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Fangrausch planbar? 6 Profi Tipps, um den Luftdruck richtig zu deuten!

Unter der Rubrik Top Tipps bekommen unsere Carpzilla+ Abonnenten Tipps aus erster Hand, die ihr Angeln weiterbringen sollen. Um allen Lesern die Chance zu bieten durch unser Wissen zu profitieren, wollen wir dir künftig einen Einblick in dieses Format gewähren und einen Teil der Top Tipps auch hier preisgeben. Heute geht´s ums Thema „Luftdruck“.

Was bedeutet Luftdruck für uns Angler und für die Fische?

Wir kennen es doch alle: Wenn man mal richtig gut fängt heißt es schnell „Einfach mal Glück gehabt!“ oder „Zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen!“. Christopher ist fest davon überzeugt, dass solche Ereignisse planbar sind. Ganz getreu dem Motto „Unterschiedliche Bedingungen erfordern unterschiedliche Herangehensweisen“ sind für das perfekte Timing jedoch verschiedene Aspekte wesentlich. Der bestimmendste Einflussfaktor: der Luftdruck. Etwas überspitzt gesagt, macht dieser den Fangerfolg auf einer Skala messbar. Wenn du den Luftdruck richtig zu deuten weißt, wird sich das elementar auf dein Angeln auswirken. Fangen wir mit den Basics an…

Tipp #1: Luftdruck verstehen

Was ist eigentlich Luftdruck? Luftdruck ist nichts anderes als die Gewichtskraft der Luftsäule, die auf die Erde, auf uns und alle anderen Lebewesen drückt. Es ist so als würdest du das Gewicht der Luft spüren. Der Luftdruck wird in Hektopascal gemessen. Wenn du beispielsweise auf Meeresspiegelhöhe stehst herrscht dort der allgemein messbare Luftdruck von 1013 hPa – man spricht auch vom Normaldruck. Je höher du im Vergleich zum Meeresspiegel stehst, z.B. auf einem Berg, desto niedriger empfindest du den Luftdruck und der Zahlenwert wird kleiner.
Luftdruck - einer der einflussreichsten Faktoren!

Tipp #2: Luftdruck messen & auswerten

Mittlerweile lässt sich der Luftdruck auf verschiedene Arten auswerten. Neben vielen Uhrenherstellern, die in ihren Modellen Barometer integriert haben, lässt sich der Luftdruck auch auf dem Handy oder in den unzähligen Wetter-Apps wie Windfinder, WetterOnline und Wetter.com abbilden. Neuerdings ist auch die App „UniFish Weather“ in so jedem AppStore erhältlich – eine Wetterapp von Anglern für Angler, die alle wesentlichen Parameter inklusive Mondphasen und Regenradar mit Langzeitvorhersagen kombiniert. Diese Apps stellen im Normalfall den Luftdruck auf Meeresspiegelhöhe dar und dieser muss nicht zwangsläufig dem tatsächlichen Luftdruck am Standort, wo du gerade bist, entsprechen. Dieser lässt sich nur präzise über ein Barometer vor Ort messen oder über Geräte, die den Standort mit einbeziehen. Das ist für die Beobachtung des Luftdrucks jedoch nicht zwingend notwendig
Luftdruck

Tipp #3: Stabile Luftdruckverhältnisse sind attraktiv 

Ohne aus medizinischer Sicht darauf genauer einzugehen, sind Veränderungen des Wetters definitiv für einige Lebewesen spürbar. Kopfschmerzen bei einem Wetterumschwung sind nur ein Beispiel. Ein weiteres Phänomen: Haustiere wie Hunde, Katzen, Vögel oder sogar die Fische im Aquarium bemerken ein Gewitter schon bevor es kommt und können schon frühzeitig Tendenzen der Luftdruckveränderung spüren. Jeder Gartenteichbesitzer sieht, dass Fische diese Gewichtskraft ebenfalls spüren. 

Gleichbleibende Bedingungen sind für Karpfen attraktiv. Ähnlich wie Temperaturschwankungen, mögen Karpfen auch stark schwankenden Luftdruck nicht. Ein stabiler Luftdruck von 1013 hPa über mehrere Tage ist immer gut für sichere Bisse.

Tipp #4: Hochdruck vs. Tiefdruck

Ganz simpel runtergebrochen bewirkt hoher Luftdruck, dass die Fische in der Wassersäule nach oben gedrückt werden. Anders herum drückt tiefer Luftdruck die Fische gen Boden. Eines vorweg: Karpfen nehmen jederzeit Futter auf und fressen viel häufiger als wir uns das oftmals vorstellen können – das ist wichtig zu unterstreichen. Jedoch zeigen die Erfahrungen bei hohem Luftdruck, dass sich die Intensität der Futteraufnahme verringert. Durch die Schwimmblase, einen im Verhältnis zum Körper gewaltigen Resonanzkörper, können Karpfen diese Veränderung deutlich spüren. Vielleicht auch ein Grund, warum Karpfen während starkem Platzregen gemäß den meisten Beobachtungen weniger fressen.

Tipp #5: Die Tendenz ist entscheidend!

Die Beobachtungen stützen immer wieder, dass der relative Wert des Luftdrucks kaum Aussagekraft hat. Da die Karpfen die Veränderung des Luftdrucks schon sehr frühzeitig wahrnehmen können, sind es die Tendenzen auf die du achten solltest. Die besten Bedingungen um richtig viel zu fangen treten oft in Kombination mit fallendem Luftdruck aus. Besonders dann, wenn über eine Phase von zwei bis drei Wochen krasser Hochdruck herrschte und der Luftdruck sich wieder in dem Bereich des Normaldrucks oder leicht darunter einpendelt und sich eine Konstanz abzeichnet, sind die Fische nicht mehr zu halten. Die meisten Sternstunden-Sessions lassen sich rückwirkend betrachtet genau solchen Bedingungen zuordnen. Fällt der Luftdruck zu krass in das nächste Extrem, also weit unter 1000 hPa, mögen das die Karpfen nicht so wirklich. Auch über den Tagesverlauf stark schwankende Werte gehen selten mit guten Fangergebnissen einher.

Tipp #6: Idealbedingungen für große Karpfen

Die nachfolgend genannten Luftdruckwerte lassen sich nicht wissenschaftlich belegen, jedoch hat Christopher für die Recherche zu seinem Büchern Karpfenzeit und Wassermann mit vielen bekannten Karpfenanglern gesprochen  und es fiel auf, dass besonders viele sehr große Fische bei Luftdruckwerten von 1017 hPa und 1023 hPa gefangen wurden. Ob es da einen Zusammenhang gibt? Die Vermutung liegt nahe, dass bei diesen leichten Hochdruckverhältnissen der Durchschnittsfisch - also die breite Masse und durchschnittliche Gewichtsklasse der Karpfen im Gewässer – eher dazu neigt in das lethargische „Hochdruckverhalten“ zu schalten, während die besonders großen Fische, die ohnehin mehr fressen müssen, etwas unempfindlicher darauf reagieren. Diese Beobachtung lässt grundsätzlich viel Raum für Spekulation. Schlussendlich beweisen die Fänge faktisch die erhöhte Chance auf die ganz großen Fische. Halte die Werte daher im Hinterkopf! 

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Übrigens: Passend zum Thema interviewt Mark Dörner den Luftdruckexperten Christopher Paschmanns im „Einfach Besser Angeln – Audiocoaching #3“. Neben Beispielen und Beobachtungen verbergen sich hier noch einige weitere Tipps zum Thema! Hör gerne mal rein!


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