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60 Sekunden mit / 23.08.2022

60 Sekunden mit: Michael Nürenberg

Ob als Teamangler bei Dreambaits und Korda, durch seinen legendären Cassien Koi im Jahr 2013, den Artikeln im Print und Web oder seinen Beiträgen in den „Vom Wasser“ Büchern – Michael Nürenberg ist schon lange fester Bestandteil der Szene und lässt uns regelmäßig an seinen Angel-Abenteuern teilhaben. Neben der Angelei an den tiefen Baggerseen am Niederrhein, treibt er sich anglerisch mehrmals im Jahr im benachbarten Ausland herum. Besonders angetan haben es ihm dabei die großen Stauseen Frankreichs. Heute freuen wir uns Micha beim 60 Sekunden Interview begrüßen zu dürfen und gemeinsam mit euch ein paar private Einblicke in seine Persönlichkeit zu bekommen. Los geht’s:

  • Spitzname: Micha
  • Alter: 34
  • Wohnort: Rheinberg (NRW)
  • Familie: vorhanden
  • Job: Friseurmeister
  • Angler seit: 1995
  • Karpfenangler seit: 2000
  • PB: 29,5kg
  • Musik: Hauptsache handgemacht
  • Tee oder Kaffee: Kaffee, ausschließlich!
  • Fußball-Fan / welcher Verein: MSV Duisburg Sympathisant
  • Sponsoren: Dreambaits, Korda
  • Lieblings-Angel-DVD: Keep the Spirit
  • Lieblingsfilm: Departed - Unter Feinden, Der Soldat James Ryan
  • Lieblingsserie: Breaking Bad
  • Lieblingsangelbuch: Vom Wasser 1&2
  • Lieblingsbuch: -
  • Coolstes Angelmagazin: Carp in Focus
  • Gute Apps: Windfinder, Mondkalender
  • Eigene Publikationen: Mittlerweile jede Menge egal ob Print, Beiträge in Büchern oder im Netz.
  • Eigene Projekte: Ein erfülltes und zufriedenes Leben führen!
  • Wunschzielfisch: Es gibt viele schöne Fische!
  • Gewässer, das Du gerne beangeln möchtest: Rainbow Lake
  • Geilstes Gewässer, das Du bisher beangelt hast: Lac de Saint Cassien ohne Nachtangelverbot
  • Auto: VW T5
  • Längste Session: Vier Wochen quer durch Frankreich
  • Lieblingsessen: Cordon Bleu mit Pommes
  • Lieblingsessen am Wasser: Michi´s Allerlei (fieses Zeug...)

Mehr von Dir finden wir wo:

Auf Instagram (@michael.nuerenberg), Facebook, YouTube und Print.

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Site-News 25.08.2022

Spots, die viele von uns an kleinen Baggerseen immer wieder beangeln, sind Plateaus, Landzungen oder Krautfelder. Aber was ist eigentlich mit der eigenen Uferkante? Viel zu häufig wird sie bei der Spotwahl gar nicht erst in Betracht gezogen. Dabei kann die Angelei dort richtig effektiv sein, wie Michael Nürenberg und Sebastian Dünow euch im neusten Dreambaits Video präsentieren.Karpfenangeln muss nicht immer kompliziert seinEine Angelsituation, wie sie wahrscheinlich die meisten von uns aus ihrem Angelalltag kennen. Man plant eine Wochenendsession an einem kleinen Vereinsgewässer, sucht sich eine Stelle und befüttert sie zwei Tage vor Angelbeginn. Genauso sind auch die Dreambaits Teamangler Micha und Basti vorgegangen, als sie ihren Videodreh planten. Dabei haben sie sich auf die Angelei an der eigenen Uferkante in kleiner Wurfdistanz konzentriert und die Vorteile erkannt: simples Angeln, simples Füttern und in den meisten Fällen auch auf der Zugroute der Fische. Das Ergebnis war eine überdurchschnittlich fängige Session für sie, von der viele von uns an nur einem Wochenende mit relativ wenig Aufwand sicherlich träumen würden. Verpackt in einem lockeren Vlog-Style mit kurzen Taktik-Sequenzen zu situationsbedingten Anpassungen, welche die beiden während des Angelns vornehmen, um die Fische am Platz zu halten.Das Dreambaits Team arbeitet stetig daran ihren YouTube Kanal voranzubringen. Lasst den Jungs doch einfach mal ein Kommentar unter dem Video da, damit sie wissen, ob euch der Content gefällt. Und jetzt: Viel Spaß mit dem neuen Streifen!Mehr vom deutschen Dreambaits Team findet ihr:auf der Dreambaits Webseite.auf Instagram.

Zwischen Badegästen und Wassersportlern: Nachgehakt zur Badesee-Angelei von Michael Schlögl.
Zwischen Badegästen und Wassersportlern: Nachgehakt zur Badesee-Angelei von Michael Schlögl
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Nachgehakt 04.04.2022

Als auf dem deutsch-österreichischen Dreambaits Insta-Profil Anfang des Jahres die Highlights der Teamangler aus 2021 veröffentlicht wurden, ist uns besonders ein Teamer ins Auge gefallen: Michael Schlögl! Denn der Mann präsentiert dort ganz stolz einen 29 Kilogramm schweren Schuppenkarpfen aus einem Badesee. Wir haben bei Michi nachgehakt, um mehr über seine Badesee-Angelei zu erfahren.Carpzilla: Hi Michi und herzlich Willkommen zum heutigen Nachgehakt Interview. Deine Jahreshighlights 2021 Bilderserie auf dem deutschen Dreambaits Instagram Kanal ist uns besonders im Hinterkopf geblieben und wir wollen mehr über dich und deine Angelei erfahren. Stell dich zuerst doch bitte einmal kurz unseren Lesern vor.Michi: Hallo zusammen, ich heiße Michael Schlögl, bin 21 Jahre alt und komme aus Österreich. Meine Leidenschaft zum Angeln habe ich bereits als kleiner Junge entdeckt, von diesem Zeitpunkt an brenne ich einfach für dieses Hobby.Carpzilla: In der Beschreibung zum Insta-Post konnten wir herauslesen, dass du dich im letzten Jahr vor allem an einem Badesee in deiner Nähe aufgehalten hast. Was reizt dich dort zu angeln? Schreckt einen der Trubel mit den Badegästen nicht eher ab?Michi: Stimmt, ich habe mich vergangenes Jahr hauptsächlich auf diesen einen Badesee fokussiert. Ich liebe einfach solche Locations und das Ganze drumherum. Klar, ist es manchmal anstrengend mit den ganzen Badegästen und Wassersportlern, doch wenn man dann den einen oder anderen Fisch fangen kann, ist das auch schnell vergessen.Carpzilla: Vor allem das erste Fangfoto der Bilderserie, dein Jahreshighlight schlechthin, ist uns ins Auge gefallen. Erzähl doch mal, wie ist es zu der Begegnung mit diesem Brett von Schuppenkarpfen gekommen?Michi: Ich kann mich noch ganz genau erinnern. Als ich am See ankam strahlte die Sonne und es war warm, plötzlich wurde es windig und ein Gewitter zog auf. Keine halbe Stunde später hat es zu Hageln begonnen. Also verkroch ich mich erstmal in mein Brolly. Als das Gröbste dann vorübergezogen war, schmiss ich mir meine Regenjacke über und pendelte eine Rute, mit einem kleinen weißen Pop Up, direkt auf die Uferkante. Es dauerte nicht lange bis mein Bissanzeiger einen Dauerton von sich gab. „Krass das ging schnell!“, dachte ich mir. Nach der ersten Flucht hat sich der Fisch direkt in den Bojen festgesetzt. Doch genau im gleichen Moment kam mein Kollege, der mir dann sofort mit dem Schlauchboot zur Hilfe eilte. Ich fuhr um die Boje und konnte den Fisch tatsächlich sofort lösen. Er machte richtig Druck! Nach ein paar Minuten kam dann dieses Brett vor mir hoch, und nur wenige Sekunden später schoss es direkt wieder Richtung Grund ab. Als ich den Schuppi dann wieder an die Oberfläche führen konnte, habe ich ihn sicher gelandet. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich es noch gar nicht fassen, was da eigentlich vor mir im Netz lag. Ein paar Minuten später machte ich mich mit einem breiten Grinsen und weichen Knien auf den Weg zurück ans Ufer. Als wir den Fisch dann an die Waage hingen, pendelte sie sich bei 29 Kilo ein. Einfach nur krass! Diesen Moment werde ich nie vergessen.Carpzilla: Schon häufiger hat man davon gehört, dass sich die Fische in Badeseen von dem Trubel der Gäste wegbewegen und erst wieder in die Areale zurückkehren, sobald die Gäste verschwinden. Kannst du diese Beobachtung teilen? Und wie beangelst du die Fische in einer solchen Situation? Ist hier „mobil bleiben“ das Stichwort?Michi: Meinen Beobachtungen nach, konnte ich nicht feststellen, dass sich die Karpfen von den Badegästen in irgendeiner Hinsicht gestört fühlen. Ich konnte schon des Öfteren beobachten wie die Fische keine 20 Meter neben dem ganzen Trubel gerollt sind. Ich vermute die Fische wissen einfach, dass die Badegäste keine Gefahr darstellen.Da das Angeln in den Sommermonaten sowieso nur von 20:00 Uhr abends bis 09:00 Uhr morgens gestattet ist, habe ich tagsüber genug Zeit, um die Fische zu suchen. Diese Zeit, in der ich nicht angeln darf, versuche ich so effektiv wie es nur geht zu nutzen. Daher ist es für mich wichtig, dass ich mein Tackle so kompakt wie möglich halte.Carpzilla: Außerdem spannend: Im Text zum Insta-Post schreibst du, dass du dir weder anglerische Ziele setzt noch eine große Wissenschaft aus deiner Angelei machst. Fährst du los, wenn du gerade Zeit hast und dir danach ist, oder timest du dein Angeln nach bestimmten Bedingungen, wie Luftdruck, Mondphase etc.?Michi: Ich bin jetzt nicht so der Typ Angler, der bestimmte Ziele verfolgt oder jemand, der nur auf einen bestimmten Fisch gezielt angelt. Natürlich hat man ein paar Fische auf seiner Liste, die man gerne mal fangen möchte, aber verbissenes Zielfischangeln betreibe ich nicht. Ich freue mich zwar jedes Mal, wenn ich große Fische fange, doch ich denke, wenn man nur happy ist, sobald ein Fisch die 20-Kilo-Marke knackt, verliert man irgendwann die Freude am Angeln. Was meine Angelei betrifft bin ich recht einfach gestrickt. Für mich ist es wichtig, dass ich alles so simpel wie möglich halte. Ich bin auch nicht unbedingt ein Fan von komplizierten Rigs, also ich mache da keine Wissenschaft draus. In meiner Angelei verwende ich hauptsächlich nur zwei Vorfächer: Zum einen das Multi Rig und zum anderen ein ganz normales No-Knot Rig aus Fluorocarbon mit einem weichen Haar.Angeln fahre ich, wenn ich gerade Zeit habe. Das ist dann meistens am Wochenende, da ich von Montag bis Freitag arbeiten muss. Also ist es für mich nicht so relevant ob die Bedingungen gerade optimal sind. Natürlich fährt man mit einem besseren Gefühl ans Wasser, wenn der Luftdruck oder die Mondphase gut sind. Doch bei schlechten Bedingungen kommt meiner Meinung nach dann oft ein Fisch, mit dem man gar nicht gerechnet hätte.Carpzilla: Vielen Dank für deine Zeit, Michi!Michi: Gerne! Bleibt gesund! Übrigens: Michi hat euch im Sommer letzten Jahres bereits eine Story zu seiner Badeseeangelei niedergeschrieben. Ziemlich spannend und definitiv einen Blick wert: https://www.carpzilla.de/mag/deine-story/michi-schloegl-die-kaviarbar-15998.html

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Nash