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Interview / 06.03.2013

Achtung, das Amt geht um

Jetzt ist es kein Gerücht mehr, das Veterinäramt geht um und hat Köder-Produzenten im Visier. Auf der CarpExpo lief ein Beamter durch die Gänge und inspizierte die Produkte der verschiedenen Anbieter ganz genau. Es geht das Gerücht, dass eine deutsche Bait-Firma dem Veterinäramt eine nahezu lückenlose Liste aller Boilie-Schmieden zukommen ließ. Futtermittelkontrollen sind nun die Folge. Müssen sich deutsche Bait-Firmen jetzt warm anziehen? Ist das Nischendasein der Boilie-Schmieden bald vorbei? Konkurrenz belebt das Geschäft, so heißt ein altes Sprichwort. Doch der Wettbewerbsgedanke scheint neue Dimensionen zu erreichen. Wer deutsche Ämter kennt, weiß, hier wird ganz genau hingeschaut! Vor kurzer Zeit kam uns in der Carpzilla-Redaktion zu Ohren, dass sich auch die Firma Naturebaits einer solchen Kontrolle unterziehen musste. Wir wollten es genauer wissen und haben Jan Brauns, Inhaber der besagten Firma, zu diesem brandheißen Thema befragt.

Jan, schön, dass Du Dich bereit erklärt hast, uns zu diesem heiklen Thema Rede und Antwort zu stehen.

Wie lief der Besuch des Veterinäramts in Deiner Firma ab? Gab es vorher eine Ankündigung?

Jan: Hi, danke für euer Interesse an dem Thema. Ich erinnere mich noch ganz genau an den Tag, als die Dame im laufenden Betrieb in meiner Halle stand. Allerdings möchte ich erwähnen, dass Naturebaits ein eingetragener Mischfutterhersteller ist und früher oder später wird man da eh routinemäßig überprüft. In diesem Fall allerdings hatte ich zuvor das Ordnungsamt und die Gewerbeaufsicht im Haus, da sie einer „Nachbarschaftsklage“ nachgehen müssten, die auf Tauben und Rattenbefall sowie Geruchs- und Lärmbelästigung ausgestellt war. Nachdem ich die Herren und deren attraktive Protokollführerin hereingebeten hatte und sie sich darüber wunderten, dass ich keine Nachbaran habe, kein Müll herumlag und auch keine Ratten davon huschten, sagten sie mir, es könne auch gut die Meldung eines Mitbewerbers sein - das hätten sie dauernd. Als dann einige Wochen später die Dame von der Futtermittelüberwachung in der Halle stand, war das genau drei Tage vor unserem zweiwöchigen Sommerurlaub…

Was wurde genau überprüft, welche Richtlinien müssen erfüllt sein?

Selbstverständlich hatte sie auch etwas zu bemängeln, die Etiketten auf meinen Boilies wären nicht in ihrem Jargon und ich müsste das übers Wochenende nacharbeiten. Solange dürfe ich nichts in den Verkehr bringen. Sie steckte ihre Nase auch in jeden Sack und in jedes Fass und prüfte, ob ich für die Boilieproduktion auch nur zugelassene Einzelfuttermittel verwende. Sie verlangte das Betriebsbuch, wollte den Reinigungsplan, die Schädlingskontrollpunkte, die Rückstellmuster sehen und regte sich noch etwas über die Neon Pop Ups auf, die bei uns meterweise in Regalen lagern. Als sie sich dann über die Liquids hermachte, konnte ich sie endlich davon überzeugen, dass es keine Futtermittel sondern Lockstoffe sind. Mir schien es aber eher, dass sie sich von der Menge der Dinge überrumpelt sah die sie alle hätte bemängeln können, da sie doch auch als Futtermittel ausgelegt werden könnten.

Wie kam das Amt auf Deine Firma, hast Du dazu eine Aussage seitens des Amtes erhalten? Was vermutest Du?

Voran ging wohl die anonyme Anzeige. Ich hatte binnen wenigen Wochen das Ordnungsamt, die Gewerbeaufsicht, die Bauaufsicht, die Futtermittelüberwachung und das Veterinäramt am Hals. Lustig wurde es als das Veterinäramt sagte, die Zuständigkeiten ihrerseits würden sich mit denen der Futtermittelüberwachung überschneiden. Sie stritten darum, wer mir eine überbraten dürfe. Naja am Ende habe ich alles ausgefochten und stehe jetzt noch fester im Geschäft. Ärgerlich war nur, dass die Bauaufsicht befand, dass ich die angemietete Industriehalle umnutzen müsse, da sich das Geschäftsfeld geändert hat. Architekt, Bauantrag der ganze Kram eben war die Folge...

Hältst Du solche Kontrollen für gerechtfertigt oder sind sie übertrieben?

Naja grundsätzlich sind sie schon gerechtfertigt. Ich glaube viele Hersteller machen sich kaum Gedanken darüber, was sie da in die Boilies rein machen. Ich behaupte mancher würde auch Plutonium verarbeiten, wenn ihnen einer sagen würde die Karpfen stehen drauf. Will sagen, dass wir Futter herstellen, das in offene Gewässer eingebracht wird in denen Fische leben die auch zum Verzehr herangezogen werden. So tragen wir gewissermaßen etwas in die Nahrungsmittelkette ein. Das ist etwas anderes als Futter für die Petfoodindustrie oder die Koi-/ Zierfischbranche herzustellen. Da interessiert sich die Futtermittelüberwachung nämlich nicht für. Aber sobald die Kette in Lebensmittel mündet werden sie aktiv. Und das zu Recht. Ich habe glücklicherweise oder vielleicht auch wissentlich nur auf Inhaltstoffe gesetzt die auch als Einzelfuttermittel oder Additiv zugelassen sind. Das sagte mir mein logischer Verstand als Biologe. Selbst die hoch gelobten Flavour sind in Futtermitteln nicht zugelassen. Ganz zu schweigen von Uranit - diesem Fluoreszensmittel… Die Liste ist ellenlang was da verarbeitet wird und auf keiner zulässigen Liste zu finden ist. Da sollten wir alle mal drüber nachdenken und daher halte ich die Kontrollen für absolut gerechtfertigt. Ein wesentlicher Aspekt ist der, dass viele Hersteller sich immer noch herausreden wollen sie würden keine Futtermittel sondern Angelköder herstellen. Es obliegt aber jedem Bundesland, das so zu bewerten wie sie es wollen. Die Mehrheit tendiert aber definitiv dazu, dass Boilies Futtermittel sind. Da wird sich sicher auch auf EU-Ebene noch viel tun, aber einfacher wird es sicher nicht.

Was glaubst Du, wie die Mehrheit der deutschen Köderschmieden die Kontrolle verkraften wird? Glaubst Du im Karpfen-Sektor wird größtenteils vorbildlich gearbeitet oder wird sich unter den Köderfirmen bald die "Spreu vom Weizen" trennen?

In Deutschland arbeiten sicherlich die meisten Hersteller von Boilies nach den Bestimmungen der Futtermittelverordnung, es mag aber auch einige geben die es einfach nicht besser wussten da es einem ja auch keiner sagt, wenn man mit seiner Firma startet. Jeder kann diese Kontrollen bestehen indem er seinen Betrieb an die Auflagen ausrichtet. Allerdings wird die Markteintrittsbarriere damit höher, wenn von Anfang an auf die Einhaltung der Verordnung gepocht wird. Bisher legte der Maurer seine Kelle weg und mischte in der Garage nach Feierabend noch ein paar Boilies – nicht für sich sondern für den Verkauf. Ab dem gewerblichen Tätig werden greift die Verordnung. Das könnte in Zukunft den ein oder anderen davon abhalten, eine Boilie-Bude zu gründen. Denn es sind dann schon Investitionen nötig die nichts mit einem Sack Fisch- oder Maismehl und der bunten Verpackung zu tun haben. Jedenfalls bringt es nicht viel, sich gegenseitig anzuschwärzen. Das hat noch nie viel gebracht und man macht den Konkurrenten nur stärker – man sollte auch aufpassen, dass man ihn nicht zu stark macht... Allerdings desto größer der Markt wird, desto mehr wird mit Ellenbogen gekämpft, das ist in anderen Branchen ja auch so. Wann wird die erste Boilie-Bude eine Rechtsabteilung einrichten? Naja, ich wünsch euch jedenfalls ein heißes Frühjahr!

Vielen Dank Jan für Deine Einschätzung und Deine Sicht der Dinge.

Volker führte dieses Kurz-Interview mit Jan Brauns am 03. März 2013 

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Update vom Balaton: Es beißt!
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Event-News 25.04.2015

Update von der IBCC am Karpfenmeer – dem Big Lake Balaton! Alexander Szalek und Marvin Kuhlbrodt, aus dem Team World Of Carpcraft, berichten in einer ähnlichen Manier vom bisherigen Mega-Event, wie zuvor Jan Brauns, wir berichteten: Erst Vorfreude pur, alles gut – bis sie bei der Platzssuche den See verlassen mussten, weil die Warnleuchte blinkte! Da ging es wohl allen Anglern ähnlich – um im größten Binnensee Mitteleuropas mit Werfen sein Glück zu probieren, muss man schon eine Menge Spaß verstehen! Und beim Team Carpcraft ging der Trubel sogar noch weiter... Marvin berichtet:„...Leider konnten wir gerade mal einen Spot markieren, da das Signallicht für die Sturmwahrnung anfing zu leuchten. Wir positionierten unsere Ruten vorerst in Wurfentfernung.Gegen Mittag kamen die ersten Surfer und machten uns nicht viel Mut mit unserer Stelle. Die Stelle ist eigentlich ausschließlich für Surfer und andere Wassersportler angelegt. Es kamen immer und immer mehr Surfer und das angeln war überhaupt nicht möglich.Nach mehreren Gesprächen mit dem Bürgermeister, dem Veranstalter usw., mussten wir alles wieder abbauen und in ein nahe gelegenes Strandbad umziehen. Auf diesem Platz  saßen bereits ein italienisches und ein ungarisches Team. Wir merkten schnell, dass der Platz für drei Teams zu eng ist.Da wir auch dort, wegen dem mangelnden Platz, nicht angeln konnten, mussten wir uns mal wieder an den Veranstalter wenden. Auch die Beiden Teams neben uns sahen das Problem genau so. 
Nach einiger Zeit meldete sich der Veranstalter und hat uns angeboten erneut den Platz zu wechseln. Wir bauten unsere Zelte und das ganze Tackle nun zum dritten mal auf.“ Nun ja, das ist natürlich großes Pech, aber bei so einer großen Debut-Veranstltung kann nicht immer alles glatt laufen! Seit Mittwoch aber, hat sich das Blatt gewendet. Die Teilnehmer können von ihren Booten und Echoloten Gebrauch machen und siehe da: es gibt Flossen zusehen!  Alex und Marvin berichten:„Als wir in der Mittagssonne gegen unseren Sonnenbrand kämpften bekamen wir den ersten Lauf. Mit mehr als nur Teamwork landeten wir unseren ersten Balaton Carp. Der Fisch konnte den Snowman mit zwei Big Balls und dem einfachen Line Aligner nicht widerstehen. Die Spots wurden weiter unter reichlich Futter gehalten und wir hoffen noch auf den 'Big One'.“ Jan und Romeo berichten:„Der letzte Abend hat begonnen und Romeo und ich konnten noch zwei Karpfen fangen. Mal sehen was noch kommt! Es war auf alle Fälle ein lustiges Erlebnis hier in Ungarn und wir haben viel gelacht. Ob über Geschichten von Zuhause, über unsere Nachbarn oder den Fuchs der jede Nacht zu uns kam, unsere Boilies fraß, den Campingtisch abräumte und sogar Romeos Schuhe stibitzte! Besonders spannend fanden wir das mediale Interesse hier in Ungarn, es lief jeden Abend im Fernsehen ein langer Bericht über die IBCC. Der Status Karpfenangeln ist hier ein ganz anderer, als bei uns in Deutschland. Besonders herzlich lachte man über das verbotene „Catch And Release“ in Deutschland. Als ich betonte, dass die deutschen Politik auf EU-Ebene gegen „Catch And Release“ vorgehen will, lachte man darüber laut und sagte: „...Die sollen uns damit mal kommen hier in Ungarn!“.  Insgesamt sind die Eindrücke der ersten IBCC also bislang sehr gut – wenn es auch kleinere Komplikationen geben haben sollte. Wir sind gespannt, wie das Event ausgeht und wie unsere befreundeten Teams von Naturebaits Deutschland und Österreich, sowie das Team World Of Carpcraft abschneiden werden! Nach momentanem Stand wurden bislang 75 Fische bis 18 Kilo gefangen! Das Gesamtgewicht beträgt dabei 671,05 Kilo, was einem Durchschnitt von 8,9 Kilo entspricht. Viel mehr Infos zum Event gibt es auf der Offiziellen IBCC Seite:
http://ibcc.hu/english/  

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