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10 Tipps für Frühjahrs-Karpfen
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MAG 27.04.2015

Wer kennt sie nicht, die Frühjahrs-Wetterkapriolen, sie kommen meist alle samt auf einmal. Der Wettergott ist im April meist sehr launisch: Sturmböen gefolgt von Platzregen und dazu noch ein Temperatursturz – da fehlt nur noch der Vollmond zu unserem Glück! In Summe macht das unser Karpfenangeln im Frühjahr zu einer harten Aufgabe. Bei solchen Bedingungen am Wasser zu sein und Fische zu fangen, ist oft sehr schwierig. Ich will euch hier eine kleine Anleitung geben wie man vorgeht bei nicht so einfachen Bedingungen: 1. Die Platzwahl spielt eine wichtig Rolle, da die Fische noch träge sind. Mit anderen Worten, haltet die Augen offen, früher oder später zeigt sich ein gelber Gefährte und seine Kollegen sind auch oft nicht weit. Die Plätze nach denen ich Ausschau halte sind meist sehr flache Buchten eines Sees oder Flusses. Oftmals sind in diesen Bereichen schon vermehrt Köderfische aktiv! Besonders interessant sind solche Bereiche, wenn Bäume und Büsche Deckung bieten, denn unsere Zielfische präsentieren sich nicht gerne auf dem Silbertablett.  2. Die Temperaturschwankung zwischen Tag und Nacht sind noch sehr hoch! Hier spielt ein Grad auf oder ab schon eine große Rolle. Meine Empfehlung: habt immer ein Thermometer dabei! So könnt ihr immer den aktuellen Temperaturunterschied verschiedener Gewässerbereiche ablesen und so die warmen Zonen ausfindig machen. Flexibles Moven in diese Bereiche bring sehr oft Fisch! 3. Die richtige Tageszeit, das ist auch sehr wichtig. Denn im Frühjahr sprechen wir noch nicht von einem geordneten Fressverhalten der Fische. Kurz gesagt: die Fische müssen sich auch erst ans Frühjahr gewöhnen. Das bedeutet für uns Angler, wir müssen flexibel sein und uns morgens, mittags und abends am Wasser zeigen. Längere Sessions können dabei ebenso sinnvoll sein wie kurze zu verschiedenen Zeiten.  4. Das Futter muss unbedingt passen! Nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig. Ihr müsst einen Mittelweg finden. Und ganz wichtig: verwendet nur qualitativ hochwertiges Futter. Ich setze z.B. auf Rubby Dubby oder Chicken Boilies aus der Quantum Radical Range. Wenn ihr einen neuen Platz unter Futter setzen wollt, fangt maximal mit 1kg Kugeln an und steigert die Menge erst, wenn die Fische auch das Futter annehmen. Lieber weniger Futter (20-30 Kugeln pro Rute) als zu viel. Achtet auch auf den Weißfischbestand des Gewässers. Wenn die Boilies weggeknabbert sind, bevor die Karpfen sie finden ist  der Versuch gescheitert – dann muss man gleich etwas mehr Futter auflegen oder härtere Baits füttern. Tigernüsse können ebenfalls helfen, da Rotauge und Co, diese in der Regel nicht fressen. 5. Ein Spot ist nicht immer auf den ersten Blick produktiv. Ihr erkennt oft erst beim zweiten Hinsehen, wo die Gelben speisen oder spielen. Es handelt sich oft um nur wenige Zentimeter und schon habt Ihr mehr Bisse oder dickere Fische am Haken! An diesen Spots zeigen sich oftmals abgeschabte Bäume oder Äste Unter Wasser. Dort flankieren die Fische! Interessante Fresskuhlen oder sogenannte „Dorfbrunnen“, wie ich sie gerne nenne, erkennt man daran, dass sie meist etwas tiefer und ausgeblasen sind als der Grund daneben. Genau da gehört euer Köder rein und vier Kugeln hinterher! 6. Finger weg von schwachem Material - viele Angler benutzen im Frühjahr gerne leichteres Tackle, doch das kann ein Fehler sein! Auch im Frühjahr sind die Gelben in voller Kampfkraft anzutreffen. Besonders die  Milchner ziehen im Frühjahr wie verrückt und strotzen nur so vor Energie, um so näher es an die Laichzeit geht. Wer also denkt, dass die Fische noch nicht richtig im Saft stehen, täuscht sich gewaltig. Sie fressen zwar nicht konstant, dafür fighten sie extrem hart. Gutes Material ist demnach auch im Frühjahr Pflicht. Ich verwende gerne das Basilisc Braid als Hauptschnur und die Monos von Radical als Schlagschnur.  7. Das Spiel von Licht und Schatten! Dort wo Ihr am Ufer die Sonne zuerst spürt, dort könnt Ihr auch davon ausgehen, dass auch Unterwasser mehr wächst und gedeiht als in kälteren Bereichen. Aber Vorsicht, wer hier mit einer Futteraktion reinkracht, kassiert oft eine Pleite. Lieber einen kleineren Angriff wagen und langsam an den Erfolg herantasten. Beobachtet solche Bereiche, sie sind meistens ganz nah am Ufer oder unter überhängenden Bäumen. Ihr werdet Augen machen wie viele Fische sich auf einmal zeigen. Umso mehr Fische ihr seht, umso öfter dürft ihr die Futterkelle schwingen. Um flexibel zu bleiben ich nehme nur eine Rute und einen Kescher mit, wenn ich meine Plätze teste. Auf meiner Rolle befinden sich bei solchen Aktionen ca. 200 Meter 0,60 Monofileschnur, um den Fischen in diesen Bereichen Paroli bieten zu können und so spare ich mir die Schlagschnur! Starke Haken setzte ich voraus. 8. Der Wind, einerseits ist er unser Freund, aber andererseits hält er uns auch in Schach. Die Fische kennen den Wind sehr gut und nutzen ihn gezielt als Nahrungslieferanten. Beobachtet die Wasseroberfläche genau und sucht nach Ansammlungen von losem Kraut, Blütenstaub, Schilfhalmen und Insektenlarven. Das ist oft der begehrte Spot der Gelben – denn dort drückt der Wind oft hin und bringt Nahrung mit! 9. Bleibt geduldig - nur wer seine Geduld und sein Vertrauen nicht verliert, bekommt zum Schluss die fette Belohnung. Also, die Rute ablegen und nicht mehr anfassen. Jetzt heißt es Ruhe bewahren, denn der Hammer kommt bestimmt. Zuviel Bewegung ist oft fehl am Platz, gerade zur Zeit des Erwachens. 10. Ohne Probieren kein Studieren! Nur wenn ihr auch wirklich am Wasser seid, wisst ihr ob eure Taktik aufgegangen ist oder nicht. Also geht raus und fangt euch euren Frühjahrsbullen! Bleibt auch an kalten Tagen nicht auf der Couch liegen. Denn weniger als dort kann am Wasser selbst unter miesesten Bedingungen nicht beißen!  Matthias 'Mote' Pirker

Mathias Lange mit Schuppenkarpfen
Mathias Lange: Privileg am Privatsee
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MAG 10.07.2018

Mathias Lange begeistert immer wieder mit tollen Stories aus Mecklenburg und Brandenburg. Vor kurzem bekam er eine Gelegenheit, von der wohl jeder Angler träumt: Matze gelang es durch gute Kontakte und Überredungskünste, die Erlaubnis zu bekommen, einen Privatsee zu beangeln, der wohl noch nie beangelt wurde…Was er dabei erlebte, lest ihr in seiner neuen Story exklusiv auf Carpzilla:Die Jagd nach großen Fischen spielt in meiner Angelei eine eher untergeordnete Rolle. Mein eigenes Ding durchziehen, den See auch mal für sich alleine zu haben und wilde Fische statt gemästeter Schweinchen aus dem nächsten Vereinssee zu fangen - ist für mich das größte Privileg.Das PrivilegSolche Bedingungen finde ich aktuell an einem kleinen Natursee vor, der nur so vor Schönheit strotzt. Es darf dort eigentlich nicht geangelt werden, da der See im Privatbesitz ist, ich habe aber das große Glück den Besitzer zu kennen.Nach langem hin und her bekam ich endlich die Erlaubnis dort zu fischen. Ein Traum, den wohl jeder Karpfenangler schon geträumt hat, sollte nun für mich wahr werden. Wer kann das in der heutigen Zeit noch erleben, ganz allein einen See beangeln zu dürfen, von dem er so gut wie nichts weiß? Sicher nicht viele! Deshalb bin ich umso dankbarer, dass ich die Chance bekommen habe.Was ich wusste war, dass in diesem See viele Karpfen schwimmen, auch viele kleine, da allen voran zum Eigenbedarf besetzt wurde. Dennoch bin ich mir sicher, dass es auch den einen oder anderen größeren Karpfen geben wird.Das Angeln würde hier zwar sicher nach der Suche im Heuhaufen gleichen, aber das war mir egal, ich wollte entdeckten, einfach Angeln und Spaß haben. Gerade jetzt, da ich als frisch gewordener Vater immer weniger Zeit zur Verfügung habe, kam mir das Privileg am Privatsee gerade recht.Mein Trumpf Ich begann damit zwei Plätze aufzubauen, wegen dem guten Fischbestand mussten drei Mal Fütterungen, im Abstand von zwei Tagen, zunächst ausreichen. Die Fische kennen an diesem See keine Scheu und haben sicher auch noch keinen Kontakt mit Schnüren, Futter oder Montagen gehabt - mein Trumpf!Allein meine Beobachtungen zuvor waren ein Abenteuer. Ich konnte trotz des extrem trüben Wassers so viele Karpfen in den umgefallenen Bäumen und im ganz flachen Wasser lokalisieren, dass ich es kaum erwarten konnte, dort endlich meine Montagen zu platzieren. Das Ungewisse ist es doch, das unser Hobby so spannend macht.Erste SessionMeine erste Session dort stand an und ich hatte zwei Nächte Zeit. Die Temperaturen waren mit über 30 Grad kaum zu ertragen. Ein paar Tage zuvor sahen die Bedingungen besser aus, mit ordentlich Wind und angenehmen 20 Grad.Mit solchen Wetterumschwüngen habe ich nie gute Erfahrungen gemacht. "Fraßen die Fische überhaupt?“ Schoss es mir durch den Kopf.Auf geht’s – ab geht’s!Doch meine Bedenken waren völlig unbegründet, denn es ging richtig ab! Die gefütterten Plätze liefen sofort richtig gut an. Fast im halbe Stunden Takt rannten meine zwei Ruten ab. Wie vermutet waren zunächst viele kleine Fische am Start, damit konnte ich leben, denn ich wollte Action.Ich fischte ausschließlich mit Waftern, denn diese lagen leicht über dem schlammigen Boden und waren somit leicht für die Karpfen einzusaugen. Die Fische standen komplett auf den gefütterten Plätzen und ließen sich von mir kaum beim Ablegen vom Boot stören. Es waren Graser, Spiegler und jede Menge Schuppis dabei.Power ohne EndeWas ich selten in dieser Form erlebt habe, war die Kraft der Fische: Die Drills waren heftig und lang. Ein etwas besserer, wilder Schuppi um die 10kg beschäftigte mich ganze 30 Minuten und zog mich dabei über den halben See. Sowas hatte ich noch nicht erlebt, er war einfach nicht zu bändigen.Insgesamt weiß ich schon gar nicht mehr wie viele Karpfen oder Bisse ich hatte, es war einfach nur unglaublich. Wenn ihr nachts sogar eure Ruten einholen müsst, um noch etwas Schlaf zu bekommen, wisst ihr, dass ihr alles richtig gemacht habt!Ein Wiedersehen steht aus...Den großen Unbekannten, der dort vielleicht noch seine Bahnen zieht, konnte ich allerdings bis heute nicht fangen. Ob es ihn überhaupt gibt - wer weiß?Sicher ist, ich werde es bestimmt nochmal probieren, es herauszufinden: Die Hoffnung auf einen ganz besonderen Fisch, die schöne Natur und natürlich die vielen kampfstarken Fische werden mich sicherlich bald wieder ihren Bann ziehen. Dann nutze ich es wieder: Das Privileg vom Privatsee.Beste GrüßeMathias LangeÜbrigens: Viele weitere coole Beiträge und Artikel über oder von Mathias Lange findet ihr hier in der Übersicht:https://www.carpzilla.de/search/node/mathias%20lange 

Deutschlands bekannteste Karpfenanglerin: Claudia Darga im Interview!
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MAG 27.12.2016

Claudia Darga avancierte in den sozialen Medien innerhalb kürzester Zeit zur bekanntesten deutschen Karpfenanglerin. Grund genug, mal bei Claudia nachzufragen, wie sie zum Angeln gekommen ist, wie ihre Saison lief und was als nächstes bei ihr ansteht.Carpzilla: Hey Claudia, toll, dass wir Dich noch so kurz vor Weihnachten für ein Interview gewinnen konnten. Ganz ehrlich, Du warst irgendwie plötzlich da. Auf einmal fielen die Bilder mit dir und oft so richtig dicken Karpfen im Netz und in den Magazinen auf. Sag mal, seit wann angelst Du eigentlich und wann hast Du dann mit dem Karpfenangeln begonnen?Claudia Darga: Erste kleinere Angeltouren habe ich damals mit meinem Vater unternommen. Dann gab es eine recht lange Durststrecke in Bezug aufs Angeln, bevor ich vor einigen Jahren meinen Freund kennengelernt habe. So habe ich gerade in dieser Phase viel gesehen und entdeckt. Das Karpfenangeln fand ich dabei besonders cool. Es ist einfach eine Mischung aus Natur, Angeln, Freundschaften und Entspannung! Mir wurde schnell klar, dass das genau mein Ding ist! Dabei war ich die erste Zeit noch eher passiv unterwegs. Über die Zeit hat es mir aber nicht gereicht nur zuzuschauen. Im Frühjahr 2010 konnte ich dann meinen ersten Karpfen fangen. Seit dem bin ich von Jahr zu Jahr aktiver geworden. Die letzten zwei Jahre waren dabei mit Abstand die intensivsten und ich habe einen Großteil meiner Freizeit am Wasser verbracht.Carpzilla: Frauen und Angeln, das hat immer einen gewissen Beigeschmack. Du bist eine hübsche Frau und alleine das reicht vielen, Deine Seite bei Facebook oder Instagram zu liken. Worauf legst Du da selber wert? Fühlst Du Dich als Anglerin ernst genommen? Wie ist das Feedback Deiner Follower?Claudia: Das vergleiche ich zu gerne mit Frauenfußball. Die Mädels arrangieren sich auch in einer sehr Männer dominierten Welt. Die einen lachen drüber, die anderen finden es große klasse. Hier wird es nie die Akzeptanz geben wie bei den Männern. Letztendlich geht es dabei aber um den Sport, die Leidenschaft, die Emotionen und vor allem den Spaß! Den haben die Frauen ebenso wie die Männer. Letztendlich sollte es uns Anglern um das Angeln an sich gehen. Da spielt es für mich keine Rolle ob nun Männlein oder Weiblein.Meine Einstellung dazu ist einfach: Hübsche Frauen gibt es im Netz zur Genüge. Viele von denen kann man auch noch leicht bekleidet sehen. Wer so etwas sucht, brauch mich nicht dafür. Denn nur gut aussehen reicht einfach nicht. In Bezug auf meine Online-Aktivitäten kann ich es nicht leugnen, dass es einen gewissen Vorteil hat, eine Frau zu sein. Ich weiß, dass viele Menschen dies auch als Hauptgrund für meinen Erfolg sehen.Allerdings wird dabei sehr oft vergessen, dass ich bei all dem, was ich mache sehr viel Zeit und Leidenschaft investiere. Das fällt nicht einfach so vom Himmel und es gehört viel mehr dazu als nur gut auszusehen und nett in die Kamera zu lächeln. Dies fällt auch meinen Followern auf und ich erhalte dafür sehr viel positiven Zuspruch.Das ist nicht nur auf mein Aussehen bezogen, sondern viel mehr darauf, dass ich bei all dem was ich mache meine eigene Linie fahre und mich nicht beeinflussen lasse. So nehme ich mich selbst, als auch das Hobby an sich nicht zu ernst und reduziere nicht alles auf dicke Fische.Für mich steht der Spaß im Vordergrund und genau das will ich transportieren. Es geht eben nicht immer nur darum, wer den größten und schwersten Fisch fängt, sondern darum, wer am meisten Spaß am Wasser hat. Ich denke mit meinen kleinen Tanzeinlagen, Fotos und Videos kann ich genau das ganz gut vermitteln.Verwunderlicher Weise stößt genau das, bei einigen Anglern übel auf. Die Kombination aus einer Frau, die leidenschaftlich gerne angelt, dabei mächtig Spaß hat und dazu noch Fische fängt, passt eben einfach nicht in das Weltbild von einer ganz kleinen Minderheit.Einige Angler schrecken dabei vor nichts zurück und versuchen mir, mit diversen böswilligen Aktionen gezielt Schaden zuzufügen. Dabei wird vor nichts zurück geschreckt und ich höre immer neue Gerüchte über mich.Diese Aktionen lösen bei mir einfach nur Kopfschütteln aus. Ich weiß aber auch, dass dieses Problem bei all den anderen angelnden Frauen, die in der Öffentlichkeit stehen ebenfalls sehr bekannt ist. Zum Glück handelt es sich dabei wirklich nur um eine ganz kleine Minderheit. 99,9% meiner Follower sind sehr liebe Menschen und schätzen meine Arbeit und freuen sich, dass in der Szene ein bisschen frischer Wind weht.Carpzilla: Claudia, wir hörten, dass Du erst vor wenigen Monaten Deinen Fischereischein gemacht hast. Stimmt das und hast Du dann zuvor nur im Ausland gefischt?Claudia: Coole Frage, die wurde mir im letzten Monat komischerweise des Öfteren gestellt! Ein klassisches Beispiel von einem toll inszenierten Gerücht, welches rasend schnell die Runde gemacht hat. Aber ich kann Euch beruhigen, dieses Gerücht stimmt nicht.Nun zur Wahrheit: Den Angelschein habe ich Ende 2014 gemacht. Die Zeit davor habe ich entweder in einer Pachtgemeinschaft, einem Privatsee oder bei längeren Trips in Brandenburg gefischt. In Brandenburg ist das Angeln auf Friedfisch ohne einen Fischereischein erlaubt. Das ist übrigens ein tolles Gesetz, an welchem sich auch die anderen Bundesländer etwa abschauen könnten.Im Ausland war ich damals noch nicht auf Karpfen angeln. Seit 2015 bin ich daher mit dem Angelschein unterwegs. Dadurch ergeben sich natürlich deutlich mehr Möglichkeiten, die ich in den letzten zwei Jahren sehr stark genutzt habe und deshalb auch deutlich öfter am Wasser gewesen bin.Carpzilla: Du fällst mit bemerkenswert großen Karpfen und schönen Bildern auf. In welcher Region bist Du unterwegs? Und wie viel Zeit investierst Du ins Angeln?Claudia: Ich komme aus Hamburg. Fischen bin ich zum Großteil allerdings immer noch in Brandenburg. Der Weg ist zwar etwas weiter, die Strecke zahlt sich aber aus und es gibt hier einige sehr schöne Seen mit großen Fischen. Darüber hinaus bin ich auch sehr gerne in Schleswig-Holstein unterwegs.Und ja, die Zeit spielt eine wichtige Rolle und trägt wohl auch dazu bei, dass es diese Saison so gut lief. Ich war gerade im Frühjahr fast jedes Wochenende am Wasser. Im Schnitt war ich wohl jedes zweite Wochenende im Jahr am Wasser. So sind schon echt einige Stunden zusammen gekommen. Die letzten vier Wochen wurde es leider nichts mit dem Angeln. Aber nächste Woche geht es nach Asien und da ist die Reiserute natürlich am Start.Carpzilla: Wie lief denn Deine vergangene Angelsaison 2016? Gehst du allein los oder lieber in Begleitung?Claudia: Die Saison war wirklich atemberaubend. Ich hatte nur ein Wochenende an dem ich nichts fangen konnte. Ansonsten konnte ich wirklich tolle Fische fangen. Begonnen mit meinem Thailand Urlaub mit Siamesischen Riesenkarpfen bis 40kg gefolgt von einem tollen Frühjahr mit wirklich schlaflosen Nächten. Die Krönung hier waren 3 Fische über 20kg in wenigen Stunden. Meine bisher beste Tour!Im Sommer habe ich dann meinen ersten Auslandstrip durchgezogen und war 5 Tage in Polen unterwegs. Im Spätsommer konnte ich dann meinen bisher schönsten Fisch fangen! Einen bildhübschen Koi-Karpfen mit exakt 10kg.Der Herbst lief auch super, daher war 2016 für mich ein perfektes Jahr. Der Erfolg mag zum einen mit den vielen Stunden am Wasser zusammen hängen. Aber auch mit dem von mir in dieser Zeit angeeigneten Wissen. Dadurch dass ich mit vielen unterschiedlichen, sehr guten Karpfenanglern am Wasser war, konnte ich viel für meine Angelei lernen und mir dies zu Nutze machen. All diese Erlebnisse werden in den nächsten Wochen auf meinem neuen YouTube Kanal zu sehen sein.Ich war bis heute noch keine einzige Nacht komplett alleine am Wasser. Ich kenne keine Frau die dies tut und rate auch jeder Frau davon ab. Zum einen ist das Angeln in Begleitung viel cooler und zum anderen kann es gerade für Frauen auch sehr gefährlich werden. Daher werde ich dies auch in Zukunft nicht tun.Carpzilla: Kürzlich haben wir ja über Deinen Kalender berichtet. Wie bist Du denn auf die Idee gekommen? Für die, die den Kalender noch nicht kennen. Was erwartet uns darin von Dir?Claudia: Im vergangenen Jahr hat die Polnische Zeitung KarpMax mich zur Rybomania Poznan eingeladen. Die haben ein paar Poster von mir gedruckt. Diese waren nach wenigen Stunden vergriffen. Ein Paar habe ich noch online verlost. Die Resonanz und Nachfrage war so groß, dass ich mich kurzerhand dazu entschieden habe, nochmal welche aufzulegen. Der Kalender kam mir dann erst im zweiten Schritt in den Kopf. Habe mich aber trotz anfänglicher Zweifel, aufgrund eben dieser positiven Resonanz, dafür entschieden. Ich freue mich mit dieser simplen Idee meinen Followern eine Freude zu machen. Die Resonanz ist wirklich sehr positiv.Der Kalender gibt sehr schön wieder, wie ich meine Saison 2016 durchlebt habe. Er zeigt die schönsten Fotos von meinen tollsten Fängen aus diesem Jahr. Jedes Foto an sich erzählt eine Geschichte. Die Fangfotos habe ich gepaart mit den coolsten Fotos und Momentaufnahmen vom Wasser. Zudem gibt es in jedem Monat ein Statement zum Fang. Für mich eine tolle Erinnerung an dieses sehr ereignisreiche Jahr 2016.Carpzilla: Welche Ambitionen hast Du weiterhin in der Karpfenwelt? Du gibst ja aktuell mächtig Gas mit Deiner Öffentlichkeitsarbeit und hast viele Fans. Wohin soll die Reise noch für Dich gehen?Claudia: Es gibt eigentlich zwei Dinge die mich motivieren diese Arbeit zu machen:  Mehr Frauen ans Wasser zu bekommen. Das klappt sehr gut und ich erhalte zunehmend Anfragen und Feedback von Frauen.Allen Anglern (vom Vollprofi bis Anfänger) zu vermitteln, dass gerade das Karpfenangeln sehr viel Spaß macht und es nicht immer nur um 100%ige Professionalität geht! So versuche ich die Neulinge zu animieren diesem tollen Hobby eine Chance zu geben und am Ball zu bleiben! Ich versuche zu zeigen, dass man kein Vollprofi mit jahrzehntelanger Erfahrung sein muss, um erfolgreich zu sein und Fische zu fangen. Wichtig ist, dass man das, was man macht mit Herz und Verstand macht, immer gut aufpasst und für sich selber seine Schlüsse zieht.Wenn das funktioniert wird man auch als Neuling erfolgreich sein. Das Angeln ist für mich keine Wissenschaft, sondern ein Hobby, welches einfach unglaublich viel Spaß macht und ganz viel mit sich bringt. Daher versuche ich diese positiven Werte an dem Hobby heraus zu stellen und diese zu vermitteln! Wenn mir das gelingt habe ich mein Ziel eigentlich erreicht.Darüber hinaus habe ich keine für mich definierten Ziele vor Augen. Ich mache einfach so lange weiter wie es mir Spaß macht. Solange das Feedback so positiv bleibt, sehe ich keinen Grund mich zu ändern.Derzeit probiere ich mich viel in den sozialen Netzwerken aus und probiere mal hier was und mal da was. Das ist eine sehr schöne Abwechslung zum täglichen Büroleben. Seit letzter Woche ist z.B. mein eigener neuer YouTube Kanal online. Ich habe sehr viel Zuspruch zu meinen Videomaterialien erhalten und will nun darauf aufbauen. In den nächsten Wochen werden dort einige Videos aus dem letzten Jahr auftauchen. Darüber hinaus will ich im kommenden Jahr den einen oder anderen Trip ins Ausland unternehmen, um dort erfolgreich auf Karpfen und andere Fischarten zu angeln. Hierzu will ich noch nicht zu viel verraten, aber ich habe auch im kommenden Jahr einiges vor und bleibe am Ball.Carpzilla: Danke Claudia für das tolle Interview zu Deiner Person und Deine Motivation auch Interessierte und besonders junge Menschen – egal ob Frau oder Mann - für unser Hobby zu begeistern.Hier geht es zu Claudia Darga Facebook Account:https://www.facebook.com/dargaclaudia/Und hier findet ihr Claudias YouTube Channel:https://www.youtube.com/channel/UCJC9JtVJ4tylXcpO5IsueOA  

Härtegetestet: Funkbissanzeiger Set - JRC Radar DS3
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MAG 12.04.2015

Funkbissanzeiger sind aus dem modernen Karpfenangeln nicht mehr wegzudenken. Während ich vor rund einem Jahrzehnt noch auf mein erstes kabelloses Sounderbox-System sparte - zum Nachrüsten von Funk am funklosen Bissanzeiger, denn vernünftige Funkbissanzeiger kosteten damals noch über 200 Euro das Stück(!), kann man heute auch schon für kleineres Geld Bissanzeiger mit integriertem Funk bekommen. Das ist Fluch und Segen zugleich, denn einerseits gibt es eine große Auswahl für jeden Geldbeutel, andererseits halten längst nicht alle Bissanzeiger was sie versprechen.Wichtige Punkte sind für mich unter anderem die zuverlässige Funk-Reichweite des Bissanzeigers, eine gute 1 zu 1 Übertragung, Wasserdichtigkeit bei Regengüssen und nicht zuletzt der Energiebedarf, denn die benötigten Batterien können den Preis unseres Bissanzeigers über die Jahre leicht in die Höhe treiben. Dazu kommen weitere wichtige Features wie Sensibilitätseinstellungen, Lautstärkeregelung usw.Die Krux an der Sache ist: Wer nicht genau weiß, auf was er beim Kauf eines Bissanzeigers achten muss, der kann sich in der langen Liste der eingebauten Funktionen schnell schwindelig lesen und leicht den Blick fürs Wesentliche verlieren.Testdaten:Produkt: Funkbissanzeiger RADAR DS3Hersteller: JRCPreis/ UVP: 424,90Euro, für das 3er Set inkl. Sounderbox; Einzeln 114,90Euro/Stück, Sounderbox 127,90EuroTester: Mark Dörner, Sebastian „Sebbo“ MarxTestdauer: Juni 2014-April 2015 / ca. 100 Nächte amGewässer: Kanal, Baggerseen, Waldteich/Weiher, StauseenErster Eindruck:Da ich mit Bissanzeigern abseits der großen Drei (Delkim, Fox und Carp Sounder) bislang leider eher weniger gute Erfahrungen gemacht hatte, war ich zunächst auch skeptisch als die JRC Radar DS3 Bissanzeiger in der Redaktion ankamen. Bei näherem Hinsehen fand ich jedoch immer größeren Gefallen an den kleinen JRCs:Die Radar DS3 Bissanzeiger kommen in einem eleganten Case daher – darauf fett abgebildet ist ein JRC Relief-Logo. Gutes Marketing – wirkt edel und wertig! Aber was steckt darin und hält der Inhalt was er verspricht? Beim Öffnen des Koffers wurde sofort mein Spieltrieb geweckt, weil die Bissanzeiger so klein sind. Sie kamen mir tatsächlich vor wie Spielzeug – ich hatte etwas Wuchtigeres erwartet! Ob die etwas aushalten, war die zweite Frage, die mir durch den Kopf ging.Doch irgendwie weckten die kleinen Bissanzeiger mit ihrem individuellen, einerseits modernen und doch klassischen Design direkt Interesse! Besonders angetan war ich von der Mini-Sounderbox, die allenfalls nur halb so groß ist, wie die der gängigsten Modelle auf dem Markt. Neben der genannten Hardware waren im Koffer außerdem eine kleine und sehr übersichtliche Anleitung, sowie ein Umhänge-Band für die Sounderbox zu finden. Die Bissanzeiger kommen übrigens direkt mit einer entsprechenden Schutz-Abdeckung.Verarbeitung und Ausstattung:Die erste Bedienung der Bissanzeiger erwies sich sehr schnell als intuitiv und unkompliziert, sehr positiv fielen die drei klassischen Drehrädchen auf. Ich persönlich bin ein großer Fan dieser Bedienelemente, weil man immer auf den ersten Blick seine Einstellungen überprüfen und ohne lästiges herumprogrammieren direkt ändern kann. Für Einstellungen, die über die Basis-Funktionen Tonhöhe, Lautstärke und Sensibilität hinausgehen, sind zwei extra Knöpfe am Gehäuse angebracht: Der Ein/Aus-Druck-Knopf und ein extra LED-Druck-Knopf an der Unterseite des Bissanzeigers. Einzeln oder in Kombination lassen sich Feinheiten an der LED-Helligkeit, -Farbe und ein paar weiteren Extras programmieren. Die Unterteilung in Basis Funktionen über Drehrädchen und Spezialfunktionen über die Druckknöpfe finde ich persönlich sehr sinnvoll und zeitgemäß!Alle Funktionen sind leicht verständlich in der kompakten Anleitung beschrieben. Besonders wichtig ist mir die Differenzierung von Fallbissen und Abzügen. Die Sounderbox überträgt sauber 1 zu 1 und übernimmt sogar die Toneinstellung der Bissanzeiger – ich war sehr angetan! Warum das Sinn macht? Weil man z.B. im Falle von nur zwei verwendeten Ruten einen höheren und einen tieferen Ton benutzen kann, und bei kurzen Piepsern sogar ohne auf die Sounderbox zu sehen weiß, an welcher Rute gerate Aktion ist! Kurzum, die Bissanzeiger und die Sounderbox bieten alle Funktionen, auf die es mir ankommt und darüber hinaus sogar noch einige mehr! Die Bissanzeiger und die Sounderbox sind vernünftig verarbeitet, bestehen aus robustem ABS-Material und die Technik ist laut Hersteller durch doppelte Abdichtung Spritzwasser und Regendicht (gilt natürlich nur für die Bissanzeiger).Die Sounderbox wird dank moderner Technik mit 2 AAA-Batterien statt lästigen 9V-Blöcken versorgt. Etwas schade ist, dass die Bissanzeigern selbst „Lady Batterien“ (LR01) benötigen. Dabei handelt es sich um Batterien, die speziell für beengte Platzverhältnisse dienen und damit erklärt sich auch schon, warum wir sie in den kleinen Bissanzeigern finden. Die Batterien sind nicht gerade gängig und somit sollten als Ersatz 2-4 Batterien mitgeführt werden (man benötigt 2 Pro Bissanzeiger). Die entsprechenden Batterien für die Bissanzeiger werden übrigens mitgeliefert und sind generell in Media Markt, Baumarkt und Co erhältlich.An dieser Stelle sollte vorausgegriffen werden: Seit gut einem Jahr haben wir die Batterien der Bissanzeiger noch immer nicht wechseln müssen. Und das trotz vieler Bisse und versehentlichem Nicht-Abschalten der Bissanzeiger zwischen den Sessions. Laut Herstellerangaben sind die Bissanzeiger extra mit einer Energiesparfunktion ausgestattet, die Batterien darin halten dadurch nahezu ewig. Konkreter hieß es auf unsere Nachfrage, dass die Anordnung der Elektronik speziell auf das Ziel Energiesparen ausgerichtet sei und sich die Lebensdauer der Batterien dadurch verlängere.Ein weiteres „Nice To Have“ ist übrigens der Stealth-Mode: durch kurzes Drücken des Ein-/Aus-Schalters bekommen wir 60 Sekunden „Piepfreie Zeit“ um die Swinger einzuhängen und die Schnur zu straffen. Danach geht der Bissanzeiger automatisch wieder „an“. Eine praktische Funktion, denn so kann es uns nicht mehr passieren den Bissanzeiger aus Versehen ausgeschaltet zu lassen. Ich persönlich hänge meine Swinger gerne lautlos ein und deswegen ist mir das in der Vergangenheit leider schon einige Male passiert!Hier, die für mich wichtigsten Funktionen auf einen Blick:Ton, Lautstärke und Sensibilität sind über klassische Drehrädchen stufenlos einstellbarTon komplett abschaltbarLEDs soweit dimmbar, dass sie aus wenigen Metern Entfernung unsichtbar sindGroßer Sensibilitätsbereich, sehr fein bis extrem unempfindlichStealth Mode für lautloses Schnurspannen6 wählbare Farben der LEDs (Blau, Grün, Rot, Orange, Lila, Türkis)5 Helligkeitsstufen der LEDsDrop-Back-Differenzierung: Akustisch und Visuell (an der Sounderbox nur akustisch)Nachtlichtfunktion zuschaltbarLeuchtturm Funktion (der Bissanzeiger hat hinten eine LED um beim nächtlichen Ablegen direkt zurück zu finden!)Hohe Funkreichweite 1:1 bei unseren Tests auf über 500m (laut Hersteller bis zu 1000m!)Die Sounderbox übernimmt die Tonhöheneinstellungen jedes Bissanzeigers6 Slots auf der Sounderbox geben Puffer für „Ersatzruten“ ;)...Vibrationsalarm an der Sounderbox (auch nur oder mit Ton)Geringer EnergieverbrauchPraxistest:In elf Monaten schaffte es der Bissanzeiger quer durch Europa: vom heimischen Kanal über kleine und große stehende Gewässer in Restdeutschland bis hin zu großen Stauseen in Frankreich und Italien. Sebbo und ich wechselten uns mit dem Gebrauch der Bissanzeiger ab, sie waren besonders im Herbst im Dauereinsatz und glühten nicht selten mehrere Male pro Nacht. Die Bissanzeiger ließen uns dabei nie im Stich und entpuppten sich als wahre Allround-Talente. Dafür sorgte nicht zuletzt die zuverlässige und vielseitige Sensibilitätseinstellung von 3,5mm - 15cm Schnurbewegung. Oder anders gesagt: die Teile heulen selbst am Kanal nur wenn sie sollen, zeigen aber auch beim feinen Angeln jede noch so kleine Bewegung an, wenn sie müssen! Ob monofile oder geflochtene Schnur – die Bissanzeiger konnten beides gut ab.Und ganz wichtig: Sie funktionierten unter allen Bedingungen. Ob Platz- oder Dauerregen, Kälte oder gleißende Sonne, ob dichter Wald oder breite Schilffelder: kein Fisch kam „unter dem Radar“ hindurch.Zusammengefasst: Alle Bisse wurden zuverlässig angezeigt und auf die Funkbox übertragen und so fanden viele große und kleine Fische den Weg in den Kescher. Falsche „Bleeps“ gab es dabei eigentlich keine – wenn der Radar piepte, hatte das stets seine Berechtigung!Die Batterien in der Funkbox hielten dabei stets über mehrere Wochen, die im Bissanzeiger sind noch die ersten! Ich denke bei Leuten, die in der Regel 2 Nächte die Woche angeln, werden die Batterien in der Sounderbox ebenfalls mehrere Monate halten!Verbesserungsvorschläge:Zugegeben, meine Vorschläge fallen allesamt unter die Kategorie: „Meckern auf hohem Niveau“, denn wirklich auszusetzen haben wir nichts an dem Bissanzeigern.Reichweiten-Test:Der Radar DS3 verfügt über eine Wahnsinns-Funkreichweite! Unser Test auf halbwegs offenem Gelände reichte bis zu 550 Meter. Der Hersteller gibt sogar bis zu 1000 Meter an! Dieses Wissen kann verführerisch sein und dazu führen, dass man sich unbedacht doch mal weiter von den Ruten entfernt, als es die Vernunft erlaubt. Um dieser Gefahr vorzubeugen wäre eine Reichweiten–Testfunktion hilfreich, mit Hilfe derer man überprüfen kann, ob man noch zuverlässig jeden Biss mitbekommt. Schilffelder, Wälder, Funkmasten usw. können unter Umständen die Reichweite der Sounderbox einschränken. Uns passierte das im Test zwar nie, wir entfernen uns in der Regel aber auch nicht zu weit von den Ruten.Diebstalsicherung:Es fehlt ein ausreichender Diebstahlschutz über die Sounderbox, also eine Art spezieller Alarm, wenn ein Bissanzeiger abgeschaltet wird oder außer Funkreichweite gerät. Die Sounderbox piept zwar einmal kurz, wenn man den Bissanzeiger ausschaltet, aber in Alarmbereitschaft versetzt dieser Ton sicherlich niemanden. Der Alarm wäre gerade im Hinblick darauf angebracht, dass man die Ruten dank der hervorragenden Funkreichweite gut mit Banksticks am Ufer verteilen kann. Tackle-Dieben wird es dadurch leicht gemacht.Mein Vorschlag wäre den Diebstahlschutz und Reichweiten-Test mit einer Klappe zu schlagen. Zum Beispiel so: Wenn man aus der Reichweite des Bissanzeiger kommt, klingelt der Diebstahl Alarm auf der Sounderbox und zeigt den entsprechenden Bissanzeiger an.Batterien:LR1 Batterien im Bissanzeiger nerven irgendwie, weil man die im Zweifelsfall nicht auf die Schnelle bekommt. Ich befürchte aber, dass sich kaum andere Batterien in den kleinen Bissanzeigern verwenden lassen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kauft sich gleich mit den Bissanzeigern zwei Ersatzbatterien und stopft sie z.B. zu den Angelpapieren oder in eine Tasche, die er immer dabei hat. So hat man auch die Ersatz-Batterie im Zweifelsfall dabei. Groß sind sie ja zum Glück nicht – im Gegenteil, halb so groß wie eine AAA Batterie. Dennoch: Die Ideallösung für mich währen einheitliche Batterien in Bissanzeiger und Sounderbox – sind es dann noch die gleichen wie in der Kopflampe (AAA) wäre es perfekt! Resümee:Mit dem Radar DS3 Bissanzeiger haben die Entwickler hinter JRC etwas geschafft, dass nur den wenigsten Firmen gelingt: Sie haben einen Bissanzeiger auf den Markt gebracht, der mit den längst etablierten Modellen derer Firmen mithalten kann, die schon seit Jahren für den Bau zuverlässiger Bissanzeiger stehen. Der Radar DS3 überrascht mit sensationell gut durchdachter Technik, die nicht nur Spaß macht, sondern auch hält was sie verspricht! Viele nützliche Funktionen münden in einer perfekten Kommunikation zwischen Bissanzeiger und Funkbox, die mit einer Reichweite von bis über 500 Metern (-1000m unter Optimalbedingungen, laut JRC) und 1 zu 1 Übertragung alles bietet, was das Anglerherz begehrt. Das alles gibt es zu einem vernünftigen Set-Preis von rund 360 Euro.Pros:Zuverlässige BissanzeigeTon und Licht ausschaltbarSehr leicht zu bedienenAllwettertauglich und robust„Leuchtturm Funktion“ (LED auf Rückseite) zum RutenlegenSehr gute 1:1 Funkübertragung mit über 500 Meter Reichweite (laut Hersteller bis 1000m)AAA Batterien in der Sounderbox (Kopflampen-Batterien!)6 Kanäle auf der SounderboxLange Batterielebensdauer in Bissanzeiger und FunkboxTop Preis-/Leistungs- VerhältnisCons:Kein ReichweitentestKein DiebstalschutzNoch mehr über die vielen Funktionen des Bissanzeigers erfahrt ihr hier:http://www.jrc-fishing.de/catalogue/bissanzeiger,1030/radar-ds3-elektr,8494.htmlDie Bissanzeiger in Aktion seht ihr auf der aktuellen Carpzilla TV4:http://www.carpzilla.de/carpzilla-tv/trailer/carpzillatv-4-extendet-trailer-5762.htmlSets und einzelne Bissanzeiger könnt ihr z.B. bei Eurocarp: http://www.eurocarp.de/bissanzeiger/elektr-bissanzeiger/jrc/oder der Angelzentrale Herrieden kaufen: http://www.angelzentrale-herrieden.de/shopXT/index.php?cat=c3_Bissanzeiger.html&sort=&XTCsid=&filter_id=6  

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