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Nie wieder schleppen: Die neuen Carp Porter Power Barrows im Überblick
Gratis-Produkt für die ersten 100: Supreme Baits Rabatte auf der Carp Expo Magdeburg
50 Tonnen Futter zum Angebotspreis! Messe-Update der Angelzentrale Herrieden
Carp Expo Elbe-Oder-Spree 2026: Deutschlands größte Karpfenmesse!
Nie wieder schleppen: Die neuen Carp Porter Power Barrows im Überblick
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26.02.2026

Schwere Taschen, lange Wege, matschige Ufer? Mit den neuen motorisierten Power Porter Barrows von Carp Porter gehört das Tackle-Schleppen der Vergangenheit an. Wir zeigen dir, welches Modell zu deinem Angelstil passt – vom kompakten Allrounder bis zur Heavy-Duty-Lösung....

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Gratis-Produkt für die ersten 100: Supreme Baits Rabatte auf der Carp Expo Magdeburg
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18.02.2026

Am Wochenende öffnet die Carp Expo Elbe-Oder-Spree in Magdeburg ihre Türen! Mit dabei ist auch Supreme Baits, die Köderschmiede von Mark Dörner und Christopher Paschmanns mit ihrem einzigartigen SupZym+ Köderkonzept. Auf welche Angebote du dich freuen kannst, erfährst du hier....

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50 Tonnen Futter zum Angebotspreis! Messe-Update der Angelzentrale Herrieden
50 Tonnen Futter zum Angebotspreis! Messe-Update der Angelzentrale Herrieden
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17.02.2026

Messe-Update zur 16. Internationalen Karpfen- und Wallermesse der Angelzentrale Herrieden. Alle neuen Infos rund um Futterpreise, Angebote, Marken und Teamangler vor Ort, erfährst du hier....

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Carp Expo Elbe-Oder-Spree 2026: Deutschlands größte Karpfenmesse!
Carp Expo Elbe-Oder-Spree 2026: Deutschlands größte Karpfenmesse!
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16.02.2026

Am 21. und 22. Februar 2026 findet Deutschlands größte und wahrscheinlich beste Karpfenmesse statt: Die Carp Expo Elbe-Oder-Spree in Magdeburg. Alle Infos zu den Ausstellern, der Tombola, den Szene-Stars und dem Vortragsprogramm findest du hier....

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Damals an diesem Tag

Vorbild, Vorreiter, Karpfenangler - Im Gedenken an Markus Pelzer
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News 01.03.2021

Diese Nachricht schlug ein wie eine Bombe, sie machte uns traurig, betroffen, fassungslos: Markus Pelzer weilt nicht mehr unter uns! Heute wollen wir seiner gedenken und die zu Wort kommen lassen, die Zeit mit ihm verbringen durften - seine Freunde und Wegbegleiter.Die sozialen Medien überschlugen sich förmlich an diesem Tag Anfang Februar. Einer der erfolgreichsten Karpfenangler Deutschlands, ein Pionier und Gesicht der Szene war viel zu früh von uns gegangen! Wo man hinblickte, wurde seiner gedacht, wurden Geschichten getauscht, wurde getröstet, erinnert, voll Anerkennung gesprochen. Markus Pelzer war eben mehr als nur ein Karpfenangler. Nachdem er schon von frühester Kindheit an der Angelei nachging, konnte er schon ungefähr Mitte der 1980er Jahre die ersten Erfahrungen mit Boilies sammeln. Wie bei vielen von uns wuchs die Begeisterung stetig, die Fische wurden größer und die Ausrüstung umfangreicher.Aber Pelzer dachte immer weiter, entwickelte sich rasant zu einem eingefleischten Experten, was sich nicht zuletzt daran zeigte, dass er schon Ende der 80er seine ersten Artikel in diversen Angelmagazinen veröffentlichte. Wodurch er aber viel mehr in Erinnerung bleiben wird, ist sein außergewöhnliches Potential, große Fische zu fangen. So war er einer der ersten Karpfenangler Deutschlands, denen es gelang, schon Anfang der 2000er-Jahre gleich mehrere Fische jenseits der 30kg-Marke zu fangen - nicht zu Unrecht also wurde er in der britischen "Carptalk" als History-Maker betitelt. Sein Wissen und Ansehen in der internationalen Szene bestärkte Pelzer darüber hinaus durch seine eigene Bait- und Tacklefirma - an diesen Produkten kam man einfach nicht vorbei! Es dürfte wohl kaum einen Karpfenangler jenseits der Dreißig geben, der sich nicht mit leichter Wehmut an die Zeiten von Cobana, Mystery Dope, Bun Spice und Matrix+ erinnert.Die Carpzilla-Redaktion gedenkt einem der Wegbereiter unsere aller Leidenschaft. Lassen wir nun ein paar der Menschen zu Wort kommen, die ihn kennenlernen durften, Zeit und Abenteuer mit ihm verbrachten. Den Anfang macht Jörg Siegert:Jörg Siegert, Freund und Teamangler „Da hinten sitzt der, der mit so Kugeln angelt…und voll die fetten Fische fängt!“ Ich, gerade 14 Jahre, war natürlich interessiert!So traf ich im Jahre 1989 am Reuschenberger See auf Markus Pelzer. Er war fast drei Jahre älter und durch meinen Kumpel Michael hatte ich bereits von ihm gehört, schließlich hatte Markus schon den ein oder anderen Fangerfolg zu verzeichnen. Ich war eigentlich Raubfischangler, Michael erzählte allerdings immer vom Karpfenangeln. Zu diesem Zeitpunkt benutzte er golfballgroße Paniermehlkugeln als Köder für die Karpfen – mit mäßigem Erfolg. Ich ging also zu dem Angler „da hinten“ und beobachtete ihn erst mal aus gebührendem Abstand. Innerhalb kurzer Zeit fing er sieben oder acht Karpfen. Ich war beeindruckt! Da ich wusste, er wohnt nur ein paar Meter vom See entfernt, klingelte ich schließlich einige Tage später bei ihm, um ihn um ein paar Boilies zu bitten. Die Kugeln taten ihre Wirkung. Und ich entdeckte langsam meine Vorliebe fürs Karpfenfischen.Ab 1990 angelte ich immer mehr auf Karpfen. Zu dieser Zeit kauften die meisten Angler im Umfeld von Markus selbstgerollte Boilies direkt aus seinem Gefrierschrank. Damals ultimativ waren seine 3-farbigen Tutti-Frutti-Boilies, die mir schnell den ersten Fisch über 10 kg bescherten, so dass ich fast nur noch auf Karpfen ging. So begann eine fast 30-jährige Freundschaft und mein späteres Sponsoring durch Markus und Pelzer Baits.Er ist immer bodenständig geblieben. Selbst als er schon eine echte Bekanntheit war, ließ er es sich nie nehmen, einfach mal vorbeizukommen, erst recht nicht bei einem dickeren Fang. Er half dabei, gute Fotos zu machen und freute sich neidlos mit einem. Durch seine Mithilfe landete ich schließlich sogar mit einem 52-Pfünder auf dem Titel des Carp Mirror, zum damaligen Zeitpunkt einer der größten Fische meiner Region. Er hat mich massiv unterstützt bei meiner Jagd nach Silver, hat mir richtig gute Ratschläge gegeben und mitgefiebert, ob mir der Fang gelingt. Gerne erinnere ich mich an die vielen Jugendangeln, damals ein Novum, die leidenschaftlich von Markus und seinem Team initiiert wurden. Er investierte Zeit, Ideen, Mühe und Geduld und war vielen Anglern ein echter Wegbereiter. Was ihn besonders auszeichnete, war seine Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft – er verschenkte viele Baits und Tackle und teilte sein Wissen.Unvergessen auch unsere gemeinsame Tour zum Mary-Joe-Pool. Er wollte mir den See näherbringen und einige Tipps geben. Leider fand die Vorfreude ein jähes Ende. Mary war nicht an ihrem Lieblingsbaum, was Markus stutzig werden ließ und beim näheren Erkunden des Gewässers fanden wir sie – tot. Das war bitter. Zusammen mit Andi Scherf, der extra vorbeikam, gaben wir ihr die letzte Ehre. Markus wurde mit Mary, 2010, als sie stolze 40,2 kg auf die Waage brachte, endgültig zur Legende. Somit war dieser Fund besonders tragisch, gleichzeitig aber schicksalhaft, dass Markus sie verabschieden konnte.Seine Passion war die Karpfenangelei, aber er hatte noch eine zweite Leidenschaft, das Forellenangeln. Das machte einfach Fun und man konnte sich noch ‘ne leckere Forelle in die Pfanne hauen oder selbst räuchern. Meiner Schwester bescherte er so ihren ersten Fisch – eine Forelle, gefangen mit der Rute von Markus. Fand sie super, davon erzählt sie heute noch gerne. Besonders erwähnenswert finde ich, dass er nicht nur das „Kochtopfangeln“ praktizierte, sondern auch das Forellenangeln mit der Fliegenrute am Bach liebte.Er hat die deutsche und auch die europäische Anglerszene nachhaltig geprägt – Pionier der ersten Stunde. Mit Pelzer Baits hat er das Angeln in Teilbereichen reformiert. Er hatte seine Berufung gefunden, liebte die Klasse statt Masse, war DER Zielfischangler überhaupt. Selbst bei der Wahl seines Zivildienstes scheute er nicht davor, sich eine Stelle fern der Heimat zu suchen, um im Neckar Big Ben zu jagen. Er war ein Einzelgänger und gleichzeitig ein Menschenfreund. Er wird fehlen – nicht nur in der Szene, auf Messen, seine Posts – sondern einfach im Leben. Beim Bierchen am See, als hilfsbereiter Kumpel, der persönliche Erfahrungsaustausch und seine Anrufe, wenn ich eine gewisse Zeit nichts von mir hören ließ.Mach’s gut, MEISTER!Jörg Siegert Maurice Willms: Pack schlägt sich, Pack verträgt sich...So habe ich meinen Nachruf für Markus angefangen... Und so war es auch, wir konnten uns wie die Kesselflicker streiten und fünf Minuten später lagen wir uns wieder in den Armen!Ich habe Markus mit 18 oder 19 kennengelernt, er war ein Jahr älter als ich, was er mich auch spüren ließ... Doch bald wurden wir unzertrennlich und kurze Zeit später wurde ich in sein Team aufgenommen. Die Firma wuchs schnell und wurde immer professioneller. Von einer kleinen Flavour-Vertick-Firma zu einer ernstzunehmenden Baitfirma mit eigenen Mixen, Flavours und Additiven. Kurz darauf folgten die ersten Fertigboilies und der erste Pelzer Katalog. Insgesamt war ich an den ersten drei Katalogen beteiligt.Ich erinnere mich noch gut daran: Mal bekam ich nur die Hälfte an Boilies, die ich bestellt hatte, der Mix war selten zweimal der Gleiche, plötzlich bekam ich 150kg Futter, das ich gar nicht bestellt hatte und so weiter. Wilde Zeiten, kann ich euch sagen!Irgendwann bezog ich mein Futter dann von einer anderen Quelle, aber Markus und ich blieben immer in Kontakt. Gerne erinnere ich mich an die erste Frankenthaler Fete zurück. Ein, zwei andere Eskapaden erlebten wir auch gemeinsam, aber das ist eine andere Sache. Schließlich haben wir uns nur noch auf Messen gesehen und zwischendurch ein, zweimal im Jahr telefoniert, dann aber gleich für mehrere Stunden.Ich vermisse ihn! Schmerzlicher als gedacht…Mach’s gut!Maurice Ralf Staudinger schreibt:Als ich von Markus‘ Tod erfuhr, machte mich das echt traurig! Wer ihn kannte weiß, er war eine spezielle Type! Was das Karpfenangeln betrifft, war er ein ganz Großer und sehr, sehr guter Angler.Ende der Achtziger, Anfang der Neunziger traf ich Markus das erste Mal, damals in Holland, beim Karpfenfischen. Später traf man sich hier und da mal auf Messen und an Gewässern.Gerne erinnere ich mich an unser letztes Treffen an einem See im Rheintal zurück, wo wir gemeinsam die Fussball EM verfolgten, grillten und einfach eine gute Zeit hatten.Auf diesem Wege möchte ich seiner Familie und Angehörigen mein Beileid aussprechen!!RUHE IN FRIEDEN!Ralf (RALLE) StaudingerAnmerkung der Redaktion: Falls auch du von Markus Abschied nehmen möchtest, sende uns gerne deine Anekdote an david@carpzilla.de. Wir werden in einem zweiten Teil weitere Stimmen aus der Szene veröffentlichen, um Markus die letzte Ehre zu erweisen.

Winter-Granate mit 29,4 Kilo: Tobias Pfliegel verrät Big-Fish-Tipps
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News 01.03.2017

Fox Teamangler Tobias Pfliegel sorgte kürzlich für Aufsehen als er trotz widrigster Bedingungen von 3 Grad Wassertemperatur und bis zu -10 Grad Außentemperatur in Frankreich eine echte Winter-Granate von sage und schreibe 29,4 Kilo überlisten konnte. Wie er das angestellt hat? Wir haben Pfliegels Big-Fish-Tipps für euch!Erst am vergangenen Freitag sind Pfliegels Big-Fish-Tipps exklusiv bei The Syndicate erschienen, schon heute haben wir die wichtigsten Auszüge für euch auf Carpzilla. Tobias Pfliegel hat das Wort:Ich will euch im folgendem ein paar Wegweiser aus meiner persönlichen Big Fisch Angelei mit auf den Weg geben. Viele dieser Tipps erscheinen auf den ersten Blick als selbstverständlich, doch wer hält sich schon konsequent an seine eigenen Regeln? Bei dem ein oder anderen werden sie vielleicht ein schmunzeln hervorrufen, für die anderen unter euch können sie vielleicht einen erfolgreichen Weg zum eigenen Zielfisch aufzeigen.Vertrauen:Bei der Jagd nach großen Zielfischen ist Vertrauen in das was ich tue, die absolute Grundvoraussetzung. Egal ob Rig, Köder, Spot oder Taktik - der Glaube in das was man tut, kann ja bekanntlich Berge versetzen.  Mir ist ehrlich gesagt Ruhe am Spot  wesentlich lieber, als viel Action. (Keine Beifänge, ständiges Einholen, Loten usw.) Ich bin der Meinung, umso ruhiger es ist, umso eher kommen die Dicken. Viele Fische und Unruhe auf dem Spot machen die Dicken eher nervös und vorsichtiger.Gewohnheiten:Jeder Karpfen hat besondere Gewohnheiten an die er sich hält, ähnlich wie wir Menschen. Ich versuche deshalb so viele Informationen über meinen Zielfisch wie nur möglich heraus zu finden. Wo wurde er gefangen (Gewässerabschnitte), zu welcher Tageszeit, zu welcher Jahreszeit, welche Köder, Instant oder nach einer langen Futterkampagne usw.! Jede nützliche Information ist ein Puzzleteil. Je mehr Puzzleteile ich sammle und in meine Angelei integriere, desto schneller landet mein Zielfisch im Kescher.Köder:Auf der Jagd nach Zielfischen kommen bei mir ausschließlich Boilies zum Einsatz. Egal ob Instant oder bei einer Futterkampagne. Boilies sind bei mir die 1. Wahl bei meiner Zielfischangelei. Bei Verzicht von Pellets oder Partikeln kann ich Beifänge von Weißfischen oder kleineren Karpfen reduzieren. Wert lege ich natürlich auf einen qualitativ hochwertigen Köder, der sowohl Instant mit einer schnellen Lockwirkung glänzt, aber auch bei einer längeren Futterkampagne den Karpfen mit seinen Inhaltsstoffen eine gute Futterquelle bietet. Meine Favoriten sind hier Mainline Baits Cell oder Hybrid.Tackle:Wie bei den Ködern ist hier Vertrauen in das verwendete Material das A und O. Da große Fische auch größere Kräfte als kleinere Fische aufbringen können, sollte das Gerät entsprechend angepasst sein. Nichts ist ärgerlicher, als durch einen vermeidbaren Fehler den Zielfisch kurz vor dem Kescher zu verlieren. Klassiker sind z.B. stumpfe Haken, Schnurbruch weil kein Snagleader verwendet wurde, zu dünnes Vorfachmaterial oder zu leichte Ruten, um den Fisch von Hindernissen abzuhalten.Das benutzt Tobi bei der Jagd nach dicken ZielfischenRute: Horzion X in 10ft 3lbRolle: Je nach Angelentfernung FX11 oder FX13Hauptschnur: 20lb Submerge (Sinking Braided Mainline)Schlagschnur 0,60mm Snag LeaderHaken: Wide Gape Beaked in Größe 4 oder 6Vorfach: Coretex Matt in 35lbsKöder: Mainline Baits Cell oder HybridDas vorgestellte Tackle bekommt ihr zum Beispiel bei diesen Händlern:Angelzentrale HerriedenKl AngelsportEuroCarpoder in Österreich beim Carphunter & Co. Shop.Weitere exklusive Inhalte findet ihr auf der Fox Homepage in der Kategorie „The Syndicate“:https://www.foxint.com/de/join-the-syndicate/

Robin Stiefel: Marokko - Land der Träume – Teil 2
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MAG 01.03.2017

Weiter geht es mit Teil 2 von Robin Stiefels Marokko-Story. Wer den ersten Teil noch nicht gelesen hat, findet ihn nochmal hier. Zur Erinnerung, so endete Teil 1:….Wir hatten scheinbar alles richtiggemacht: Wir fingen uns auf gut Deutsch gesagt dumm und dämlich, an Schlaf war zu kaum einem Zeitpunkt zu denken. Hinzu kam noch ein heftiger Sandsturm, der Wind fegte so heftig über die karge Landschaft, dass wir unser Vorzelt im letzten Moment noch abbauen konnten, sonst hätte es alles mitgerissen. Platzregen und beißende Fische machten das Chaos voll komplett…! Ein wunderschöner Sonnenaufgang vor absolut traumhafter Kulisse – was will man mehr? Na klar:  Dazu fehlt nur noch ein Biss. Noch war es aber ruhig. Wir entschieden uns vor dem Frühstück noch kurz dazu eine Rute von Sascha neu zu legen, er hatte in der Nacht bei Wind und Wetter ein nicht ganz so gutes Gefühl beim Ablegen der Rute gehabt. Und wie sollte es auch anders sein, kaum kamen wir draußen an der Kante an, lief meine Rute ab, die keine 60 Meter von uns entfernt ebenfalls an der Kante lag.Atlas-Fuffi mit HindernissenAlles wurde etwas hektisch, zunächst ging es im Eiltempo zurück ans Ufer. Die Bremse an der Rute hatte ich ziemlich fest zugedreht und die Rute hinten mit einem schweren Stein am Boden gehalten. Doch der Bissanzeiger schrie regelrecht nach mir und mir konnte es alles nicht schnell genug gehen. An der Rute angekommen war mir klar, dass vom Ufer nicht mehr viel zu machen war. Zu viel Schnur hatte der Fisch bereits von der Rolle genommen. Die heftige Kante lies mich schon erahnen, was der Fisch in der Zeit wohl gemacht hatte. Also ohne Spannung aufzunehmen in Richtung Boje gefahren. Dort angekommen merkte ich sofort, dass die Schnur Fest saß und nur ab und zu ein paar Zentimeter durch die rauen Steine rutschte.Von einem Fisch war nichts mehr zu spüren… Wir behielten die Ruhe und versuchten die Schnur aus sämtlichen Richtungen wieder frei zu bekommen. Als ich die Hoffnung schon fast aufgegeben hatte, gab es einen massiven Ruckler in der Rute und das Gefühl von rauen Steinen an der Schlagschnur verwandelte sich in schwere Kopfstöße. Yes, der Fisch war frei. Als er dann das erste Mal sichtbar unter dem Boot schwamm, schauten wir uns beide an und konnten unseren Augen kaum glauben. Ein richtig massiver Schuppi hing am anderen Ende und meine Knie begannen sofort zu zittern. Naja, dieses Gefühl wird wohl jeder von Euch kennen. Der Drill sollte dank einem sauber sitzenden Haken gut verlaufen und so konnte Sascha nach kurzer Zeit den Kescher unter einer richtigen Maschine durchziehen.Was darauf folgte war wie im Traum – eine Fotosession mit einem Fisch über 25kg in solch einer grandiosen Gegend bei bestem Sonnenschein. Afrika meinte es wirklich gut mit uns!Die Dicken laufenDoch es sollte nicht der letzte 20kg+ Fisch bleiben. Am darauffolgenden Tag zur Exakt gleichen Uhrzeit lief auf einmal Saschas Rute ab, die über 48h lang keine Aktion gebracht hatte. Doch wir wussten genau, dass die Rute perfekt lag und ließen sie deshalb auch mit vollstem Vertrauen liegen. Es sollte sich auszahlen.Somit durfte auch Sascha seinen ersten afrikanischen Büffel in die Kamera halten. Aber auch dieser sollte nicht der letzte Dicke dieses Trips bleiben. Neben vielen Fischen um die 15kg verirrte sich noch ein weiterer Atlas-Bulle in meinen Kescher, welcher wieder auf die Rute an der Kante zum Flussbett kam. Als absoluter Erfolgsköder hatte sich bei uns ein klassischer Schneemann herausgestellt. Ein großer 24er Fischboilie plus einen kleinen Poppi oben drauf. Als die fängigsten Farben hatten sich Blau und Gelb herausgestellt.30 Grad im Februar!Ach und was das Wetter anging, bis auf den Sturm inklusive Platzregen hatte der Wetterbericht leider überhaupt nicht gestimmt. Wir hatten beinahe jeden Tag bis über 30°C, wenn nicht gerade der kalte Ostwind wehte. Das war für uns natürlich ein mega geniales Wetter für Anfang Februar, genau das richtige zu der Jahreszeit während unsere Seen in der Heimat und sogar auch der Neckar zum Zeitpunkt der Abreise noch zugefroren waren.Einzig die Nächte waren zum Teil echt knackig, weshalb ein guter Schlafsack zu der Jahreszeit wirklich zu empfehlen ist. Ich hatte entgegen der Empfehlungen nur einen ganz normalen Camping-Schlafsack dabei (aus Platzgründen und den maximal erlaubten 23kg Fluggepäck), was sich als nicht optimal herausstellte. Fürs nächste Mal bin ich auf jeden Fall schlauer, man lernt ja stets dazu.Aufhören, wenn es am Schönsten istAm vorletzten Angeltag passierte dann etwas das mir persönlich noch nie zuvor bei einem Trip bei dem es dermaßen gut lief passiert ist. Wir waren so Satt vom Angeln, bzw. vom Fangen, dass wir uns kurzerhand dazu entschlossen einen Tag früher unsere Insel zu verlassen um den frei gewordenen Tag dazu zu nutzen, die Kultur und die Menschen hier um den See kennen zu lernen.Viele werden jetzt sicher denken: Wie kann man so dumm sein und das Angeln beenden, wenn doch alles so perfekt läuft? Ja, ich weiß es selbst nicht so recht. Aber wir waren absolut zufrieden, nein mehr als das, wir hatten viel mehr erreicht als das, was wir uns vorgenommen hatten. Und so war es einfach genau das richtige, wir hatten einen super letzten Tag, es gab leckeres traditionelles Couscous und wir genossen den restlichen Abend mit Freunden in der kleinen angrenzenden Stadt am See.Manchmal läuft einfach alles wie am Schnürchen, für mich jedenfalls der beste Saisonstart, den ich mir je erträumen konnte, so schnell werde ich das wohl nicht mehr toppen können. Nun kann das Frühjahr in Deutschland ganz entspannt kommen.Fremde Kulturen erweitern den Horizont!Ich kann es wirklich jedem empfehlen: Geht raus in die weite Welt, es lohnt sich! Ich würde es jederzeit wieder tun. Afrika wird mich definitiv bald wiedersehen. Der See soll ja bekanntlich noch ein paar große alte unentdeckte Schätze beherbergen, was bei der riesigen Wasserfläche, den unzähligen bisher unbefischten Buchten und der doch relativ geringen Anzahl an Anglern im Verhältnis zur Gewässergröße kein Wunder ist – wir werden sehen…Marokko - mit allen Sinnen genießenEin herzliches Dankeschön auf diesem Wege noch an Chris Jahrbacher für die ganze Organisation und die gute Vorbereitung auf diese Reise. Ebenfalls ein riesen Dankeschön an die Jungs von Morocco Carp vor Ort – echt Spitze was ihr Tag für Tag leistet damit Angler aus der ganzen Welt eine tolle Zeit bei Euch am Bin el Ouidane verbringen können. Zu allerletzt noch ein Lob an das tolle Hotel, wirklich schöne Zimmer für den Tag der An- und Abreise und auch das immer frisch zubereitete Essen schmeckte wirklich herrlich.In diesem SinneRobin StiefelZum ersten Teil der Story geht es nochmal hier entlang.Angelurlaub in Marokko?Wer selbst einmal in Marokko am Bin el Ouidane den Karpfen nachstellen will, bekommt alle Infos und Buchungsmodalitäten über den deutsch-österreichischen Morocco-Carp Reiseagenten Chris Jahrbacher unter:Email: Chrisjahrbacher@gmail.comFacebook: Morocco Carp DeutschTelefon: 0043 / 676 672 6737

Nash Indulgence – Liegensysteme für jeden Geschmack
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News 01.03.2021

Seit einigen Jahren sorgen die Liegensysteme aus dem Hause Nash bereits für Furore in der Szene. Die bereits etablierte Indulgence-Serie wurde zwischenzeitlich einem Facelift unterzogen und durch clevere Features erweitert. Wir verschaffen euch einen Überblick.Auf den ersten Blick kann das umfangreiche Angebot in der Indulgence-Serie für etwas Verwirrung sorgen. Dabei ist die Unterscheidung an und für sich recht einfach nachvollziehbar. Es gibt:Vier Grundmodelle: SS4, SS3, Emporer, CompactLiegenvarianten in 4 und 5 Season, wobei die letztere eine zusätzliche, abnehmbare Deckenschicht besitzt.Verschiedene Höhen: Die SS3 hat einen Beinauszug von 32 – 40cm, die SS4 kommt von 38 – 51cm, die Compact von 25 - 33cm und die Emporer ebenfalls auf 38 - 51cmDiverse Breiten: Standard (212x83cm) und Wide (212x96cm). Zusätzlich werden in der 4 Season Range auch eine sehr handliche Compact-Variante (191x75cm) und in der 5 Season Range eine extra breite Emperor (212x115cm) angeboten.Was haben sie gemeinsam?Fleece-Oberfläche auf der Matratze.Abnehmbare Schlafdecke (1x bei 4 Season, 2x bei 5 Season)Glatte Nylonschicht auf der Innenseite der Schlafdecke.Lange, verstellbare Lendenwirbelstütze. So kann die Liegefläche an die eigenen Bedüprfnisse angepasst werden. Heavy-Duty Crash-Reißverschlüsse mit EinklemmschutzWärmepolster auf der Innenseite und Überlappungen an der Außenseite zum Minimieren von Zugluft.Tasche für Powerpacks an der Unterseite und USB-Verkabelung zur Stromversorgung mobiler Endgeräte.Netztaschen für Wertsachen an beiden Seiten.Elastische Schlaufen außen an der Liege zur Befestigung von Überwurf, Shroud, Kissen.One-Touch-Federsystem zum Ausfahren der Beine.Große Scharniere für flaches Packmaß.Leichte, aber robuste Bauweise.Große und klappbare Matschfüße.Gibt es Unterschiede?Neben den oben bereits angesprochenen unterschiedlichen Höhen und Breiten, sind die Modelle mit einzelnen Zusatzbeinen ausgestattet.Compact und SS3-Modelle: 1 Zusatzbein am KopfendeSS4 und Emperor: 2 Zusatzbeine (Kopf- und Fußende)Natürlich liegen auch gewichtstechnisch die verschiedenen Modelle nicht gleichauf. Zwar sind alle Varianten leicht aufgebaut, dennoch reichen die Gewichte von 9,5kg (Compact, 4 Season), über 12,7kg (SS3, 5 Season) bis hin zu 20kg, was für die mächtige Emperor immer noch ganz schön überschaubar ist. Auch preislich liegen die diversen Liegen natürlich auseinander. So startet das Ganze mit der Compact bei rund 355€ und endet bei der riesigen Emperor bei etwas über 600€.Trotz des ziemlich stolzen Preises: Bei dieser Serie sollte für jeden Geschmack und jede Einsatzart etwas dabei sein. Ob beim mobilen Angeln, die Wochenendsession, bis hin zum Langzeitansitz. Für mehr Infos, geht doch einfach mal auf die Website des Herstellers oder freut euch auf die Videovorstellung, die David Rosemeier und Marco Lückenhaus für euch abgedreht haben - mehr dazu in Kürze!Bei folgenden Händlern sind die verschiedenen Liegenmodelle erhältlich:Angelzentrale HerriedenAngling DirectEuroCarpMuR Tackleshop

Talsperre Kelbra soll fischfrei werden!
Talsperre Kelbra soll fischfrei werden!
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News 29.02.2020

Von einem besonders merkwürdigen Fall von Tierschutz erfuhren wir jüngst aus Sachsen-Anhalt. Dort soll die Talsperre Kelbra zukünftig fischleer gehalten werden, um hierdurch den Nachwuchs und die Artenvielfalt der ansässigen Vögel zu erhalten. Frau Prof. Dr. Dalbert (Die Grünen), die Umweltministerin von Sachsen-Anhalt, begründet ihre Planung, indem sie behauptet, die in der Talsperre vorkommenden Fische würden eine zu große Nahrungskonkurrenz zu den Vögeln darstellen und weiterhin würden Raubfische die Brut der Piepmätze bedrohen. Die Schlussfolgerung der Umweltministerin: Alle Fische sollen aus dem Gewässer verschwinden!Wie positioniert sich der Naturschutzbund?In den vergangenen Jahren waren über den Winter hinweg wohl immer Restwassermengen in der Talsperre verblieben. Nun soll der komplette See abgelassen werden, was den ortsansässigen Anglern verständlicherweise sauer aufstößt. So sollen heimische Fischarten zum Opfer des „Kranichtourismus“ (vgl. Mitteldeutsche Zeitung, 25.02.2020: „Stausee Kelbra. Nabu befürwortet „vogelschutzgerechte“ Stauregime“) werden, also einem verhofften Wirtschaftsfaktor für die Region. Martin Schulze, Vorsitzender des Nabu Landesverbandes Sachsen-Anhalt spricht infolge des kompletten Ablassens des See von: „Hochwasserschutz“, einer „Verbesserung der Nährstoffbilanz des Stauseewassers“, „verbesserten Bedingungen für die Brutvögel“ und der „Ansiedlung weiterer Vogelarten“. Weiterhin betont er, dass man in puncto anglerische Belange rund um die Talsperre Kelbra „keinerlei Kompromisse“ gelten lassen wird.Was sagen die Angler?Aus Sichtweise der Angler handelt es sich hier natürlich um ein absolutes Kuriosum. Gerhard Jarosz, Vorsitzender des Kreisanglerverbandes betont, dass ein Pachtvertrag bis zum Jahr 2025 besteht. Warum nun hier über den Kopf des Pächters hinweg und zu dessen absolutem Leidwesen gehandelt werden soll, macht ratlos. Einmal mehr zeigt es doch, inwiefern sogenannte Naturschützer bereit sind, auf Kosten anderer heimischer Arten – die in diesem Falle nun einmal unter der Wasseroberfläche beheimatet sind – andere vermehrt zu schützen. Der Landesanglerverband hatte übrigens gegen den Beschluss geklagt, war aber aufgrund formeller Gründe beim Verwaltungsgericht Halle gescheitert. Nun wartet der Kreisverband auf die Eingangsbestätigung einer Online-Petition, die bei der EU-Kommission eingereicht wurde um das ganze Drama eventuell doch noch zu verhindern.Weitere Infos könnt ihr euch hier holen: https://www.mz-web.de/landkreis-mansfeld-suedharz/stausee-kelbra-nabu-befuerwortet--vogelschutzgerechte-stauregime--36312682https://www.dafv.de/referate/gewaesser-und-naturschutz/item/367-naturschutz-und-die-gruene-deutungshoheit.html

Weit, weiter, am weitesten: Haudum wirft sich zum Traumstart!
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Windeck, Heinz und Mack - Mika Products verstärkt sich weiter!
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News 29.02.2016

Erst kürzlich berichteten wir über Daniel Zoller und Matthias Hinrichs, die Neuen im Team von Mika Products. Jetzt vermeldet der deutsche Hersteller von Tackle-, Blei- und Kleinteilen erneut Verstärkung für das Team – darunter Youngsters aber auch Namen, die sehr viel Praxis-Erfahrung mitbringen dürften:Heinz Windeck stammt aus dem Raum Darmstadt und angelt schon seit rund 30 Jahren spezialisiert auf Karpfen. Heinz ist vor allem durch seine kapitalen Fänge aber auch durch seine Updates und Artikel aus den Angelmedien bekannt. Seit Jahren verwendet Windeck Produkte aus der MIKA Range, unter anderem setzt er auf die Crossline in 25lbs als Vorfachmaterial.Andreas Heinz ist ein weiterer Angler, der über jahrelange Erfahrung verfügt und viele richtig dicke Karpfen im In- und Ausland erbeutet hat. Seit 13 Jahren ist er Teamangler bei Naturebaits. Ab sofort wird er nun auch im Kleinteile- und Tackle-Segment für die Firma MIKA tätig sein. Auch Andreas betont, dass er ohnehin schon seit vielen Jahren auf MIKA-Produkte vertraue.Der erst 19-jährige Luca Mack ist der dritte Neuzugang. Luca stammt aus Bamberg in Bayern. Er interessiert sich für Kommunikationsdesign und strebt ein Studium in diesem Bereich an. Am Wasser mag er besonders die Herausforderung sich immer wieder an neue Bedingungen anpassen zu müssen. Luca ist außerdem Teil von Onlicecarper, einer Gruppe junger Karpfenangler mit eigener Webpräsenz. Luca ist nicht nur Teamangler, sondern kümmert sich hinter den Kulissen auch um Gestaltung, Webdesign und Texte.Hier geht es zu den persönlichen Vorstellungen der neuen Teamangler auf der Website von MIKA Products:http://www.mika-products.de/mika-team/

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