz und kurz danach rannte die andere Rute im tiefen Bereich des Sees ab. Ich nahm die Rute auf und wusste sofort: das muss ein guter Fisch sein! Die Schnur wurde von der Rolle gerissen, als gäbe es kein morgen mehr! Als ich die Bremse etwas nachstellen wollte, ertönte der Bissanzeiger an der andern Rute. Holy Shit! Nachdem ich den Fisch mit knapp 15 Kg im Kescher hatte, schaute ich nach meiner anderen Rute. Der Bissanzeiger war wieder verstummt, da der Fisch wie befürchtet im Totholz fest hing. Nach kurzem warten hatte sich der Gute jedoch selbst befreit und ich konnte einen kleinen dicken Spiegler mit knapp 7 Kg auf der Matte begrüßen! Drei Fische nach gut 30 Minuten! Was ist denn da heute los? Manchmal läuft es einfachIch fütterte die Spots nach, legte beide Ruten wieder ab und freute mich erneut auf etwas schlaf nach dem Nachtdienst. Aber es ging Schlag auf Schlag weiter! Die Fische standen genau da, wo ich sie die ganze Zeit schon vermutet und beobachtet hatte. Nach einem weiteren Doppelrun und knapp 20 Fischen bis kurz nach Mittag stand mir natürlich das Grinsen im Gesicht. Meine letzten Futterreserven waren aufgebraucht und so fuhr ich bereits gegen 13:30 Uhr wieder nach Hause, denn ich hatte meinen Soll für heute wohl mehr als erfüllt! In den nächsten Wochen erwachen wieder die Schönwetter-Angler aus dem Winterschlaf und der Angeldruck wächst von Tag zu Tag. Aber eins hab ich ihnen voraus: mein Fangbuch ist schon im März halb gefüllt! Ich Wünsche Euch viel Erfolg am Wasser!  Mein Tipp: Fahrt auch mal ans Wasser ohne eine Rute auszuwerfen, denn wer beobachtet und findet, hat die halbe Schlinge schon voller Fisch, egal ob Sommer oder Winter  Tight Lines, Daniel “Günni“ TischnerTeam: Carp-n-Roll

Karpfenradio #40: mit Nils Thönnes & Christopher Paschmanns
80
Karpfenradio 05.04.2020

Karpfenradio! Im Rahmen unserer #CarpzillaCare hauen wir die 40. Folge schon heute raus, geben euch also einfach einen Podcast mehr diesen Monat. Und in diesem erwartet euch Nils Thönnes vorm Mic. Christopher hat den Niederrheiner im Winter an seinem Zielfischsee besucht.Nils Thönnes ist 30 Jahre alt, lebt am Niederrhein und ist umgeben von einigen großen, dünn besetzten Baggerseen. Für dieses Karpfenradio trafen sich Christopher Paschmanns und Nils im Winter allerdings an einem überschaubaren, verwachsenen, geradezu verwunschen anmutendem, Waldsee. Denn dort hat Nils noch eine Mission, einen besonderen Zielfisch. Was hat es damit auf sich?Um beides geht es unter anderem auch in diesem Podcast: Die Zielfischangelei in der kalten Jahreszeit und die oft zähe, herausfordernde Angelei an den dünn besetzten Baggerseen entlang des Rheins. An denen hat Nils viel Zeit verbracht und machte eine interessante Lernkurve durch. Welche ist das?Nils mag es, sich fordernden Aufgaben zu stellen und kommt entsprechend auch gut damit klar, zu blanken. Denn das ist leider die Regel an Gewässern mit wenigen Fischen. In der Vergangenheit konnte er den Code an einem extrem dünn besetzten Kanal knacken und auch an einem regional bekannten Baggersee einen Großteil des Bestandes fangen. Wie sieht dieser Code genau aus?Spannend ist, wie sich seine Herangehensweise über die Jahre entwickelte. Weg vom Aussitzen und hin zum opportunistischen, mobilen Angeln. Wie findet man Fische an den dünn besetzten Seen?Und obwohl er von herausfordernden Großfisch-Gewässern umgeben ist, zieht es Nils immer wieder trotz der weiten Strecke an die Schifffahrtskanäle in Belgien und den Niederlanden. Was treibt ihn an? Was fasziniert ihn an diesen Kanälen?Sein Weg ins Korda-Team und seine Positionierung in der Karpfenszene sind weitere Themen dieses interessanten Gespräches. Neben anglerischen Themen gehen Nils und Christopher auch auf viele private Bereich von Job über Familie und andere Interessen ein.Nils ist übrigens zwischenzeitlich Vater geworden und wir von der Carpzilla-Redaktion gratulieren ihm ganz herzlich!Viel Spaß mit diesem Podcast#CarpzillaCare

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