Suche
Herbst-Update vom Steineweiler Weiher: letzte freie Plätze jetzt buchen!
Katran Schnüre im Praxistest: SBM Orange und Crypton Carp Review
UNTERSCHÄTZTER Köder zum Karpfenangeln: Kürbiskernplatten
Lohnt sich der Deeper CHIRP+ 4? Wir machen den Vergleich zum Vorgängermodell
Herbst-Update vom Steineweiler Weiher: letzte freie Plätze jetzt buchen!
Herbst-Update vom Steineweiler Weiher: letzte freie Plätze jetzt buchen!
3
24.09.2026

Auch in diesem Jahr hat der Steineweiler Weiher der Angelzentrale Herrieden wieder gezeigt, was in ihm steckt. Die vergangenen beiden Monate waren fangtechnisch sehr stark, und selbst im Hochsommer lag das Durchschnittsgewicht der gefangenen Karpfen bei beachtlichen 16kg. In jeder Woche ka...

weiterlesen
Katran Schnüre im Praxistest: SBM Orange und Crypton Carp Review
Katran Schnüre im Praxistest: SBM Orange und Crypton Carp Review
2
17.09.2026

Wie schlagen sich die SBM Orange und Crypton Carp Hauptschnüre von Katran Fishing Line im Praxistest am Wasser? Wir haben die Schnüre zum Karpfenangeln getestet und schildern euch hier unseren Ersteindruck....

weiterlesen
UNTERSCHÄTZTER Köder zum Karpfenangeln: Kürbiskernplatten
UNTERSCHÄTZTER Köder zum Karpfenangeln: Kürbiskernplatten
1
02.09.2026

Wer beim Karpfenangeln auf der Suche nach einem natürlichen, hochwirksamen Futtermittel ist, kommt an Kürbiskernplatten kaum vorbei. In diesem Video erfährst du, was Kürbiskernplatten eigentlich sind, welche Vorteile sie bieten und wie du sie zum Karpfenangeln richtig einsetzt....

weiterlesen
Lohnt sich der Deeper CHIRP+ 4? Wir machen den Vergleich zum Vorgängermodell
Lohnt sich der Deeper CHIRP+ 4? Wir machen den Vergleich zum Vorgängermodell
2
26.08.2026

Lohnt sich der neue Deeper CHIRP+ 4 wirklich? Diese Frage stellen sich aktuell einige Angler, wie die Kommentare zu unserem Unboxing Video des CHIRP+ 4 zeigen. Was ist wirklich neu und wie unterscheidet sich das Sonar zum Vorgängermodell? Wir machen den Test!...

weiterlesen

News

MAGazin

Community

Monsterkarpfen aus Gyékényes!
1
Ein gewaltiger Karpfen aus Gyékényes!
3
Mein neuer PB
2
Pfingstfisch
2
Schöner, dunkler Spiegler
2
Habe hier einen schönen Spiegler aus dem Natursee
5
Schöner Schuppi
4
Harte Arbeit zahlt sich aus!
3
Fetter jagst Karpfen
4
Spiegler Pb
4
Futterplatzangeln im Herbst
1
Parco del Brenta
1
Laguna Blu - Italien
2
Fluss-Vlog 11 - Wenig Zeit viel Fisch - Schnell Karpfen im Fluss fangen - Karpfenangeln im Sommer
1
Vereinsgewässer Morgens Anfang Mai
0
Fluss-Vlog 9 (1/2) der wohl beste Platz im Fluss - Futterplatz im Fluss - Karpfenangeln im Frühling
1
First Session 2023
1
VTB11/2022 Angeln im Krautsee
1
Winterangeln
16
Vanlife Karpfenangeln in Frankreich inkl. Q&A von Euch Herbstoffensive
14

Damals an diesem Tag

FX9 von Fox – die kleine Schwester ist da!
226
News 30.09.2015

Nachdem die große Big Pit Rolle “Fx11” von Fox schnell viele Freunde in Europa fand, wurden bald die Rufe nach einem kleineren Modell lauter. Denn auch in Europa bevorzugen mehr und mehr Angler leichteres Gerät – gerade wenn an kleineren Gewässern oder im Uferbereich und somit auf kürzeren Distanzen geangelt werden soll.Die neue Fox-Rolle FX9 kommt diesem Wunsch nach, ohne dabei auf den sehr beliebten mattschwarze Look der großen Schwester zu verzichten.Darüber hinaus bietet die FX9 natürlich auch dieselben technischen Finessen: Ein sehr ruhiger Lauf trifft auf eine nahezu perfekte Schnurverlegung und eine schnellverstellbare Bremse, die dennoch sehr fein justiert werden kann.Durch die kleinere Größe und das reduzierte Gewicht ist die FX9 perfekt, um sie mit einer leichten Ruten mit nicht all zu hoher Testkurve zu kombinieren.Produkteigenschaften:·         Sehr ruhiges Laufverhalten·         Pro Kurbelumdrehung wird 80 cm Schnur eingeholt.·         Schnellverstellbare Bremse ·         Robustes Graphit-Gehäuse ·         Unendliche Rücklaufsperre·         Gewicht: nur 560g!·         Übersetzung: 4.6:1·         2 Schnurclips – in Schwarz und Silber·         Exakt ausbalancierter Rotor·         Ersatzspule·         5 Edelstahl Kugellager + 1 WälzlagerSchnurkapazität:0.30mm / 330m0.33mm / 310m0.35mm / 280m0.37mm / 220mZu welchem Preis die FX9 erhältlich sein wird, ist derzeit noch nicht bekannt.Hier geht es zur Produktvorstellung bei Fox International:http://www.foxint.com/products/carp-fishing/Reels/?lang=g 

Sternstunde am Main: Marvin Schaack fängt 52er!
309
News 30.09.2014

Marvin Schaack erlebte eine echte Sternstunde am Main. Marvin fing vergangene Woche Karpfen von 26, 22 und 15 Kio innerhalb einer Session! Marvin informierte uns kürzlich über seine spektakuläre Serie, auch in den News von Naturebaits ist die Medlung aktuell zu finden.Ein wirklich stattliche Leistung, denn die großen Flüsse gelten in Deutschland als die Herausforderung schlechthin. Warum? Im Vergleich zu den 90iger Jahren und den frühen 2000ern sind die Bestände in den großen deutschen Flüssen kaum gewachsen. Die verbliebenen Fische finden aber aufgrund der deutlich besser gewordenen Wasserqualität viel mehr natürliche Nahrung vor. Dazu kommt die stetig zunehmende Binnenschifffahrt sowie die Zuwanderung und Ausbreitung von nicht heimischen Arten, wie der Schwarzmeergrundel im süddeutschen oder der Wollhandkrabbe im norddeutschen Raum. Auch die Wasserstände schwanken stärker als in der Vergangenheit, Hochwasser können jederzeit kommen und gehen. Alles in allem schwierige und kaum planbare Bedingungen für uns Karpfenangler. Doch am Beispiel von Marvins Sternstunde erkennt man, welches Potential in unseren Flüssen schlummert. Man muss die Herausforderung nur annhemen. Marvin hat sie angenommen und es einfach probiert. Er hat sich nicht gescheut, sein Futter in den Main zu werfen, statt in den nächsten See, in dem die bekannten Dicken ihre Bahnen ziehen. Wie so oft beim Karpfenangeln wird Mut und Einsatz belohnt.Marvin, wir gratulieren zum Fuffi aus dem Fluß - der zählt doppelt!Hier geht es zu den News von Naturebaits:https://www.naturebaits.de/news.htmlViele weitere spannende News, Berichte und Fangmeldungen übers Flusskarpfenangeln findet ihr hier:http://www.carpzilla.de/search/node/fluss

Im Einsatz: Der Fox Royale R2 Camo Bedchair
Im Einsatz: Der Fox Royale R2 Camo Bedchair
Im Einsatz
55
MAG 29.09.2020

Vor ein paar wenigen Wochen erst setzte ich mich in den Zug und machte mich auf den Weg nach Nürnberg zum Carpzilla Headquarter, um dem Team einen Besuch abzustatten. Neben der Arbeit, vielen neuen Erfahrungen und einer Menge Spaß, sollte natürlich auch die Angelei nicht zu kurz kommen. Abends hieß es dann: „Ab an den Kanal“. Vier Nächte lang durfte ich dabei auf dem Fox Royale R2 Camo Bedchair verbringen. Welchen Eindruck die Liege nach der kurzen Testwoche auf mich gemacht hat, erfahrt ihr hier:Der erste EindruckFrisch und sorgfältig verpackt aus dem Pappkarton herausgezogen, überraschte mich zuerst die verhältnismäßig eher umfangreichere Größe der R2. Ich persönlich nutze in meiner privaten Angelei das kleinste Bedchair Modell des Herstellers und dieses zudem auch noch in der Compact-Version. Bei meiner Größe und schnellen Nächten reicht das völlig aus. Dass es jedoch auch deutlich komfortabler geht, ja schon fast wie im heimischen Bett zu nächtigen, habe ich direkt beim ersten Probeliegen feststellen können. Auch das stylische Camo-Design und die, mit weichem Fleece bezogene, Matratze ließen nichts zu wünschen übrig.Der Aufbau am WasserMit 13kg ist der Bedchair sicherlich kein Fliegengewicht und dankbar über jeden Trolley-artigen Untersatz. So war auch ich froh, dass Mark stets die „Karre“ dabeihatte. Mit ein wenig schweißtreibendem Geschleppe ist die Liege jedoch allemal händelbar. Der Aufbau gleicht dabei einem Kinderspiel: Kurz die sechs Beine ausklappen, die zehn Zentimeter Höhenverstellung durch ein einfaches Drücken des Verstell-Knopfes dem Boden angleichen, fertig. Die Beinhöhe von 36-46cm bietet genügend Platz, um Taschen, Hardcases, Eimer und weitere Ausrüstungsgegenstände unter die Liegefläche zu stellen. Über wacklige Füße muss aufgrund der drehbaren „Schlamm-Platten“ außerdem nicht mehr nachgedacht werden. Auch der Rahmen stellt keine Einsparungen in Sachen Stabilität dar.Wie man sich bettet, so liegt manKaum habe ich mich auf die R2 gelegt, da wollte ich schon garnichtmehr aufstehen. Die weiche, gut gepolsterte Matratze und das darunter straffe Spannsystem sorgen für ein angenehmes Liegegefühl und vermeiden unbequeme Durchhänger. Wem die Liege zu straff ist, der kann die, an der Unterseite liegenden, Gummizüge außerdem ein wenig lockern. Durch die extra dicke Polsterung am Kopfende muss auch kein Kissen mehr mitgenommen werden – für mich persönlich war dies schon die optimale Kopfposition. Erstaunlich und spannend zu beobachten war vor allem die wechselnde Form der Matratze. Schon nach nur drei Nächten passte sie sich perfekt an meinen Körper an und erweckte den Eindruck auf mich, deutlich mehrere Nächte auf der komfortablen Unterlage gerissen zu haben. Die Länge von 212cm und Breite von 90cm sorgen dabei für ein Schlafgefühl, wie in einem üppigen Ein-Mann-Bett und vermitteln Wohlfühl-Charakter.TransportNach der mehr- oder mindererfolgreichen Session am Kanal muss am Morgen natürlich wieder alles abgebaut werden – ein Abziehen des Schlafsackes von der Liegefläche ist dabei nicht nötig. Hier hat Fox mitgedacht und genug Platz für einen sowohl dünnen als auch dicken Schlafsack durch den Einsatz von Doppelscharnieren geschaffen. Auch der Transport soll so angenehm wie möglich gestaltet werden. Ein einfaches und straffes Zusammenzurren der Liege zu einem kompakten Packet stellt mit Hilfe der rundumliegenden Spanngurte kein Problem mehr dar. So war neben der Fox R2 und Marks Liege immer noch genug Platz für weiteres Tackle auf dem Trolley vorhanden.FazitAuch, wenn ich lediglich vier Nächte auf der Fox Royale R2 Liege verbracht habe, bin ich durchaus positiv überrascht. Trotz der anfangs eher skeptischen Meinung, welche hauptsächlich aufgrund des verhältnismäßig hohen Gewichts basierte, bin ich froh eine solch komfortable und angenehme Schlafmöglichkeit bereitgestellt bekommen zu haben. Demnach kann ich das „Bett“ denjenigen empfehlen, die hauptsächlich mehrere Nächte am Wasser unterwegs sind und dabei keine Einsparungen in Sachen Liegefläche in Kauf nehmen möchten. Auch für größere Personen bietet die R2 ausreichend Platz.Preislich ist der Fox Royale R2 Camo Bedchair für rund 170€ zu haben, zum Beispiel bei der Angelzentrale Herrieden (momentan sogar im Angebot) oder Angling Direct.Mehr Informationen zur Liege erhältst du in der passenden News: https://www.carpzilla.de/news/produkt-news/wie-man-sich-bettet-so-liegt-man-der-fox-royale-r2-camo-bedchair-14306.html

Sportex Graphenon Carp Rute
Ein Rutentraum aus Carbon und Silber: die Sportex Graphenon
102
News 30.09.2019

Karpfenruten aus dem Hause Sportex stehen für hochwertige Verarbeitung, moderne Optik und enorm hohe Qualitätsstandards. Wer auf Ruten mit einer extravaganten Ausstattung steht, sollte einen Blick auf die Graphenon werfen – wir stellen euch das Schmuckstück genauer vor…Power-KombinationEin besonders widerstandsfähiger Blank, der im Wurf seine volle Kraft entfaltet, das ist die Graphenon Carp. Der Name der Rutenserie lässt es bereits vermuten: Bei den Graphenons wird neben dem standardmäßigen Carbonmaterial zusätzlich noch der Werkstoff Graphen verwendet. Graphen ist eine Kohlenstoff-Modifikation mit zweidimensionaler Struktur. Jedes Kohlenstoffatom ist im Winkel von 120° von drei weiteren umgeben, wodurch ein wabenförmiges Muster entsteht. Es besitzt die höchste Zugfestigkeit von allen bisher bekannten Materialien. Der Blank der Graphen Ruten enthält rund 20% Graphen, welches zu mehr Belastbarkeit, Schnelligkeit und Wurfperformance beiträgt.Optischer LeckerbissenUnd tatsächlich: Der Blank der Graphenon wirkt besonders straff und leistet im Wurf ganze Arbeit. Möglich machen die weiten Würfe das auffallend schnelle Rückstellvermögen der Rute, in Kombination mit der perfekten Aufladungsdynamik. Zugleich merkt man während des Drills aber auch die Medium-Fast-Aktion der Rute, welche durch ihre Dämpfungseigenschaften selbst hektische Fluchten und Kopfschläge abfedert.Auch bei dem verbauten Rollenhalter oder den Ringen wurden keine Kompromisse eingegangen. Der silber-glänzende Rollenhalter von Fuji ist sicherlich Geschmackssache, er verleiht der Rute aber eine besonders edle Optik und ist ein echter Blickfang. Von den hochwertigen Dreisteg SIC-Ringen wurden an den Ruten jeweils sechs Stück verbaut.Im EinsatzDie Graphenon Range setzt sich aus den üblichen Ruten in 12ft und 13ft, mit Wurfgewichten von 2,75lbs bis 3,75lbs, zusammen. Carpzilla Redakteur David Rosemeier hat aktuell die kürzeren Bootsruten mit 10ft im Einsatz. Ob die Ruten halten, was sie versprechen – David wird uns in den kommenden Wochen ausführlich von den Graphenons berichten.Qualität hat selbstverständlich ihren Preis, aus diesem Grund ist die Premium-Rutenserie auch wahrlich kein Schnäppchen. Je nach Ausführung schlägt die Graphenon mit 469,95€ (Boat), bis 649,95€ zu Buche.Alle Informationen zur Rute findet ihr auf der Sportex Homepage unter folgendem Link:https://www.sportex.de/produkte/graphenon-carp/

Scadle von NDT
Innovation pur bei New Direction Tackle: Wir stellen die „Scadle“ vor
41
News 29.09.2020

Wer sagt eigentlich, dass es keine richtigen Innovationen mehr im Karpfensektor gibt? Natürlich gibt es die! Zumindest, solange New Direction Tackle seine Finger im Spiel hat, denn die Jungs von der Insel  trauen sich wieder und wieder, neue Wege zu beschreiten und stellen mit der brandneuen Scadle ein Produkt vor, das alle Voraussetzungen zu einem echten Must-Have mitbringt! Wir haben die Details für euch.Was aber ist denn nun das Produkt? Nun, auf den ersten Blick eine Abhakmatte mit Rahmen. Das ist zwar praktisch und noch nicht seit Jahrzehnten auf dem Markt, aber lange keine Innovation. Der Clou dieser Abhakmatte liegt im Detail, denn NDT haben sich in der Praxis umgeschaut und versuchen, reale Probleme zu lösen. Eines davon: Das Wiegen von Fischen! Also wurde in diese Matte eine Waage integriert. Deshalb auch der Name Scadle, der ein Kompositum aus den Worten Scale (engl. „Waage“) und Cradle (engl. „wiegenförmige Abhakmatte“) ist.Wie bereits erwähnt, stellt das Wiegen von Fischen oftmals ein Problem dar. Zwei große Probleme liegen vor. Zum einen ist das Hochziehen einer normalen Waage recht anstrengend und durch das häufig notgedrungene Umfassen derselben mit beiden Händen entstehen – je nach Modell – oft große Messungenauigkeiten. Zum anderen aber – und weitaus wichtiger – führt das meist unter Adrenalin durchgeführte Hochziehen des Fisches im Wiegesack leider immer wieder zu Verletzungen desselben, in der Regel abgeknickte Flossensäume und Strahlen. Wie einfach ist es da, mit einem Produkt wie der Scadle das Gewicht des Fangs ganz unkompliziert abzulesen, während dieser auf der Matte liegt. Und damit genau dieses Wiegen präzise vonstattengeht, besitzt die Scadle selbstverständlich eine Tara-Funktion, so dass ihr euer restliches Equipment ganz einfach nullen könnt.Da der Rahmen der Scadle aus Carbon besteht, wiegt die ganze Sache gerade einmal 4,5kg, was absolut nicht ins Gewicht fällt. Auch die Transportmaße von 72 x 45 x 16cm fallen derart kompakt aus, dass sie sich durchaus auch zum Einsatz mit einem Trolley anbietet.Ihr wollt mehr über dieses clevere neue Produkt in Erfahrung bringen? Dann geht hier entlang direkt zur Info des Herstellers.

Kais Story: Zwei Männer, ein Boot und 2000ha Wasser
441
MAG 30.09.2015

Ein kleines Kajütboot, eine gigantische Wasserfläche von 2000ha, völlige Unabhängigkeit, einfach frei wie der Wind zu sein, der einem um die Nase bläst… Schon lange träumte ich diesen Traum mit meinem Freund Dennis.In diesem Herbst sollte es endlich so weit sein. Wir wollten das Abenteuer wagen. Unser geplanter Urlaub rückte immer näher, doch je länger wir uns damit beschäftigten, ein geeignetes Boot zu finden, desto weiter schien dieser Traum wieder in die Ferne zu rücken. Die Preise, die für ein solches Boot teilweise aufgerufen wurden, sprengten unseren finanziellen Rahmen zunächst völlig.Dem Zufall sei DankErnüchterung machte sich breit. Wir schmiedeten bereits den Plan an ein Gewässer unseres Freundes und Teamkollegen Gerrit auszuweichen, als Ich durch Zufall doch noch ein interessantes Inserat entdeckte, das ins Budget passte. Ohne lange zu zögern schlugen wir zu. Lediglich eine Woche blieb uns noch für die Vorbereitungen. Wir gerieten ordentlich unter Druck, denn unsere To-Do-Liste war lang: Neben der Instandsetzung des Bootes, mussten ein passender Motor, Positionsleuchten und viele weitere scheinbar kleine, aber dennoch enorm wichtige Ausrüstungsgegenstände besorgt werden.Ganz wichtig waren natürlich stabile Ankerstangen, die auch im Wind das Boot sicher fixieren würden. Einiges an Arbeit stand an, doch zu unserem Erstaunen lief alles trotzdem relativ rund, so dass am Ende der Woche tatsächlich unser Boot fertig angemeldet und bestückt auf dem Trailer stand.Binnenmeer wir kommenUnser Zielgewässer kannte ich von früheren Touren bereits sehr gut, auf viele Informationen waren wir also nicht angewiesen. Der See hat gigantische 2000ha und ist ringsherum von riesigen Flachwasserzonen umgeben. Auch erinnerte ich mich nur zu gut an die zahlreichen Schleppangler, die einem das Leben dort zur Hölle machen konnte. Aber die Segler und Freizeitkapitäne kann man schnell in sein Herz schließen.Nicht nur gekappte Schnüre sind die Regel, auch Bojen, Stangen und jegliche Art von Makern, verschwinden dort auf seltsamste Weise. Folglich war diesmal ein GPS unbedingt angebracht. Pünktlich zur Mittagspause…Um 3 Uhr in der Früh begann die Reise. 5 Stunden für 300km mit einem 6m Boot im Schlepp schienen uns realistisch. Doch wir hatten die Rechnung ohne die zahlreichen Umleitungen gemacht. Schneller als gedacht geriet der Zeitplan durcheinander, doch das sollte noch nicht alles gewesen sein. Die Nerven lagen blank als wir nach sieben Stunden Autofahrt endlich an der Marina angekommen waren und uns der Hafenmeister uns noch weitere zwei Stunden warten ließ, bis wir endlich slippen durften. Nein, es war nicht viel los, aber Mittagspause musste ja gemacht werden!Das Slippen des Bootes war für uns ein weiteres großes Risiko, wussten wir doch nicht einmal, ob die Jolle wirklich dicht war. Wieder erwartend lief aber zum Glück alles reibungslos, endlich konnten wir die riesige Schilfzone ansteuern.Leinen los!Voller Vorfreude stachen wir in See: Ein unbeschreiblicher Moment – wir waren zu diesem Zeitpunkt schon überglücklich, unser Traumwurde doch noch wahr.Als wir unseren anvisierten Platz erreichten, ankerten wir in etwa 80 Zentimeter tiefen Wasser. Die langen Ankerstangen sind besonders bei auflandigem Wind ein absolutes Muss. Jeder der schon mal an einem so großen Gewässer gefischt hat, weiß wovon ich spreche. Der Wind kann enorme Kraft aufbringen, mit normalen Ankern ist man dann schnell verloren.Als endlich alles sicher vertaut war, waren wir derart gerädert, das wir uns beim Auslegen der Ruten mit ein paar schnellen Spots begnügten. Die ausgiebige Gewässererkundung verschoben wir auf den nächsten Tag. Wie zu erwarten, blieben die Bissanzeiger in der ersten Nacht stumm. Was uns nicht weiter störte, denn wir waren nach der langen Anfahrt, kurzen Nächten und tagen voller Vorbereitungen einfach nur noch am Ende unserer Kräfte.Tag 2 auf dem WasserDen nächsten Morgen verbrachten wir nach einigen Tassen Kaffee und nicht wenigen Zigaretten auf dem Wasser und suchten nach neuen Spods. Ernüchternd stellten wir fest, dass die ersten 400m einfach absolut nichts hergaben. Flach, flach und nochmal flach. Erst dahinter bekam die Sache allmählich ein wenig Struktur. Irgendwann fanden wir auf etwa 3m Wassertiefe doch noch ein riesiges Krautfeld, das förmlich nach Fisch roch. Bingo!Guter Dinge warf ich den Anker und suchte akribisch genau, nach einem Krautloch, in das ich meine Montage legen konnte. Es war mittlerweile später Nachmittag geworden, als ich endlich zufriedenstellend abgelegt hatte. Ich fütterte noch schnell eine Hand voll Shellfish-Krill Boilies hinterher und fuhr zum Basisboot zurück.Mittlerweile hatten auch die Schleppangler ihren Tag hinter sich gebracht, und kamen meinem Krautfeld auf ihrem Heimweg gefährlich nahe, was mich dann dazu bewegte nochmal ins Schlauchboot zu steigen und meinen Spot zu bewachen,Die andern Ruten lagen ebenfalls an, oder hinter Krautfeldern, aber allesamt in geringerer Wassertiefe. Da ich zu dieser Jahreszeit schon das ein oder andere Mal am See war, wusste ich, dass die Nacht nicht unbedingt produktiv war. Vielmehr hatte sich der frühe Morgen als heiße Beißphase herausgestellt. Kein Wunder das wir am nächsten Morgen tierisch heiß waren und uns schon früh um 6 schon die Köpfe heiß redeten, Kippen pafften und wieder etliche Kaffee schlürften. Letzterer war wohl auch der Grund dafür, dass Ich mir irgendwann den Gang auf den Eimer nicht mehr verkneifen konnte.Biss!Und Leute? Was sollte anderes passieren? Genau in diesem Moment lief die 3m Rute aus dem Krautloch ab. Ich weiß nicht wie ich es geschafft habe, aber kurz darauf saß ich tatsächlich im Schlauchboot und fuhr dem Fisch entgegen, der wie zu erwarten bereits im Kraut festsaß.Nach längerem Hin und Her gelang es mir einen riesigen Krautberg abzuschöpfen, in dessen Inneren ein wirklich außergewöhnlich schöner Fisch zum Vorschein kam. Ich war überglücklich. Damit hatte ich bei unserem ersten Bootsangeln nicht gerechnet. Mit einem fetten Grinsen im Gesicht fuhr ich zum Basisboot zurück, und auch Dennis der dort freute sich riesig.Wer kämpft, wird belohntNach dem knipsen der Bilder, begann das Wetter umzuschlagen, und der See zeigte sich von seiner rauen Seite. Die Rute jetzt wieder so präzise zu legen wie am Vortag, war unmöglich. Dennis erwischte es noch schlimmer, denn er hatte sich eine Grippe eingefangen, ihm ging es gelinde gesagt echt beschissen. Am Abend passte er dennoch eine kleine Flaute ab und legte trotz Krankheit alle Ruten nochmal neu. Soviel Ehrgeiz musste einfach belohnt werden. Und tatsächlich: In der letzten Nacht fing auch er seinen ersten Bootskarpfen, nachdem er zuvor mitten im Sturm schon 2 Brassen anlanden musste.Erschöpft aber dennoch zufrieden traten wir am nächsten Tag die Heimreise an.Doch eins ist jetzt schon sicher: Lange wird es nicht dauern bis uns die große Freiheit und der Drang nach neuen Abenteuern wieder ans Binnenmeer locken wird.Bis dahin: straffe Leinen!Euer KaiTeam CBB HQ Baits Deutschlandhttp://cbb-baits.de/

Die Gebrüder Haas waren wieder an der Rhone unterwegs und konnten in wenigen Tagen richtig dicke Fische fangen.
Patrick Haas: Sky ist the Limit - Part 2
144
MAG 30.09.2018

Unsere Buddys, die Haas-Brüder Patrick und Philipp sind bekannt für ihre spannenden Frankreich Abenteuer. Erst letztes Jahr begeisterten die beiden mit ihrem Bootstrip an die Rhone, wo sie richtig zuschlugen. Sowas erlebt man sicher nur einmal im Leben, dachten damals viele, doch das Motto der beiden Stuttgarter heißt nicht umsonst "Sky is the Limit"! Also kehrten die beiden in diesem Jahr zurück an den Strom und legten tatsächlich nochmal eine Schippe drauf:Seit vielen Jahren begeben wir uns immer wieder hoch motiviert auf Angelreisen in ferne Länder. Natürlich steht der Fangerfolg an erster Stelle, trotzdem sind auch die Erfahrungswerte, welche man bei solch aufwendigen Reisen sammelt für uns nicht zu unterschätzen. Für unseren Auslandstrip in diesem Jahr suchten mein Bruder und ich uns das gleiche Ziel wie im Vorjahr aus: Den großen Fluss Rhone, gelegen im Herzen Frankreichs.Die Möglichkeit unsere Köder wieder in den Fluten der Rhone zu baden, ergab sich eher spontan, denn auf halber Strecke nach Frankreich musste ich für Zebco Europe eine Hausmesse besuchen. Bis zu unserem Angelziel war es daher nur noch ein Katzensprung für uns.Weniger ist mehrAuch die Vorbereitungen gestalteten sich einfach, schließlich wussten wir vom vergangenen Jahr welche Bedingungen an der Rhone auf uns warten würden. Beim Futter setzten wir auf Altbewährtes, denn die Radical Yellow Zombie Boilies in ihrer auffällig gelben Farbe sind in den Sommermonaten häufig ein Garant für gute Fänge. Dennoch wollten wir es mit dem Füttern nicht übertreiben, schließlich glich unsere Angelei vom Boot eher einer Instantangelei.Wir entschlossen uns daher für zwei Angler und sechs Angeltage für 40 Kilo Boilies. Unsere Erfahrung zeigt nämlich, dass ein zu großer Futtereinsatz nur die Beifänge erhöht, aber uns nicht mehr Karpfen ans Band bringt. Qualität statt Quantität ist das Motto und mit geringem Futtereinsatz haben wir im Ausland eindeutig besser abgeschnitten.Ein weiterer RückschlagNach gelungener Hausmesse an der deutsch-französischen Grenze ging unsere Reise weiter, gut gelaunt und voller Vorfreude. Doch weit gekommen waren wir nicht, nach 150 Kilometer wurde unsere Fahrt durch eine Reifenpanne beendet, denn ein auf der Straße liegendes Metallteil schnitt uns die Karkasse des Reifens auf. Ein Ersatzrad hatten wir nicht dabei und der Schnitt im Reifen war nicht reparabel mit dem Reifen-Kit nicht zu flicken.Zum Abwarten gezwungenEine ähnliche Prozedur wie im vergangenen Jahr, als unser Trip ebenfalls durch eine Autopanne gebremst wurde, erwartete uns: Die nächste Notrufsäule erreichen und den Abschleppdienst organisieren, ADAC informieren über die Auslands-Pannennummer, um schlussendlich mit dem Gespann aus Auto und anhängendem Boot in die nächste Werkstatt gebracht zu werden.Location für die nächsten AbenteuerDennoch hätte der Zeitpunkt des Vorfalles kaum schlechter sein können. An einem Samstagabend hatte keine Werkstatt mehr geöffnet, um einen Standardreifen zu wechseln. Unfreiwillig mussten wir zwei Nächte im Hotel verbringen, bis am Montag das Arbeitsleben wieder seinen Lauf nahm und ein neuer Reifen montiert werden konnte.Im Nachhinein gesehen war der gezwungene Hotelaufenthalt eine sehr entspannte Angelegenheit für uns und wir machten das Beste aus dieser Zeit. Glücklicherweise waren einige interessante Gewässer in der Umgebung, die wir zu Fuß erreichen konnten. Somit sammelten wir für zukünftige Angelstrips an diese Gewässer schon erste Eindrücke und Impressionen.Big-Fish-SerieAls wir endlich an der Rhone ankamen lief plötzlich alles wie am Schnürchen. Das große Boot positionierten wir akkurat und die Ruten wurden auf interessant aussehenden Spots gelegt. Gute Stellen gab es reichlich: Von Totholz, über steil abfallende Kanten, bis hin zu großen Unterwasserplateaus war alles dabei.Wir waren voll positiver Energie und die Fische hatten mächtig Kohldampf. Es folgte der selbe Wahnsinn wie im Vorjahr: Biss auf Biss und eine unglaubliche Big-Fish-Serie in den restlichen fünf Angeltagen.Noch eine Schippe drauf…War unser Fangergebnis im letzten Jahr schon einzigartig, wurde es dieses Jahr nochmals übertroffen. Wir fingen Spiegel- und Schuppenkarpfen am laufenden Band, die wirklichen Ausnahmefische brachten: 30,2kg, 28,5kg, 26,8kg, 25,7kg, 24,3kg, 23,7kg, 23,1kg 22,4kg, 21,6kg und 20,2kg. Dazu gesellten sich natürlich auch noch einige 30 Pfünder. Unsere „Session of a Lifetime?“ Vermutlich, aber nachdem wir diesen Umstand schon im vergangenen Jahr annahmen, lasse ich diese Frage vielleicht besser erstmal unbeantwortet. Die Zukunft wird es uns zeigen und ich bin mir sicher, dass mein Bruder und ich schon bald wieder mit samt Boot in das nächste Abenteuer starten werden.Ich wünsche euch viel Erfolg am WasserPatrick HaasDen Beitrag „Sky is the Limit“ (Part 1) aus dem letzten Jahr findet ihr hier:https://www.carpzilla.de/mag/deine-story/patrick-und-philipp-haas-sky-limit-10100.html

Aktuellste Beiträge

Mit Carpzilla+ hast du die Welt des Karpfenangelns immer dabei: Ein Griff in die Hosentasche genügt! Besser fangen? Bessere Fotos schießen? Große Abenteuer erleben? Das Meiste aus deiner Zeit am Wasser machen? Wertvolles Tackle und Baits gewinnen, ohne etwas dafür zu tun? Nur die beste Qualität in Sachen Unterhaltung, weil dir deine Zeit wertvoll ist? Dann ist es Zeit für CARPZILLA+! Überzeuge dich selbst und teste noch heute 7 Tage kostenlos und völlig unverbindlich unser bahnbrechendes Programm!
Karpfenradio heißt dein Podcast rund um's Karpfenangeln. Immer mit spannenden Gästen und interessanten Themen. Höre ihn bequem hier auf der Seite oder in deiner Lieblings-Podcast-App Spotify, Soundcloud oder Apple Podcast an.
Podcast Vorschau Handy und Kopfhörer
In unserem Shop findest du alles was das Karpfen Angler Herz begehrt. Stylische und faire Kleidung, Filme, Fachlektüre und Zubehör. Schau vorbei!
Partner
Deeper Chirp+ 4 Sonar.