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Baitvision Big Fish Time

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Fänger: Ds93
Gewicht: 25,40 kg
Köder: Boilie
Fangdatum: 04.06.2016
Ort: DE - Rheinland-Pfalz
Gewässer: Baggerloch
Ein paar verrückte Tage und Nächte liegen hinter mir und ich kann es noch gar nicht so richtig glauben. Nachdem ich am See ankam und das Camp stand, bereitete ich sofort die Ruten vor und brachte diese auf die Spods. Einen Spod im Kraut befischte ich mit unseren neuen "LIVER-X" und den anderen mit dem "BEAST" an der Kante einer kleineren Sandbank direkt vor den Füßen. Alle Faktoren standen auf meiner Seite, der Luftdruck ist gefallen und der Wind drückt direkt auf meine Uferseite. Jetzt begann die erholsame Phase beim Angeln. Nachdem ich ein paar Rigs gebunden hatte und alles für die Nacht vorbereitet hatte, zeigt sich schon durch einige Schnur Schwimmer und springende fische das die fische aktiv sind und meine Spods anlaufen. "Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit dachte ich". Voller Erwartung setzte ich mich direkt an die Ruten und wartete auf den biss, doch leider vergeblich. Die erste Nacht blieb ich komplett Blank. Nachdem die Ruten neu gemacht waren gab es erstmal Frühstück und ich machte mir dabei Gedanken wieso da nichts lief. Während ich in mir in Gedanken schon andere Strategien überlegt hatte, geschah es auf einmal doch die rechte Rute lief ab und ich konnte einen kleinen Spiegler verbuchen. Nachdem ich dann noch 2 weitere Karpfen fangen konnte davon eine schöner Schuppmann, wusste ich dass sie jetzt den Spod gefunden haben. Also fütterte ich ein wenig nach und wartete erneut, bis(s) mein Bissanzeiger vereinzelte Piepser von sich gab und der Swinger langsam in Richtung Rutenblank wanderte. Sofort nahm ich die Rute auf und merkte die Kraft meines gegenüber, innerhalb kürzester Zeit war die Rute krumm und ich begab mich auf das Schlauchboot. Nach einem kraftvollen Lauf des Fisches hatte er leider sein Ziel erreicht und konnte sich in das Totholz flüchten. Durch Glück konnte ich die Schnur aus den Ästen befreien und bekam den Fisch kurz an die Oberfläche. Was ein Monster!! Doch durch eine erneute Flucht, saß ich völlig machtlos auf meinem Schlauchboot und konnte nur hoffen das der Fisch keine weiteren Hindernisse auffindet, jedoch vergebens. Der Fisch ging verloren und ich musste mir eingestehen dass ich absolut keine Chance hatte, das war ein richtig dicker! Nach mentaler Aufbauarbeit von meiner Freundin und Sven, bei denen ich mich auf diesem Weg auch gerne mal bedanken würde, das er mir immer mit Rat und Tat bei Seite steht sowie die ständige Unterstützung bei dem was ich mache, legte ich die Rute erneut ab und ging mit neuem Elan an die Sache. Tatsächlich ging nach einigen Stunden die nächste Rute ab und ich hatte die Worte von Sven noch genau im Kopf "der nächste Fisch kommt!" Und seine Aussage sollte sich bestätigen! Ich konnte einen wunderschönen Spiegler der die 25kg Marke knapp überschritt erfolgreich landen und alles hat sich doch noch zum guten gewandt.
Ds93 / DE - Rheinland-Pfalz / 07.06.2016
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